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Name:
Mex Phillp von Rosenhof (2010@mail15.com)
Datum:Fr 10 Sep 2010 16:54:07 CEST
Betreff:Sucht? wo den?
 

Der beste weg aus der Sucht ist froh und munter weiter zu spielen. irgendwan macht wow einfach kein spass mehr und man hört freiwillig wieder auf... und ich meine den ganzen Tag in Dala oder SW abzuhängen kann man ned als sucht bezeichnen :).

es gibt in diesem spiel dinge diese man jeden Tag machen kann aber nur einmal am Tag manche auch nur 1x die woche und man bekommt tolle sachen dafür deswegen ist diese spiel auch so fesselnd! und man kann sich ganz allein ein einfaches Limit setzten.
ein kleines bsp.

man hat 1 char lvl 80. dan kann man 3 Tägliche Quests in dala machen, Dauer 20min Max.
dazu noch die sogenannte Frost Daily, rechne ich mal reichlich mit 40 min je nach gruppe und ini...
1x icc 10 + ID verlängerung , würd ich sagen 2x 3,5h incl pause und inv.
1x icc 25 + ID Verlängerung , würde ich mit 1x4h rechnen
1x Weeky ca 1h mehr ned!
+ den anderen murks wie z.b. juwe Q oder scherbenwelt tages Quests.... 1h
------------------------------------------------------------------------------

so kommen wir auf ca 14h
wenn wir jetzt die sachen zusammen rechnen die man jeden tag machen muss (3 Tägliche Quests, rost Daily, + den anderen murks) ommen wir auf gerademal 2h !

das ganze problem an der sache ist das viele nicht nur 1 char haben sondern 2, 3 , 4 ,.... und damit beginnt die sucht
für die unterhaltung von 4 chars sind jeden tag ca 8h spielzeit nötig! + die andern sachen die man nur 1x die woche machen kann.

mit einem char kann man nicht WOW süchtig werden.

meiner meinung nach ist der beste weg aus der sucht seinen account zu verkaufen (ca. 150€ pro Char/Spielfigur) und ganz neu anzufangen und sich dan mit nur EINER Spielfigur abzugeben den nur so hat man noch genügend zeit für freund fammielie oder sonst wem...



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695


Name:
Ines.s (@I-M.Stockfisch@web.de)
Datum:Do 02 Sep 2010 20:41:49 CEST
Betreff:Wow sucht NAUND!!
 

Ich spiele seid 3 jahren Wow,aber wen ich mir den die schreckens beiträge im tv anschue kan ich nur müde lachen...
Wen da angeblich sorgende eltern von wow erzählen und ihren kindern,wo man scho merkt das sie keinerlei wissen haben worüber die da reden aber hauptsache eine gute storry und ein platz im tv Wah......
ich habe neben arbeit und freunden mit denen ich mich regelmäßig treffe halt css und hauptsächlich wow was ich gerne und regelmäßig spiele und ich find das Game sehr gut und es ist einfach nur toll da was zu erreichen und spaß daran zu haben mit anderen spielern zusammenzuspielen .
*
Aber in der Heutigen zeit sind die meisten eltern selbst schuld wen der pc oder eine console als spielersatz herhalten mus weil die eltern zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind anstatt ihre zeit genügen für ihr kinder einzuplanen ganz erlich dan schafft euch keine kinder an !!!!
*
Counterstrike-ist kein spiel das leute dazu verleitet im Reallife leute abzuballen und die hemmschwelle runtersetzt .
es ist für mich persönlich stressabbau wen ich mal schlechte laune habe oder einfach an einem verreggneten tag mal was aktion haben will....
Klar wen die kinder/jugeldlichen oder nennen was mal Gamer labil ist und halt von der Gesellschaft nicht anerkand wird ist es kla das sowas passiert wie in erfurt und so .
ich für mein teil kan die leute verstehen die amok laufen weil ich auch viel kacke in der Schule erlebt habe und ich oft genug selbst mit dem gedanken gespielet habe. aber das liegt daran das leute sich in eine virtuelle welt flüchten weil sich keiner für die interessiert weder eltern noch lehrer sehen was in ihrern klassen oder auch zu hause abgeht, denkt mal nach wie oft habe ich meine mutter Belogen nur um verletzungen und co zu erklären am ende hat nie wer nachgefragt was wirklich der grund ist .......
Auch wen man es gesehen hat das es kein sturz ect war!!!
Ps:die amok gedanken hatte ich zb schon vor css(Baller spielen),troz css habe ich die gewaltn icht gegen andere gerichtet sondern gegen mich selbst.


World of wacraft- ist Geil xD.
auch wow lässt nur sozial schwache menschen darin aufgehen und gibt ihnen im spiel das was die im reallifen icht haben oder kriegen können.ZB: Annerkennung,sind kontaktfreudiger,hemmschwelle mit anderen zu reden sinkt.ja es ist dan ein ersatz für alles aber auch nur deswegen weil da andere richtige menschen mit spielen.

und nochmals an die tvfritzen wen ihr nochma beitrag macht mit shock eltern Infomiert euch vorher mal genauer ein nachtelf ist kein Blutelf zb xDund die eltern labert net so viel shit .
hauptsache ein thema womit man aufmerksamkeit kriegt xD


Ich spiele Gerne .
und noch was

******GAMER GEGEN GEWALT!!****

Es zählt nur der spaß im spiel wie bei jeder sache...
Motoradfahrer ist auch nicht gleich ein Atrenalien junkey nur wei ler gerne fährt.
Jemand der Gerne ein bier trinkt ist nicht sofort ein alki.
Bloss weil jemand mal drogen nimmt ist er nicht abhängig.
*************
Wen wer irreal ist sinds die die damit ins tv müssen um mal wichtig rüberzukommen!

Mein lieblingspruch ist:
Ich bin kein Freak ich bin nur das spiegelbild einer kranken gesellschaft!!!!!!
^^denkt mal drüber nach und schaut was ihr besser machen könnt.....das elend was ihr anprangert seid ihr selbst schuld weil jeder nur für sich Lebt!!!!

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694


Name:
Paul Menz (paul_menz@yahoo.de)
Datum:Mo 02 Aug 2010 14:47:22 CEST
Betreff:Wir brauchen Eure Hilfe
 

Ich arbeite momentan an einer wissenschaftlichen Arbeit und brauche deswegen eure Hilfe, denn diese Ausarbeitung ist meine erste Abiturnote. Deswegen könntet ihr mir einen Gefallen tun und die Umfrage (siehe Link) ausfüllen. Schickt diese Mail am besten immer weiter, damit wir immer mehr auswertungen bekommen! :)
Danke!

http://gruessung-online.de/umfrage.php

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693


Name:
Horst (oberst_puschkin@web.de)
Datum:Fr 23 Jul 2010 13:31:56 CEST
Betreff:Hoffentlich konstruktive Kritik
 

Hallo,

ich bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen und hab sie mir mal ein bisschen genauer angesehen. Ich will gleich vorrausschicken, dass ich WOW-Spieler bin, aber nicht süchtig! Ich wäre sehr erfreut, wenn man meinen Beitrag als konstruktive Kritik sehen würde und nicht als angeprangere!

Also erstmal finde ich, dass die Internetseite leider nicht sehr ansprechend udn unübersichtlich gestaltet ist. Vorallem bei einem Thema das noch keine große Rolle spielt, aber es in Zukunft soll, sind dies auch wichtige Bestandteile, die doch beachtet werden sollte. Ich kann es verstehen, dass diese Initiative vielleicht eher aus betroffenheit entstanden ist, udn deswege nicht die INternetdesginer hier sitzen, aber es wäre, in meinen Augen, sehr empfehelnswert die Seite neu zu gestalten.

Ich möchte SIE alle gerne da draussen fragen, ob sie die Maßnahmen wirklich für sinnvoll halten. Dies soll jetzt keine Hetzthyrade gegen ihre Seite oder Ziele sein, sondern ich sehe die Ursache und Wirkung einfach nicht. Was bringt es einem Süchtigen wenn jemand nur Vorschriften macht was sein soll, die aber nichts gegen seine Sucht unernehmen. In meinen Augen ist der erste Schritt vielmehr die Sucht zu erfassen und den Leute aufzuzeigen wann udn warum sie Süchtig sind, um dann erst das Problem an der Wurzeln zu fassen. Desweitern finde ich es sehr fragwürdig, vorallem nach diesem Fall, was eine Altersbeschränkng auf 18 bringen soll. Die Geschichte mit diesem Sohn, naja er war ja 18 und ist der Sucht verfallen.Ich möchte nur vor falschen Fanatismus aus Betroffenheit warnen. Ich ,öchte auch an dieser Stelle fragen, wie viel Suchtberater und ähnliches hier mitwirken, denn beim durchlesen habe ich immer ncoh das Gefühl, dass hier auch eine gewisse professionelle Meinung und Beratung fehlt, was für eine Lobby unabdingbar ist.

Ich möchte auch anmekren, dass hier das Spiel World of Warcraft sehr verteufelt wird, wobei dies nicht das einizige Spiel dieser Art ist und auch nicht das einzige mit diesem Scuhtfaktor und ähnlichem. Anbei sei noch bemekrt, dass es eher die suchtgefahrdeten sind, die zu solchen Medien und Angeboten affinität zeigen, als dass hier die große Gefahr der Abhänigigkeit wie bei Heroin oder anderen Drogen zu sehen ist.

Der Artikel 2 aus dem Grundgesetz bezeichnet ja die freie Entfaltung, die es jedem möglich macht sich für Sachen/Hobbys udn ähnliches zu entscheiden, der aber klar durch diese Seite eingeschränkt wird, aber zusätzlich gleich am Staat und seinen Methoden kritisiert wird. Ich muss sagen, dass ich diese Seite einfach mit ihrer Nachricht, Ansichten und Forderungen nicht "rund" finde. Ich hoffe, dass sie dies verstehen,. bzw. meine Ansicht verstehen, denn Betroffenheit egal ob von einer Sucht oder ein Angehöriger zu sein, vershcließt schnell die AUgen für andere Ansichten bzw. sieht diese als Angriff, und dies soll hier nicht der Fall sein.

Zu Ende möchte ich sagen, dass ich ihre Grundidee gut finde, da der Begriff als Sucht in der Gesellschaft für die meisten mit Drogen zu tun hat, und soetwas wie Spielsucht oder ähnlichem auch endlich mal angegriffen werden muss und etwas dagegen unternommen werden muss. Ich hoffe sie konnten etwas mit meinem Eintrag anfangen, denn ich finde ihre Grundidee sehr lobenswert und gut.

MIt besten Grußen und viel Kraft und Energie für ihre Bemühungen ihr

Horst (ein WoW-Spieler mit Leben in der Realität)

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692


Name:
T 173 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Mi 30 Jun 2010 12:58:08 CEST
Betreff:wow sucht
 

Erstmal hallo an alle Leser,

Ehrlich gesagt weiß ich nicht warum ich jetzt grade diesen Beitrag verfasse.Dieser Beitrag wird sich mit meiner wow Sucht beschäftigen.

Beginnen wir mit meiner momentanen Lage.
Ich bin 18 ,gehe in die 12te Klasse eines Gymnasiums und mache nächtes Jahr mein Abitur.Ich habe keine Freunde und keine Sozialen Kontakte außerhalb des Schulalltags.Meine gesamte Freizeit verbringe ich am Computer oder andern Unterhaltungsmedien.Die meiste Zeit verbringe ich mit wow.Desweiteren bin ich stark übergewichtig, was meiner meinung nach viel mit meiner momentanen Situation zu tun hat (vielleicht benutze ich dies auch nur als ausrede).Außerdem hatte ich noch nie eine Freundin und war noch nie nur ansatzweise in der nähe eine zu haben(dies macht mich mit am traurigsten).Ich habe kein Selbstvertrauen und kein Selbstwertgefühl.Ich hasse mich(hass ist vieleicht ein wenig übertriben aber kommt dem ziemlich nahe).Ich halte mich für einen Versager.Vor den andern Menschen versuche ich mich stark zu geben.ich tue so als ob mir es gefällt so zu Leben, das ich mir diese Lebensniederlgae nicht vor andern Menschen eingestehen könnte.

Generell lässt sich zu meinem Internetverhalten sagen, dass es sehr schwankt.Manchmal sitze ich 15 Stunden am pc(meist am wochenende) an anderen Tagen sitze ich auch mal nur 2 Stunden vor dem Pc.

Ich war schon immer von Pc und Videospielen begeistert.Es macht mir spaß in unterschiedliche Rollen und Szenarien zu schlüpfen ,welche ich selbst nie erleben könnte.
Bis ich mit wow anfing , fand ich es auch nicht ungewöhnlich dieses Hobby zu haben .Mit meinen damaligen Freunden spielten wir meist zusammen diverse Spiele und hatten viel Spaß dabei.Aber ich war früher nicht nur am zocken.Bis vor wenigen Monaten war ich in einem Sportverein , wo ich 2-3 Mal die Woche sport betrieb.Doch mittlerweile hat die Sucht endgültig gesiegt.
Trotz des jahrelangen Sports war ich schon immer fett.Hänseleien gehörten zum Alltag und mittlerweile habe ich gelernt sie zu ignorieren aber sie tun immer noch weh...

Zu meinen Freunden lässt sich sagen , dass ich nie viele Freunde hatte aber dafür gute Freunde ,doch nach und nach sind sie aus meinem Leben verschwunden und der Pc ist an ihre Stelle gerückt.

Mit wow fing ich vor ca 4 Jahren an.Ich bin durch Freunde auf das Spiel gekommen.Zu beginn passte das Spiel relativ gut in meinen Alltag an den Tagen wo kein Freund Zeit hatte oder ich kein Sport hatte spielte ich halt, so war es auch vor wow und ich wußte damals noch nichts von der Tödlichkeit dieses Spiels.
Ich spielte viel mit meinen Freunden, wow natürlich, wir lernten online auch andere Leute kennen.Der Gedanke mit Menschen aus der ganzen Welt zu spielen und sich mit ihnen auszutauschen gefiel mir besonders.Kurz gesagt ich spielte und spielte und spielte...

Das Spiel nahm einen immer höheren Stellenwert in meinem Leben ein.Anstatt mich mit Freunden zu treffen spielte ich lieber.Als Konsequenz daraus verlor ich meine Freunde ,auch jene die mit mir spielten sie haben mittlerweile aufgehört,zu sport ging ich trotzdem noch und die Schule lief und läuft noch immer ordentlich (ca 2,5 schnitt auf dem nächsten Zeugnis).

Der Raid und die Gilde der ich angehörte hatten halt oberste Priorität.Ich wollte die andern Spieler nicht enttäuschen . denn ich möchte ja auch nicht von ihnen enttäuscht werden.
Mit dieser Einstellung war ich halt der "perfekte Raider" und war immer dabei.Natürlich fand ich in dieser virtuellen Gemeinschaft auch neue Kontakte doch auch diese zerflogen nach der Zeit..doch dort gibt es eine ausnahme mit dieser Person versteh ich mich sehr gut wir tauschen uns fast jeden Tag aus , doch es ist halt nur eine "Internetfreundschaft".

Meine Eltern stehn zu meinem Verhalten neutral . natürlich gabs mal so Sprüche wie "junge geh mal raus" aber solnage die Schule stimmt ist meinen Eltern fast egal was ich mache.
Der Rest der Verwandschaft weiß nichts von meinem Internetkonsum...wie sollen die auch ich gehe kaum zu Familienfeiern ..ich spiele halt lieber.

Zum Schluss meine Theorie warum ich nun in dieser Lage bin.

Ich war schon immer ein Mensch der sich leich beeinflussen ließ, der ungern selber Verantwortung übernimmt , deswegen konnte ich nicht nein sagen als meine damaligen freunde mich fragten wow zu spielen. Außerdem ist wow halt ein echt gutes Spiel es hat halt eine überragende Langzeitmotivation ich habe bis heute noch Spaß an diesem Spiel.
Außerdem kann man in wow ein ganz anderer Mensch sein , wenn man sein wahres Ich nicht mag legt man sich einfach ein virtuelles zu, denn dieses Virtuelle Ich ist leichter zu "leben".
Desweiteren wird man in wow gut belohnt man hat das gefühl wichtig zu sein und besonders in raidgilden ein Teil von etwas großem zu sein. Da ich in meinem Sport nicht sonderlich gut war, hatte ich mehr Spaß in wow ,denn dort bin ich wer, werde respektiert,gebraucht und habe Glückmomente.Ich fühlte mich immer unheimlich gut wenn meine Gilde etwas schaffte.

Desweiteren schäme ich mich einfach für mein Aussehn und bin deshalb ungern unter Menschen.Ich habe einfach angst verarscht oder ausgelacht zu werden.Diese Ängste habe ich in wow nicht.

Manchmal bin ich ganz traurig wenn ich über mein Leben nachdenke, was ich in den letzten Jahren alles verpasst habe.Natürlich habe ich schöne Erinnerungen in wow gesammelt ,aber so Dinge wie mit Freunden mal weg gehn oder das kennenlernen des weiblichen Geschlechts würde ich sofort gegen meine gesamten wow Erinnerungen tauschen.
Ich meine ich bin nun 18 jahre was habe ich erreicht?Andere haben in diesem Zeitraum soviel gesehn und erlebt und ich kenne nur die Weiten Azeroths.Wenn ich mich so umschaue ist es einfach unglaublich was man alles aus seinem Leben machen kann , wenn man den willen hat..doch den habe ich nicht.


Einen richtigen Plan für mein Leben habe ich nicht, ich mache mein Abi, studiere dann und dann hört es schon auf..

Aber eine Frage quält mich fast jeden Tag...was wäre wenn ich dieses Spiel nie angefangen hätte, wie würde ich dann leben...diese Frage wird leider für immer eine unbeantwortete bleiben.

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691


Name:
Isoka (Franziii92@gmx.de)
Datum:Di 11 Mai 2010 20:17:24 CEST
Betreff:Sucht?
 

Hey^^

Ich bin ein Mädchen und jetzt 17 Jahre alt. Ich besuche die 11. Klasse eines Gymnasiums und meine Noten sind mir ziemlich wichtig^^ Ich arbeite auf ein gutes Abitur hin. Habe viele "reale" Freunde, bin sogar Klassensprecher und oft mit Leuten unterwegs.
Jedoch habe ich vor 1 1/2 Jahren mit einem Onlinerollenspiel angefangen, da ich schon immer gern mal am Pc oder der Konsole gespielt habe. Ich hatte immer viel Spaß und habe auch manchmal eine Woche in den Ferien durchgezockt um das lvl cap zu erreichen^^ In der Schulzeit war ich, wenn überhaupt mal eine Stunde on. Auch am Wochenende war ich oft unterwegs und hatte so kaum Zeit für meinen PC.
Ich selbst kann schlecht einschätzen ob das schon als "Sucht" zu definieren ist.
Weniger um mich, als um einen mittlerweile sehr guten Freund mache ich ich mir jedoch große Sorgen. Ich habe ihn in diesem Onlinespiel kennengelernt. Mag sein, dass manche jetzt meinen er sei kein "realer" Freund, aber nach mehr als einem Jahr Kontakt über Chat und Telefon, meine ich ihn gut zu kennen :)
Er hat, damals aus gesundheitlichen Gründen, einige Zeit die Schule nich besuchen können. In der Zeit isolierte er sich psychisch stark (auch von seiner eigenen Familie). Er brach alle Kontakte zur Außenwelt ab. Fiel in ein Loch. (alles ohne PC)
Seine Eltern schleiften ihn zu diversen Psychologen, die rein gar nichts an seinem Zustsnd ändern konnten. Im Gegenteil: er wurde immer introvertierter und nahm nicht mal mehr am Familienalltag teil.
Er zog sich also in seine Welt, die nun mittlerweile zur "Onlinewelt" wurde, zurück und verbrachte dort sein "Leben".
Er ist heute 18 Jahre alt. Hat keinen Schulabschluss, keine sozialen Kontakte außer die, die er durch das Spiel erlangt hat. Er ist ein toller Mensch und ich mag ihn sehr. -Versuche ihm zu helfen, soweit ich kann.
Er ist jetzt vor ein paar Wochen von zu Hause ausgezogen. Sein PC hat außerdem den Geist aufgegeben und er ist nun gezwungen sich
dem "realen" Leben zu stellen.
Jedoch wird ihm dieser Neueinstieg ins Leben nicht leicht gemacht. Es fällt ihm schwer sich zu integrieren und die letzten 3-5 Jahre nachzuholen.
Dieser erschwerte Austritt aus der Isolation, der von unserer Gesellschaft geebnet wird, sollte nicht zu dieser "realen" Welt gehören. Menschen die sich überwinden einen Schritt aus der Sucht zu gehen sollten aufgefangen werden. Sicher sollten sie auch Eigenverantwortung tragen, aber ist es nicht Sinn und Zweck einer sozialen Gesellschaft Menschen, die in Not geraten sind, zu unterstützen und ihnen Hilfe anzubieten? Ich sehe diese Hilfe in vielen Fällen nicht. Nicht nur auf wirtschaftlich politischer Basis, sondern hauptsächlich auf gesellschaftlich sozialer Ebene.

Keine Ahnung, ob dieser Beitrag nützlich für das Forum hier war^^
Ich wollte es nur mal los werden :)

Liebe Grüße, Isoka

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Name:
T 172 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Fr 30 Apr 2010 04:01:41 CEST
Betreff:Ich will es selbst jetzt schaffen
 

Schönen guten tag

Ich habe glaube ich ein problem, ich spiele zu viel. Meist bis zu über 10 stunden am tag und lasse deswegen viel im neben verschwinden.

Anfang der story

es ist schon lange her seit dem ich das erste mal gespielt habe
Alles fing mit mein ersten PC an und CS1.6 (Counter strike 1.6) ich hatte noch kein internet
und habe deswegen auch nciht viel gespielt
Nach und nach kammen dan andere spiele da zu erst strategie spiele wie Age of Empires oder so
ich kann mich an mein grössten fehler noch erinnern
Ich wa mit meiner mutter bei media markt und habe sie so lange genervt bis sie endlich nen internet vertrag abschliest
Nartürlich bin ich ja schon früher nicht doof gewessen und an dem tag wa nartürlich Freenet anbieter da und haben kunden geworben naja das wusste ich ja und deswegen wa ich ja da wollte unbedingt auch internet
Ich habe bekommen was ich wollte und hatte dan internet und musste schnell feststellen das mein pc nicht gut genug wa
Habe mir also einen neuen gekauft und ab da fin es an, über all werbung von und für spiele ich bin auf dem all seits bekannten darkorbit hängen geblieben
das habe ziemlich lange gespielt und habe dan auch die community kenn gelernt es ging alles sehr schnell Teamspeak geladen headset gekauft und ab da wa es so weit mein leben wa geprägt
Da ich mich schon imer sehr in alles rein gesteigert habe wurde es schnell schlimmer
erst waren es 1 bis 2 stunden es kamm langsam aber es kamm
Naja nach einen halben jahr habe ich dan schon meine 6 stunden gespielt und so ging es dan auch weiter
Habe dan auch in dem spiel viele "freunde" gefunden die das gleiche ziel hatten wie ich naja nach und mach wurde es schlimmer habe dan auch nächte durch gezoggt und wa inner schule so kapput das ich nichts geschafft habe

Time Cut

So ich habe nach einer zeit vieles vernachlässigt wie schule,freunde,sport und und und
und ich ahbe es nciht gemrkert und die reunde sind verschwunden nach der zeit und so ahbe ich meine "freunde" vom ts immer mehr geschätzt

Ereigniss 2

Habe mir wie imemr meine computer bild spiele gekauft und naja da wa halt nen add-on von Darkorbit drin was ich haben wollte
Habe dan zufällig in der zeitung auch Metin2 gefunden und es angespielt und wie es nun mal ist blieb es nciht beim anspielen ich ahbe immer weiter gemacht und mcih hatt es doch sehr intressiert
Und habe auch da "freudnde" vom meinem alten spiel mit genommen und die spielen jetzt auch
Der unterscheid sie haben ihre grenzen
Ich lies nacheiner zeit wirklich alles fallen schule,arbeit,job center und so weiter
habe termine verschoben oder abgesagt um spielen zu können oder bin erst garnicht hin gegagngen

Time Cute

So jetzt sind wir im hier und jetzt habe mittlerweile schon einige chars in mein spiel aber dafür viel weniger freunde ich bins chon so weit gewessen das ich mein besten freund fast verloren habe naja und sehe selber in interwallen sag ich mal das real live und sage zu mein pc F*** Y** aber nach 2 stunden oder so sitze ich wieder dran und wieder voll in game

naja hoffe das ich es schaffe weg zu kommen davon
Wär wirklich über aus dankebar wen man mir helfen kann


PS: Endschuldigung für die ganzen Fehler Iim Text höre gerade Techno in voller laut stärke und muss micha uch über winden diese mail jetzt noch zu schreiebn und sie ab zu schicken

also auf wiedersehn

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689


Name:
T 171 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Mi 07 Apr 2010 13:08:38 CEST
Betreff:anonym
 

Hey Leute.
Ich bin 14 und spiele jetzt seit dem 23 März 2010 intensiv GuildWars. Meine Eltern sagen auch schon ich sei süchtig aber mir selber kommt es nicht so vor, weil ich das Gefühl habe mich selber noch gut unter Kontrolle zu haben. An Ostern war ich auch bei meinen Verwandten und hatte auch nicht das Bedürfnis nach GuildWars. Da ich aber fast den ganzen Tag nur noch am PC sitze und mit meiner Gilde rede und teilweise auch bis 6 Uhr morgens mit ihnen gespielt habe meinen meine Eltern ich sei süchtig. Ich kann diesen Gednaken nachvollziehen aber eigentlich spiele ich das Spiel zu 75% wegen den Leuten. In der Schule mag mich niemand so richtig udn cih werde öfters gemobbt und Streber genannt, weil ich Bildung nunmal sehr wichtig finde. Ich halte auch ncihts vovn Alkohol und rauchen, deswegeen steh ich alleine da. Ich habe wenig Freunde denen ich vertraue und meine Gilde ist mir deswegen sehr wichtig. Ich fühle mich bei ihnen sehr wohl und sie haben das offene Ohr für meine Probleme was ich bei meinen Eltern und Freunden vermisse.
Ich habe 3 ältere Brüder die auch spielen und auch öfters Lan-Party's machen. Mein Vater ist IT-Administrator und ich hab deswegen seit klein auf immer eine Verbindung mit dem Computer gehabt. Schon als ich klein war saß ich mit meinen Brüdern Stunden am PC und manchmal haben wir sogar zusammen mit meinem Vater strategie Spiele gespielt. Ich war auch bei meinem Vater schon afu der Arbeit und irgendwo finde ich das Wissen über Computer sehr faszinierend.
Ich denke aber das man besonders bei Spielen wie World of Warcraft süchtig werden kann, da sie ja monatlich etwas kosten. Würde ich mir das Spiel holen würde ich denken: Ich habe ja für jede Sekunde des Spiels bezahlt also muss ich das auch ausnutzen udn jede Sekunde spielen. In WoW gibt es auch keine Hauptstory die irgendwann mal zu Ende sein kann sondern nur kleinere Nebenquests. In Guildwars gibt es primäre Quests und eine zusammenhängende Geshcichte die erzählt wird.
Meine Meinung zu Computersucht ist etwas geteilt. Auf der einen Seite denke ich man sollte etwas dagegen tun weil Menschne ihr Leben total wegwerfen wenn sie nur noch in der virtuellen Welt leben. Aber wie sollte man sowas tun? Ich denke manchmal Stunden über sowa snach wie man vielleicht helfen könnte die Welt ein kleines Stückchen besser zu machen. Trotz des langen Überlegens weiß ich bis jetzt noch keine Lösung.
Aber auf der anderen Seite ich denke man sollte die Spiele nicht ganz verbieten. Es reagiert ab udn man kann den ganzen Stres sum eine rum vergessen und wenn man ab und zu mal in die virtuelle Welt eintaucht ist das ja auch nicht schlimm. Ich lese ja auch gerne Fantasie Bücher in dem ich ein ähnlichen Effekt erziele.
Im Moment beschäftigen wir uns im Politikunterricht mit diesem Thema und unser Lehrer hat uns auch auf diese Website hingewiesen. Ich habe abe rerst dran gedacht mal ein online Rollenspiel zu spielen als wir darüber geredet haben. Ich hatte davor shconmal eine Zeit erlebt in der ich slebst zugebe da sich süchtig war. Ich hatte Metin 2 gespielt und ich hatte nichts gegessen und nichts getrunken. Ich saß einfahc da vor dem Bildschrim und hatte meien InGame-Freunde. Hätten meine Eltern nicht Knall hart den PC weggeschlossen und meine Wutanfälle ertragen wäre ich wahrscheinlich bis heute noch süchtig. Mein Vater hat versucht mich abzulenken in der Zeit und wa rmit mir asiatisch Essen gegangen und hat mit mir Baseball gespielt. Er hat versucht meine alte Leidenschaft für diese Dineg zu entfachen was ihm auch gelang und so hab ichs geschafft. Daraus habe ich auch viel gelernt und durch einen der Wutanfälle wo ich mein halbes Zimmer zerstört habe und meinen TFT-Bildschirm auf den Boden geworfen habe, habe ich erst gemerkt wie das Spiel MICH kaput macht. Diese Erfahrung hat mich aber auch sehr gestärkt, weil ich jetzt weiß wie ich damit um zu gehen habe und ich selber sagen kann da sich nicht Suchtgefährdet bin. Manchmal muss man einfahc auf die heiße Herdplatte fassen um zu lernen da ssie heiß ist, aber wenn sie nur lauwarm ist findet man die Herdpallte vielleicht sogar angenehm, das muss man bedenken.
Alles in Allem denke ich aber das die Medien das Thema "Computersucht" etwas aufputschen. Jeder der sich selber nicht beherschen kann udn eine schlechte Selbstkontrolle hat wird früher oder später von einer Sucht kontroliert, egal ob Alkohol, Nikotin oder Computer.
Liebe Grüße
Naomii Chan (Gamer Name)

P.s.: Ich hoffe euch nicht zu sehr belästigt zu haben, aber irgendwie wollte ich meine Meinung dazu geben und unser Politiklehrer hat uns auch Nahe gelegt uns mit dem Thema zu befassen. Ich denke das ich spätestens wenn die Ferien vorbei sind und der Alltag wiede rbeginnt die online Rollenspiele etwas auf der Seite liegen lassen, da mir ein Auslandsjahr in England von der Schule aus angeboten wurde, da mein Zeugnis recht gut war. Ich freue mich mein Leben in der eigenen Hand zu haben. Wer wird denn schon gerne von etwas oder jemand kontroliert?!


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Name:
T 170 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Di 06 Apr 2010 22:35:43 CEST
Betreff:Es wird langsam schlimmer
 

Ich merke jetz langsam wie sich die Sucht bei mir einstellt. Vor 2 Jahren also als ich 12 war habe ich das erste mal ein online spiel gezockt. Ich habe nicht daran gedacht dass das zu einer Sucht führen kann. Nach kurzer Zeit habe ich immer mehr gespielt aus 1 Stunde wurden 3 und dann immer mehr an den Wochenenden habe ich meistens nicht mehr geschlafen sondern nur noch gespielt. Um zu zocken habe ich sogar meine Mutter belogen ich habe mich auch immer mehr von allem zurückgezogen.Nachdem mich mein bester Freund darauf AUfmerksam gemacht hat das ich Süchtig war habe ich aufgehört zu spielen aber dass habe ich nicht lange durchgehalten schon nach 2 Wochen musste ich wieder spielen weil ich mich immer nur schlecht gefühlt habe. Ich habe dann immer weniger gespielt bis ich nur noch bei 30 min am tag war. Ich konnte dann damit aufhören. Nach kurzer zeit fingen aber dann alle aus meiner klasse an dieses Spiel zu spielen und das machte mich sozusagen rückfällig. Ich merke jetzt dass die Sucht wiederkommt aber ich schaffe es nicht mehr damit aufzuhören ich fange auch wieder an meine Mutter zu belügen. Immer wenn sie weg geht verbietet sie mir zu spielen doch ich fange immer wieder an. Ich kann einfach nicht mehr kontrullieren ob ich spiele ich muss es einfach.
Ich frage mich ob mir vll jmd einen Typ geben kann wie ich mich wieder unter Kontrolle kriege weil ich schaffe es nicht mehr alleine. Ich schaffe es nicht mehr so wie ich es beim erstenmal geschafft habe ich kann die spielzeit nicht reduzieren weil ich mich dann nicht mehr wohfühle ich spiele dann einfach weiter auch wenn ich mir ein limit gesetzt habe.
Ich hoffe dass mir jmd helfen kann.

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Name:
T 169 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:So 04 Apr 2010 02:22:09 CEST
Betreff:Es fing harmlos an.... Ich möchte gerne anonym bleiben
 

Hallo Ich bin 14Jahre jung und spiele World of Warcraft seit ca 3jahren ich habe 2 80er einen 76er und einen 60er lassic twink die anderen Chars sind nich bennenenswert.Ich spiele seit dem ich 9 oder 10Jahre alt war aktiv Computerspiele.Meine Geschichte beginnt als ich 8Jahre alt war.Meine Schulnoten waren alle Super ich war sportlich hatte viele Reale Freunde.Bis sich meine Eltern trennten ich wurde zurückhaltender meine Noten wurden um einiges schlechter und ich wurde Breiter ich spielte noch Fußball sogar bei einem gutem Verein als Torwart.Nunja das erste Jahr ging noch nachdem sich meine Eltern trennten meine Mutter lernte einen neuen Freund kennen er war eigendlich ganz nett und "cool" es war der Freund meines damaligen besten Freundes.Mein Vater blieb Solo macht mit mir und meinem Bruder sehr viel flogen nach Ägypten assen Eis gingen ins Schwimbad zockten Playstation etc er war halt ein cooler Dad.
Als mein Vater dann 1Jahr später eine Frau kennenlernte (mit 3Kindern im Alter von 1,5,und 10 ich war 9Jahre alt mein Bruder7)änderte sich alles mein Vater hatte nurnoch Augen für seine Freundinn(sie zogen zusammen)Ich wohnte bei meiner Mutter zog dann zu meinem Vater weil ich stress mit meiner Mutter hatte wurde dann aber von der Frau (Freundin) rausgeekelt weil sie nicht mitmir klar kam mein Vater hatte warscheinlich nicht den mum was dagegen zu sagen nunja.
Also wohnte ich wieder bei meiner mutter wo ich von meinem "besten Freund" auf das Game Seafight gebracht wurde es war Januar und ich fing an ein bischen zu spielen die ersten level gingen schnell ich kaufte mir per SmS ein paar Perlen(Wehrung des spiels womit man sich EliteWaffen etc kaufen kann)
An derstelle will ich kurz etwas sagen ich war zu beginn nicht süchtig das wird man auch nicht von heut auf morgen es ging gut bis die Sommerferien kamen und ich die erste Woche bei meinem Vater war ich verstand mich wieder einigermaßen mit ihm und seiner Frau.)
Nunja es kamen Sommerferien die ersten 3Wochen war ich bei ihm war von morgens bis abends in Seafight in Ts zwischendurch lernte ich ein spiel namens Habbohotel kennen eigentlich volkommener schwachsinn aber eine Freundin spielte es also testete ich es. Nach den 3 Wochen bei meinem Vater wog ich ca 5-8kilo weniger war Blasser und war vollkommen Computer süchtig.Ich habe in der Zeit sehr unregelmäßig gegessen und ging selten raus ich war in den 6Wochen sommerferien 1mal im Schwimmbad.Früher war ich fast jeden Tag im Schwimmbad.Als ich wieder bei meiner Mutter war nahm ich wieder zu weil meine Mutter mich immer zum Mittagessen rief und ich mich ja in meinem Zimmer kaum bewegte Teller leere Flaschen häuften sich an (mein Zimmer versank im Chaos)Ich lernte immer zwischendurch andere spiele kennen wie z.B. DieStämme,Habbo Hotel,Ritterbruder kennen. Ich gab an Geld allein an Seafight ca 300+Euro aus.Im Herbst lernte ich World of Warcraft kennen durch einen Freund den ich im Ägypten Urlaub kennengelernt hatte wir hatten immer noch guten Kontakt ich Besuchte ihn oft obwohl er in einem anderen Bundesland wohnt wie ich.Durch die Serie Southpark lernten wir World of Warcraft (WoW) kennen wir fanden es eigendlich ganz lustig.Am Anfang habe ich nicht viel gespielt aller aller höchstens mal 2h manche Tage auch kaum bis die Herbstferien kamen und ich zuviel Zeit hatte
Aus höhstens 2h wurden 12h. Das ging weiter bis meine spielzeit ablief.Also fingich wieder Seafight an... ein halbes Jahr ca.Meine Urlaubsbekanntschaft hörte auch auf^^und ich fing wieder einen neuen acount an-_- mein größter fehler ich spielte etwas 6monate durch dann wieder ne pause 3monate und dann wieder so gings weiter längste war 8monate und nun kann ich garnicht mehr aufhören!!!!Ich habe die 6Klasse wiederholt weil ich keine Hausaufgaben mehr mache seid der 6ten.Geld verschwendet... bin dick geworden und habe kaum noch Reale Freunde wenn ich kein WoW spielen kann z.B. in der Schule muss ich drann denken.Fußball spiele ich schon längst nichtmehr weil ich eine sehnen krankheit habe die sich erst später gezeigt hat.Ich würde jedem empfehlen jedes Spiel zu spielen auser World of Warraft die anderen spiele haben geringes Sucht potenzial da muss mann wirklich sühtig werden wollen bevor man süchtig wird.Nun bin ich 14 fast 15 und will versuchen von der sucht los zu werden weil es wirklich nicht toll ist von morgens bis abends vor dem Ding zu hocken ohne aufhören zu können.Aber ohne Hilfe werde ich es warscheinlich nicht schaffen ich gestehe ich bin süchtig und kann es nicht kontrolieren am anfang sagt man sich es ist nich so schlimm vlt denkt man sich sogar Andere rauchen ich zocke.Apropo zu meinem verhältnis zu meinem Vater ich sehe ihn höchstens 1mal im Monat meine Mutter versucht alles das ich mich wieder mit meinem Vater verstehe. Aber wenn er nicht den ersten schritt machen will ich werde es bestimmt nicht.Apropo er wohnt in der GLEICHEN SIEDLUNG WIE ICH!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Das war meine Geschichte ich hoffe sie hat euch etwas abgeschreckt!!!!!!

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Name:
T 168 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Fr 02 Apr 2010 15:26:19 CEST
Betreff:anonym
 

Hallo liebe Leser,
auch ich möchte mich jetzt hier mal äußern, nachdem ich einige Beiträge mit großem Interesse und auch großem Verständnis gelesen habe. Ich spiele seit 4 Jahren World of Warcraft. Schon seit ich 12 bin spiele ich regelmäßig Computerspiele. Diese beliefen sich aber immer auf kurzlebige Spiele, die nach wenigen Stunden bereits durchgespielt waren. Dort wäre ich nie soweit gegangen zu sagen, ich wäre süchtig. Ich hatte einen völlig intakten Freundeskreis. Man muss, um den weiteren Verlauf meiner Geschichte verstehen zu können, vorab sagen, dass ich aus einem Elternhaus stamme, in dem durch vor Allem Schwierigkeiten meiner Eltern untereinander und ich zu meinem Vater ich mit einem leider sehr geringen Selbstwertgefühl und auch Selbstbewusstsein ausgestattet bin. Als ich 2005 anfing zu studieren, war ich völlig überrumpelt von der Menge an Stress, die da auf einen zukommt. Ich studiere genau das, was ich immer wollte und nur deshalb habe ich mein Studium bis zum heutigen Tage durchgezogen und stehe kurz vor einem ansehnlichen Abschluss. Jetzt werden einige sagen: „Hey, was erzählt der hier? Das kann doch gar nicht so schlimm gewesen sein, wenn er gute Noten hat.“ Ich muss, ohne auf irgendeine Art überheblich klingen zu wollen, sagen, dass ich glücklicherweise mit recht wenige Aufwand mir ziemlich viel merken kann und ein recht starkes Pflichtbewusstsein habe, weshalb ich die mir gestellten Aufgaben zumindest erledigt habe, wenn auch nicht immer zu vollster Zufriedenheit. Dies war Fluch und Segen zugleich, denn hätte ich schlechte Noten bekommen, wäre ich vielleicht früher ausgestiegen und hätte mir so einiges erspart. So jetzt aber zurück zu meiner Geschichte. Zu Beginn des Studiums pendelte ich jeden Tag von dem Haus meiner Eltern zur Uni und zurück. Die darauf veranschlagte Zeit belief sich auf über 1 Stunde, hinzu kam ein durchschnittliches Pensum in der Uni von 40 Semesterwochenstunden. Dies belastete mich natürlich immens und ich begann, bei meiner ohnehin schon leicht depressiven Art, immer mehr mich zurückzuziehen. Desweiteren musste ich eine kürzlich zuvor erlebte Trennung von meiner Freundin verkraften. Nach einem halben Jahr Studium hatte ich dann eine Wohnung mit zwei Freunden gefunden. Über den einen Mitbewohner und auch über meine Schwester sowie deren Freund kam ich an World of Warcraft. Meine Schwester und ihr Freund spielten unabhängig von meinem damaligen Mitbewohner. Aber von allen dreien wurde ich regelrecht angefeuert es doch auch mal auszuprobieren. Wie das bei Gruppenzwang so ist, hatte ich mir dann den Gästeaccount von meinem Mitbewohner geschnappt und das Spiel installiert. Zu Anfang spielte ich sehr moderat auf einem Server, von dem ich wusste, dass Leute von zu Hause auch dort spielen. So schlich sich dann sehr schnell die Gewohnheit ein, dass wir uns, wenn wir uns überhaupt noch trafen, nur noch im Spiel trafen. Ich erreicht nach einigen Monaten dann endlich Level 70. Bis dahin hatten dann viele meiner Freunde von zu Hause jedoch eine Pause von WoW eingelegt, wodurch mir sehr schnell langweilig wurde. In der Realität hatte ich diese Freunde schon lange nicht mehr gesehen. Diese Freunde spielten alle auf Allianz Seite. Meine Schwester und ihr Freund spielten Horde und so wechselte ich dorthin. Damit begann das Übel erst richtig. Ich ging noch regelmäßig zur Uni, kaufte ein, betrieb regelmäßig Körperpflege und traf mich ab und an auch mit Freunden aus der Uni, also nach außen hin nicht auffällig. Alles bis auf Freunde blieb auch größtenteils bestehen, Gott sei Dank. Was aber in mir drin vorging war eine Katastrophe. Jede Minute, die ich nicht am PC saß, stieg in mir das Verlangen nach Hause zu kommen und endlich spielen zu können. Ich plante morgens, was ich abends noch alles erledigen könnte. Sport hatte ich seit Beginn des Spielens vom WoW nicht mehr gemacht und baute schnell körperlich ab. Ich levelte einen Charakter nach dem anderen hoch, hatte eine feste Gemeinschaft aber Raiden ging ich nie richtig, da ich nicht mag vorgeschrieben zu bekommen was ich in meiner Freizeit mache. Das ist schon sehr paradox, wenn man bedenkt, dass ich durch dieses Spiel gezwungen wurde meine Freizeit komplett dafür zu opfern. Ich lernte, man glaubt es kaum, trotz spielens in der Uni ein sehr nettes Mädchen kennen und verliebte mich in sie. Ich war nun im Konflikt mit WoW. Anfangs ging es noch, weil die Schmetterlinge im Bauch die Lust zu spielen zügelten. Als diese aber langsam abnahmen, nahm der Drang zu spielen wieder zu. So ging es teilweise so weit, dass ich morgens um vier Uhr aufgestanden bin, um möglichst noch ein paar Stunden bevor sie wach wurde, spielen zu können. Bis dahin hatte ich dann auch schon 4 70iger auf Hordenseite und 3 70iger auf Allianzseite. Dies hinterließ extreme Spuren in meiner Psyche. Druck durch WoW, extrem stressiges und anstrengendes Studium, Freundin, mit der ich Zeit verbringen wollte. So wurden die Nächte immer kürzer und ich brannte richtig aus. Als dann das aktuelle Addon Wrath of the Lich King raus kam, war der Höhepunkt erreicht. Ich spielte meinen Hauptcharakter binnen zwei Wochen neben der Uni auf 80, ging in eine Raidgilde, zog den Twink in drei Wochen nach und hatte beide zügig auf einen ansehnlichen Ausrüstungsstand gebracht. Dies hielt ich aber nur 3 Monate aus und der Liebe zu meiner Freundin verdanke ich, dass ich diese extreme Phase überwinden konnte. Aus Schuldgefühl zu ihr entschied ich mich den Account zu verkaufen. Dies tat ich dann und bereute es binnen Tagen. Einen Monat kam ich ohne WoW klar, dann kaufte ich mir wieder das Spiel. Ab dann geschah das, was ich beim Rauchen bei mir auch beobachten konnte. Ich fing an, spielte zwei Wochen, hörte wieder auf. Dann nach zwei Wochen fing ich wieder an, spielte kurz, hörte wieder auf. Teilweise löschte ich das Spiel täglich von meinem PC und installierte es neu. Ich wollte es loswerden, konnte aber nicht mehr. Jede Minute zu Hause, die ich nicht spielte langweilte mich. Ich wusste nichts mehr mit mir anzufangen. Mein Körper war mittlerweile mehr ein Wrack, als ein Körper eines mitt-zwanziger sein sollte. Also entschied ich mich Sport zu machen. Nach wenigen Monaten ließ ich es aber auf Kosten von WoW wieder schleifen, schämte mich hinzugehen weil ich so lange nicht mehr da war und kündigte schließlich. Es wurde zu einer richtigen Odyssey. Ich war bis dahin auch schon bestimmt ein Jahr nicht mehr richtig abends weg gewesen. Ich empfand es als wichtiger zu spielen, auch wenn meine Freundin dann den ganzen Abend auf dem Bett liegend Fernseh geguckt hat. Ich danke ihr unendlich für ihre Geduld mit mir. Das psychische Ausbrennen, oder auch Burnout, wie mir meine Ärztin diagnostiziert hat, führte bei mir zu weiteren Problemen. Ich bekam Angstzustände, war kaum noch in der Lage vor die Tür zu gehen. Mein Selbstwertgefühl war ruiniert. Ich ging in psychologische Behandlung um mit meinen Ängsten fertig zu werden, aber auch der Psychologe schaffte es nicht mich dauerhaft vom Spiel und somit dem Katalysator meiner Probleme zu befreien. Wenn ich das Spiel mal nicht auf dem PC hatte, surfte ich stundenlang sinnlos im Internet und schaute mir Videos zum Spiel an oder ähnliches. Auch jetzt leide ich noch sehr unter Ängsten, mein Körper macht sich aber langsam wieder, weil ich mich seit 3 Monaten regelrecht dazu trete drei Mal pro Woche ins Fitnessstudio zu gehen. Als ich gestern Nachmittag dann in Eiskronenzitadelle 25 war und es wieder mal nicht vorwärts ging, ich mich nur ärgerte und dann feststellte, dass draußen tatsächlich die Sonne schien und ich es nichtmal wahr genommen hatte, wurde mir eins klar. Ich habe vor 1,5 Jahren das Rauchen aufgehört mithilfe vom Buch von Allen Carr und dachte mir, wenn du das geschafft hast, dann schaffst du es auch ein Spiel aufzuhören, bei dem du deine gesamte Freizeit damit verbringst eine nicht existierende Spielfigur immer und immer wieder die gleichen Sachen machen zu lassen um immer neue kleine Erfolge erzielen zu können. Ich bin süchtig nach diesen kleinen Erfolgen, weil abgesehen von meiner Freundin, mein Leben nicht gerade das tollste ist und diese ein kleines Lichtlein in meiner andauernden depressiven Grundstimmung sind. Ich habe mich entschieden entgültig aufzuhören, weil ich das Gefühl habe, wenn ich es jetzt nicht schaffe, schaffe ich es nie mehr. Ich werde mir alles ruinieren. Ich stehe kurz vor der Abschlussarbeit und wenn ich weiter meine Zeit so verschwende werde ich diese in den Sand setzen. Gerate ich nach dem Studium erstmal in Arbeitslosigkeit, wäre alles vorbei. Außerdem habe ich noch nie ein so großes Verlangen verspürt mich für mein Tun nicht mehr rechtfertigen zu müssen, während ich weiß, dass mein Gegenüber recht hat. Und ich habe noch nie ein so starkes Gefühl gehabt, dass mein Leben an mir vorübergeht ohne dass ich daran teilnehme. Aus dem Buch von Allen Carr weiß ich, dass es einen Versuch aufzuhören nicht gibt. Entweder man tut es oder man lässt es. Man hat nichts zu verlieren, aber unendlich viel zu gewinnen. Auch wenn es grotesk klingt, hat er damit doch Recht. Ich habe mich zumindest entschieden diese Odyssey zu beenden und endlich wieder zu leben.
Bilanz eines vier Jährigen „Absturzes“ mit WoW: über 300 Tage reine Spielzeit in 4 Jahren (das sind im Schnitt über 5 Stunden täglich), Angstzustände, soziale Phobien mit teils extremen Ausprägungen, nur noch 1 Person, abgesehen von meiner Freundin, die ich wirklich als einen Freund bezeichnen kann und die mir immer beigestanden hat. Viel Dank an dieser Stelle, auch wenn du das wahrscheinlich nie lesen wirst, weil ich dir nicht sagen werde, dass ich das hier reingestellt habe ;)
Auch ich kann nur allen davon abraten mit WoW oder auch anderen Spielen wie Warhammer Online, Herr der Ringe Online oder Runes of Magic anzufangen. Ich habe, in den kläglichen Versuchen mit WoW aufzuhören, nach diesen Spielen gegriffen, wie ein Mensch auf Heroinentzug nach Methadon. Es ist wie mit dem Rauchen. Am Anfang glaubt man, man hat alles unter Kontrolle. Aber die Gehirnwäsche dieser Spiele ist so genial und effektiv, dass man gar nicht anders kann als abhängig davon zu werden.
Tut mir leid, dass es doch so lang geworden ist, aber hätte ich es kürzer geschrieben, hätte es meiner Erzählung geschadet.

Vielen Dank fürs Lesen
M.


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Name:
Stephanie (soleysoley@gmx.de)
Datum:Do 25 Mär 2010 11:52:35 CET
Betreff:Spielsucht
 

@ janny234@gmx.de

Jein, wenn man einmal richtig Spielsüchtig ist gibt es nur die Möglichkeit, sehr sehr viel - und damit mein ich wirklich sehr sehr viel Selbst-Disziplin bzw. Willenskraft aufzubauen. Es gibt Leute die Nikotinabhängig sind, die tragen jeden Tag eine Packung Zigaretten bei sich, und gehen trotzdem nie dabei. Das sind alles Ausnahmen. Aber mal im ernst: Wer von den Leuten kann wirklich behaupten, die Drogen nicht mehr intensiv anzurühren? Der Regelfall ist eigentlich, dass wenn man wieder auf den Gedanken kommt es nur reguliert zu machen, irgendwann an den Punkt kommt wieder mitten drin zu sein. Alleine dieses regulieren wollen zeigt doch schon das Problem, was man mit der Sucht hat. Von daher ist die beste Möglichkeit Charaktere löschen, Abo kündigen, CD zerbrechen, und eine Kindersicherung auf alle Seiten die mit dem Spiel zu tun haben zu setzen. Und hinterher den Ordner wo die Kindersicherung drin liegt mit einem Passwortschutz zu versehen, sich ein Passwort zu machen wie z.B. eökajrjer, kopieren, einfügen - Passwort "wegschmeißen" also nicht aufschreiben. Und schwups kommt man nie wieder ran es sei denn man formatiert den PC neu.=)

Genau so ist es mit der Spielsucht. Zwölf Stunden am Tag spielen ist meiner Meinung nach übertrieben. Da merkt man doch schon, dass etwas nicht richtig stimmt. Klar werden manche sagen "wieso, ich spiele doch auch soviel und bin nicht süchtig". Es geht darum dass jeder individuel erkennen muss, ob er ein Problem damit hat. Wenn Du wirklich ein Problem mit dem Spiel hast, lass es einfach sein. Es führt zu nichts.

LG

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684


Name:
Jan (janny234@gmx.de)
Datum:Mi 17 Mär 2010 10:20:45 CET
Betreff:World of Warcraft
 

Hi
Ich spiele seit ca 2 1/2 Jahren World of Warcraft,anfangs hab ich abends mal 2 Std gespielt,und mit der Zeit wurde es mehr,
mein einer 80er ist soweit ausgestattet,dass ich fast nichts mehr an Ausrüstung brauche,sodas ich meinen Twink Char
zur Zeit spiele,ich spiele ca 10 -12 Std am Tag,ich merke schon das es ein Problem ist.
Ich mag das Spiel schon sehr gerne,ob es geht ein kontrolliertes Spielverhalten zu entwickeln?
Man sagt ja z.B. ein Alkoholiker darf nie wieder was trinken,bezieht sich das auch auf einer Spielsucht?
Oder gibt es möglichkeiten es zu lernen?
LG Jan

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Name:
T 167 anonym cherokke (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Mi 03 Mär 2010 21:58:43 CET
Betreff:anonym
 

hallo zusammen...ich wollt mich mal austauschen mit anderen leuten die vll die selben erfahrungen gemacht haben oder noch machen wie ich. Es geht gar nicht direkt um mich sondern um meinen Freund. Er ist meiner meinung nach ziemlich stark WoW süchtig. Er steht morgens wenn ich arbeiten gehe (6.30uhr) auf nur um möglichst schnell an den Pc zu kommen....er selber geht schon lange nicht mehr arbeiten...wenn ich dann um 14.00 uhr wieder komme sitzt er immer noch davor und zwar in schlafsachen. Meiner meinung nach kommt es mir immer so vor als wär er nicht mal aufgestanden um auf die toilette zu gehen. Dann mach ich meistens sauber, räum auf e.t.c, was halt so anfällt und er sitzt immer noch da...meistens is er so beschäftigt das er nicht mal bemerkt das ich raus gehe oder so.....meistens ist er dann so bis 2-3 uhr wach...ich hab schon viele sachen probiert internet weg und so...aber dann nimmt er sein pc und geht für ne woche oder 2 zu nen kollegen.....ich weiß nicht mehr was ich machen soll ich liebe ihn aber er ist einfach nicht mehr da..also in dieser welt....er spielt das spiel jez 4 jahre wir sind 2 jahre zusamm. Die freundin die er vor mir hatte hat ihn wegen des spielens verlassen. Er hatte auch damit aufgehört und nachdem wir ein halbes jahr zusammen waren hat er wieder damit angefangen. wenn er mal von mir ein sogenanntes *WoW verbot* bekommt dann sitzt er den ganzen tag auf der couch und ist den ganzen tag sauer also hab ich davon leider auch nichts...Vll gibt es ja jemanden den es so ähnlich geht wie mir?! Ich hab mich auch schon ein paar mal von ihn getrennt aber er klopft mich dann immer wieder weich von wegen ich änder mich und so...das hält dann ca. 1 woche dann is alles wieder vergessen. naja hoffe auf rückmeldung....

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682


Name:
Sheela (Sheela-tao@live.de)
Datum:Mi 03 Mär 2010 17:19:11 CET
Betreff:bin ich süchtig? was meint ihr
 

Ich habe das forum durch ne zeitschrift entdeckt und will einfach mal eine objektive meinung haben.
Ich bin 18 Jahre alt und weiblich, mache mein abitur und spiele freizeitlich halt ein fantasy mmorpg (kostenlos und stecke auch kein geld rein)
Ich verbringe schon relativ viel zeit vor dem rechner und mein vater suggestierte mir schon ich sei süchtig, doch ich glaube selber von mir süchtig sieht anders aus mal eine bestandsaufnahme von den fakten:
- bin in der schule unter den klassenbesten (schon immer gewesen)
- hausaufgaben vergesse ich nur äußerst selten
- Freunde in der nähe mit denen ich mich treffen könnte habe ich keine hatte ich auch noch nie so wirklich
- ich war schon immer fantasy fan ( ich zeichne fantasy lese romane und schreibe selber welche)
- bevor ich das spiel kannte und internet hatte, saß ich den ganzen tag vorm tv oder hab playstation oder nintendo gespielt
- ich sitze nicht ununterbrochen davor kümmere mich nebenbei auch mit ums essen
- mit der familie unternehmen wir nich viel
- meinen freund sehe ich wegen der entfernung nur am wochenende und wenn ich bei ihm bin geh ich gar nich an den pc
- in meiner umgebung etwas zu unternehmen is schwierig da ich auf dem dorf wohne und nachmittags nur anrufbusse fahren und ich kein
führerschein habe
- sport is nichts für mich durch krankhaft bedingtes übergewicht und starke allergien gegen fast alle pollen was asthma anfälle auslösen
kann
- ich sitze auch nich bis mitten in die nacht am rechner maximal bis um 10 so das ich am nächsten tag nicht total übermüdet bin
- zu spät komme ich wirklich äußerst selten zur schule und krank mache ich auch nicht oft

so das war so eine ungefähre übersicht ich würde gern mal wissen ob man das so schon als sucht einstuft oder nicht denn es sind mehr als 35 stunden die woche die ich am pc verbringe
schreibt auf meine email adresse danke im vorraus

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681


Name:
Yannickxxx (yannick_hermann1@web.de)
Datum:Do 18 Feb 2010 18:56:32 CET
Betreff:ausgestiegen- grade noch rechtzeitig
 

Hallo alle zusammen,
ich bin 15 Jahre alt und habe vor 1 Monat mit WoW aufgehört.
Ich hatte nicht das Gefühl süchtig zu sein, jedoch hatten sich meine Schulnoten dramatisch verschlechtert und auch meine freunde wandten sich allmählich von mir ab. Beinahe die kompletten Sommerferien des Jahres 2009 verbrachte ich alleine am PC und spielte WOW statt wie alle Jahre zuvor etwas mit meinen Freunden zu unternehmen.
Gott sei Dank kam ab Anfang Dezember eine gewisse Langeweile auf da ich die Maximalstufe 80 längst erreicht und den aktuellen Content durchgespielt hatte. Ich weiß nicht ob mein schlechtes Halbjahreszeugnis und der Verlust von ein paar Freunden ansonsten gereicht hätten um mich von diesem Spiel loszureißen.
Nun kann ich allen den Rat geben: Sobald ihr einen gewissen Abwärtstrend eurer Schulnoten erkennt, HÖRT AUF!!! Das was ihr in Azeroth erreicht bringt euch im realen Leben keinen Zentimeter voran- eher ein paar Kilometer zurück!
Das gemeine an WoW ist, das selbst wenn man das ganze Abschiedsprogramm (Charaktere löschen, Spiel deinstallieren, CD'S zerstören usw) durchzieht jederzeit wieder weitermachen kann als ob nichts gewesen wäre (GM's können Charaktere wiederherstellen, Spiel kann man runterladen und seinen Account kann man auch nicht richtig löschen).
Ich hoffe das ich allen die sich in einer ähnlichen Situaion befinden in der auch ich war noch rechtzeitig die Kurve kriegen. Ganz besonders anderen Schülern möchte ich ans Herz legen das reale Leben den Fantasy-Abenteuern in Azeroth vorzuziehen!

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680


Name:
bluemoon (martinro190@web.de)
Datum:Sa 06 Feb 2010 17:17:32 CET
Betreff:hilflos
 

ich weis einfach nicht mehr weiter. ich kann einfach nicht mehr.
meine einzige droge ist der pc.ich hänge am wochenende und nächtelang davor.
ich habe keine freunde, bin ein sogenannter MOF(mensch ohne freunde).
manchmal sitze ich einfach nur davor und weis nicht was machen.dazu kommt,daß ich in eine ziehmlich schwere depression gerutscht bin.ich bin gar nicht mehr in der lage, gefühle zu spüren oder auf andere menchen zuzugehen.einmal in der woche gehe ich einkaufen, da wo mich keiner kennt.ich schaffe es nicht mehr mit frauen zu sprechen und wenn ich etwas kaufen will, wo ich danach fragen muss, lassse ich es einfach bleiben.das einzige was mir noch was gibt ist mein pc, das internet und meine spiele. 2009 war de einzige besucher in meiner wohnung der heizungsableser.ich bin so einsam und alleine. dabei wünche ich mir nichts mehr auf der welt als eine verständnisvolle, zärtliche feundin um eine kleine familie zu gründen.aber wer will schon so einen typen? selbstbewustsein und selbstwetrgefühl gleich null.immer nur in der dunklen wohnung.aber da fühlt man sich halt sicher.das auto,was früher einen großen stellenwert in meinem leben hatte wartet ungenutzt vor dem haus.ich wüdre wieder gerne einmal schwimmen gehen,habe mir ein snowboard gekauft, was ungenutzt in der ecke rumgammelt.ich habe das gefühl,daß ich mich nicht einmal hier richtig ausdrücken kann und vemitteln kann was eigentlich mein problem ist.ich fühle mich so unendlich wertlos.die pc sucht ist eine schlimme droge die es legal gibt, die kein polizist der welt nachweisen kann und selbst wenn, was will er dagegen machen? wenn sie dich mit dem auto besoffen oder bekifft aufhalten, gehst du die nächsten monate zu fuß und vieleicht ist das ein anstoß die sache zu überdenken. viele sagen danach bin ich aufgewacht, daß habe ich zu dem zeitpunkt gebraucht. meine mama vermutet zwar das ich die ganze zeit zuhause bin und vor dem pc sitze aber was soll sie machen, sie sagt halt ich soll mehr rausgehen, aber ansonsten steht sie dem problem auch hilflos gegenüber, weil computer für sie spanische dörfer sind und sie mit ihnen nicht aufgewachsen ist.ihr sagt das einfach nichts.es ist so schwer so alleine zu sein und ich glaube immer das ich der einzige auf der welt bin denn das getroffen hat.man kommt aus de spirale nicht raus,im gegenteil man rutscht immer tiefer.aber wenn ich am freitag nach der arbeit heimkomme und weiß,daß jetzt da ganze wochenende mir und meinem pc gehört und ich ihn einschalte,dann öffnet ich igendwo ein ventil und es ist wie eine wunderbare entspannung.wie wenn sich bei einem lkw der druckkessel entleert.

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679


Name:
Thomas Hempel (thomashempel96@hotmail.de)
Datum:Di 02 Feb 2010 11:02:05 CET
Betreff:ich spiel sehr oft das onlien spiel Last Chaos
 

hallo,
ich habe eine sucht das ich immer öfter last chaos spiele. Es is im grunde genau so wie World of Warcraft . Dadurch habe ich auch nur durch internet programme wie skype kontakt mit freunden . Dadurch esse ich mehr schnelles Essen wie Pizza oder Döner werde ich auch "dicker".ABER ich habe meine Sucht erkannt un versuche schon etwas dagegen zu tun , weil meine Freunde auch schon sagen ich spiele zu viel .

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678


Name:
T 166 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Mo 01 Feb 2010 04:37:24 CET
Betreff:Anonym
 

Ich habe grade diesen Forum gefunden und moechte einfach meine Geschichte erzaehlen.

Es fing alles mit ca. 14 an. Ich hatte einen sehr schmalen und "schwachen" Koerperbau. Dann habe ich angefangen Online spiele wie CSS und DarkOrbit zu spielen. Online hat man ploetzlich macht und wird anerkannt und es wird respekt gezeigt wenn man nur gut genug ist. Etwas was ich im realen leben niemals erfahren habe. In der Schule wurde ich naja nicht gemibbt aber wenn witze gemacht wurde dann meinsten ueber mich. Ich war schon immer ein fauler Schueler aber meine leistungen waren nie schlecht. Sie wurden auch nicht schlechter aber haette ich mehr zeit investiert nur mal Hausaufgaben zu machen waere mein Realschulabschluss (2009 durchschnitt 2.4 ) whsentlich besser geworden. Ich konnte nach der Schule einfach nicht anders als zu spielen. Egal wie fest man sich vornimmt zu lernen, wenn man nach hause kommt denkt man: Scheiss drauf. Meine Noten sind ja nicht schlecht. Obwohl man weiss dass man besser kann ein kommentar von meinem Klassenlehrer: Du bist der fauelste Schueler den ich jeh gesehen habe, du haettest einen abschluss mit einer 1 vor dem komma haben koennen. Naja da ich nicht wusste was mit mir anzufangen habe ich nach meinem Abschluss ein Austauschprogramm in die USA gemacht wo von ich diesen SOmmer nach Deutschland zueruck komme. Als ich hierher gekommen bin habe ich nie entzugserscheinungen gahat oder so. Alles wahr ok. Naja ich habe realisiert was ich in diesen 3 jahren eigentlich verspielt habe und moechte einfach nur hoffen das andere frueher davon loskommen. Hier habe ich dann angefangen Sport zu treiben und siehe da mein Koerper entlickelt sich doch ganz gut :) Mein kleiner Bruder in Deutschland geht aufs Gymnasium und seine leistungen werden immer schlechter. er war einmal ein Schueler von 2. nochwas und jetzt steht gefahr wegen sitzenbleibens. Ich habe mir fest vorgenommen wenn ich nach Deutschland zuerckkehre werde ich ihm helfen davon loszukommen und wenn das heisst ihm den computer wegzunehmen um einen schlussstrich zu ziehen.

Tschuldigung fuer die ganzen rechtschreibfehler

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Name:
anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Mo 01 Feb 2010 00:48:09 CET
Betreff:anonym T165
 

Hallo liebe Foren-Benutzer,

mit Interesse verfolge ich diese Diskussion und Beiträge schon seit längerer Zeit, und freue mich, dass ihr Sohn seine WoW-Begeisterung überwunden hat. Ich würde mich selbst auch als ein begeisterter Rollenspieler bezeichen, der dieses Hobby aber nicht als Defensiv-Wall gegen Kritiker umfunktionieren möchte. Das Gefühl den ganzen Tag in virtuellen Welten verbracht zu haben, den Tag sprichwörtlich verstreichen zu lassen, und von der Nacht in den Morgen zu leben, ist mir absolut bekannt. Ein Unbehagen stellt sich dabei manchmal doch ein, welches nicht immer unbegründet ist.
Trotzdem befasse ich mich immer noch gerne mit Computerspielen bzw. Videospielen generell, vorzugsweise Rollenspiele. Ich habe Informatik studiert und sehe mein Interesse nicht nur im Erleben des Spieles selbst. Allerdings hat meine Vorliebe zur Wahl des Studiums sicherlich beigetragen.
Im Allgemeinen wird diesem Thema immer noch mit großen Vorurteilen begegnet, was in anderen Ländern nicht immer selbstverständlich ist. Vorwiegend dann, wenn die Computerspieleindustrie einen starken Anteil am BIP hat und zur positiven Zahlungsbilanz beiträgt, wird diesem meist wohlgesonnener begegnet.
Ein wirtschaftliches Interesse kann in (fast) jedem Computerspiel gesehen werden, denn auch Opensource Games benötigen zumindest eine Hardware, auf welcher sie ausgeführt werden können. Gerade diesem Aspekt, wird bei vielen Diskussionen über Computerspiele m.E. nicht genug Aufmerksamkeit gewidmet. Zum einen, da Spieler vorwiegend am Spielerlebnis selbst interessiert sind, gerade bei jüngeren Spielern ein nicht zu unterschätzender Faktor. Andererseits, da es sich bei den Betroffenen und Ablehnenden meist um Laien handelt, denen das entsprechende Hintergrundwissen fehlt. Wer kann sich schon ein Spieledesigner oder Programmierer schimpfen, der über die Erfahrung eines größeres Spieleprojektes verfügt.
Ein Computerspiel ist eine Software, welche vorzugsweise bzw. sehr stark von audio-visuellen Medien Gebrauch macht. Dennoch handelt es sich um gewöhnliche Computerprogramme, deren Umfang und Komplexität das weit übersteigt, was klassische Anwendungen, wie Textverarbeitung oder Tabellenkalkulation, Emailclients oder Internetbrowsern, benötigen. Wer hier Interesse hat, dem empfehle ich einmal einen Blick in solche Softwareschmieden zu werfen. Es gibt zu diesem Thema sicherlich einige Videos auf Youtube. 3D Visulisierung und AI sind nur zwei Fachbegriffe, aus einer Welt, die mit Schulwissen nicht erfasst werden kann, aber jedes Computerspiel macht davon Gebrauch.
Der Entwurf solcher Spiele erfordert oft sehr große Kreativität und Professionalität, beides Eingenschaften, um welche die Computerspieler selbst betrogen scheinen. Dies macht aber zugleich deutlich, dass diesem Thema differenziert begegnet werden sollte. Zu schnell wird eine oft negative Meinung dadurch begründet, indem einseitig von Menschen mit unnatürlichem Verhalten berichtet wird, welche der (Online)Spielesucht verfallen sein sollen. Unproduktiv, unkreativ, einfältig, verwahrlost, und assozial sind nur einige der Begriffe, welche im Zusammenhang mit diesen Menschen oft benutzt werden.
Im Zusammenhang mit dem Amoklauf von Winnenden begeben sich Anhänger von sogenannten EGO-Shootern bereits beim Spielen in eine zwielichtige Welt, und versuchen sich fortan ihrer Friedfertigkeit zu beweisen, aber kommen nicht umhin in Verdacht zu geraten, sobald ihr Hobby bekannt wird.
Diese zwei Beispiele machen deutlich, daß das Thema Computerspiele zur Zeit eher negativ belastet ist. Eine inquisitionäre Entwicklung?
Weshalb haben plötzlich so viele Menschen so wenig Verständnis für ein Hobby, welches nicht ungewöhnlich und scheinbar harmlos ist?

Mir fallen hier zwei Gründe ein:
Zum einen, die schon oben erwähnte Unwissenheit im Umgang mit der gesamten Thematik Computerspiele, zu derer auch die Erstellung, Vermarktung und viele sekundäre Bereiche gehören. Also das Computerspiel als Produkt, welches einen komplexen Werdegang hat und einiges an Expertise voraussetzt, bevor die Gamer zum Pad greifen können.
Zum anderen scheint durch die genannten Unglücksfälle auch eine Art von unheimlicher Faszination auszugehen, die viele Zaungäste anlockt, die scheinbar nichts mit Computerspielen zu tun haben, aber dieses als einen weiteren Verfall der Gesellschaft anprangern können. Die Frage nach einer Polemisierung drängt sich mir auf.

Gerade jüngere Entwicklungen in Wissenschaft und Technik haben die Medienwelt unserer Zeit erst möglich gemacht, so dass wir keinerlei langfristige Erfahrung damit haben. Ein Aspekt der sicherlich nicht gerade beruhigend wirkt. Andererseits haben schon die ersten Stereoradios, Farbfernseher und Videorekorder zu stundenlangen, nächteüberdauernden Sitzungen geführt, die dennoch nicht so stark ins Rampenlicht geraten sind, wie die Computerspiele selbst heutzutage. Nächtelange Discobesuche mit tranceuntermalter Stimmung haben zahlreiche Todesopfer gefordert. Zusammenhänge im bezug auf Verantwortung treten zwar klar zutage, können aber nichts daran ändern. Die nächtlichen Ausflüge sind immer noch sehr beliebt und gehören in das Repertoire eines jeden Teen und Twens, der etwas erlebt haben will. Ein Laissez-faire-ähnlicher Zustand. Nicht so bei Computerspielen. Die Ungewissheit im bezug auf diese und deren Auswirkungen führen zu immer abstruseren Vorstellungen und Annahmen, welche aber mit breit gestreuten Beispielen, u.a. wie hier im Forum beschrieben, unterlegt werden. Zu Recht?
Dieser Frage versuchen nun sogar examinierte Wissenschaftler nachzugehen. Scheinbar zielgerichtete Umfragen, ohne nachvollziehbare Auswertungsmaßstäbe, werden mit viel Aufmerksamkeit und Bedacht ausgetüftelt und gerne erhoben. Welche Prinzipien werden hier angewandt? Welchen Annahmen liegen solche Erhebungen zugrunde? Highscore vs. Verantwortung? Mir zwängt sich das Bild eines unmoralisch moralischen Geflechtes auf, welches undurchdringlich erscheint. Viel Licht in das Dunkel wird dies höchstwahrscheinlich auch nicht bringen, zu rasant enstehen immer wieder neue Entwicklungen, um derer erneuten positiven Wirkung auf die Begeisterung der Zielgruppen sich niemand sorgen muss. Schliesslich möchte man auch gerne selbst daran teilhaben.
Deutlich macht diese Diskussion für mich immerhin eines, der Umgang mit Werten in unserer Gesellschaft bleibt wohl eines der schwierigsten Themen, wenn nicht sogar das schwierigste Thema überhaupt. Ich als Computerspieler bleibe lieber anonym, und spiele PacMan und Co. weiterhin mit großem Spass. Welch ein blödes Hobby, verflixt nochmal!

PS: Ich habe den Text noch einmal korrigiert, so weit als möglich. Die graue Textbox ist nicht unbedingt ein idealer Helfer zum Verfassen von Texten!
Bitte diese Version einstellen und die alte(n) Version(en) und Zusätze löschen , soweit dies möglich ist. Weitere Rechtschreib- und Syntaxfehler bitte ich zu entschuldigen.

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676


Name:
Jens Morhenn (jens.morhenn@gmx.de)
Datum:Mo 18 Jan 2010 23:42:33 CET
Betreff:Verständnis der MMORPG-Sucht
 

Liebe Forennutzer,

ich bin Jens Morhenn, ein Mitglied der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Reinhard Pietrowsky der Universität Düsseldorf. Wir beschäftigen uns mit den psychologischen Auswirkungen von Online-Rollenspielen (MMORPGs).Da Sie in diesem Aussteiger-Forum aktiv sind, können Sie sicherlich einiges zum Verständnis dieses Phänomens beitragen.

Bisher können die Ausprägungen und das Ausmaß von Onlinerollenspiel-Sucht nur vage geschätzt werden. Mit Ihrer Hilfe können wir ein klareres und realistischeres Bild bekommen, was überhaupt MMORPG-Sucht ist und wie Menschen es schaffen können, wieder davon loszukommen.

Wir haben dazu einen Fragebogen entworfen. Das Ausfüllen des Fragebogens dauert maximal 5 Minuten. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie sich kurz Zeit dafür nehmen würden. Sie finden den Fragebogen unter folgendem Link:

http://www.piaorcs.uni-duesseldorf.de/mmorpg/

Sollten Sie noch Fragen zu der Studie haben, so zögern Sie nicht, mich zu kontaktieren. Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

Jens Morhenn

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675


Name:
hat (fishface@fettabernett.de)
Datum:Mo 07 Dez 2009 11:27:09 CET
Betreff:Sucht
 

Moin moin,
ich dachte, ich schreibe auch mal ein paar Zeilen hierzu...
Ich habe nicht alle Beiträge gelesen, aber in manchen erkenne ich mich leider selbst wieder.

Ich bin 16 Jahre alt und habe 3 schlimme Suchtjahre hinter mir.
Was heisst hier "schlimm"? Nunja, Zeitgefühl = 0, in der Schule Fehlstunden 200+-/Halbjahr.
9te Klasse nicht geschafft - Wiederholt - Hoffnung auf Besserung - Abgang (wieder 200+- Fehlstunden/Halbjahr 6 Fächer keine Zensur = Kein Abschluss) %3E Abgang vom Gymnasium..., Verlust meines sozialen Umfelds, usw.

Irgendwann in dem Zeitraum zog ich Psychotherapeuten hinzu... Ich bekannte mich klar zur Computersucht, dennoch ist der Weg schwer, immernoch.
Ich sammle schon wieder fleissig Fehlstunden auf der Realschule, die ich besuchen DARF.
Was treibt mich dazu? Absolute Faulheit? Oder die Angst zu versagen? Lustlosigkeit? Sucht? Unselbstständigkeit? = alles Ausreden?
Mein Therapeut versucht mich immer von einer Klinik zu überzeugen - was ich allerdings nicht einsehe, da möchte ich auf gar keinen Fall hin. Wobei ich selber merke, wie hilflos ich manchmal bin. Damit meine ich, dass ich vieles im Alltag nicht bewältigen kann.
Dass ich Psychosomatisch auf Stress reagiere, macht es auch nicht einfacher.
Familiär bietet sich auch immer ununterbrochen Stress an. Auch in dem, endlich wieder vorhandenen, Freundeskreis. (mittlerweile nicht mehr)

Eine zeitlang ging es auch gut, ich verlor die Interesse ans Internet (MMORPGs + Ego-Shooter)
Ich schlief viel, hing vor dem TV... auch nicht die Beste Lösung.
Dennoch hielt ich immer mein Umfeld aufrecht und ich gehe nicht irgendwann verloren, hoffe ich.
Es ist nicht immer leicht, gegen die Sucht anzukämpfen.
Sie bietet immerhin eine Welt ohne Sorgen. Eine Welt, wie sie einem gefällt. - Eine VIRTUELLE "Welt".
Ich muss noch nichtmal zocken, ich kann mir im Internet auch anders die Zeit totschlagen. (Inner Woche)
Am Wochenende bin ich IMMER unterwegs - Alkoholexzesse/Komasaufen, "einen draufmachen", Freunde treffen. - Hört sich typisch an für einen Teenager, ist es aber nicht mehr, wenn man wie ich weiß, dass man damit versucht seine Probleme zu ertränken. Klappt nur nicht ganz, dessen bin ich mir bewusst, trotzdem brauch ich es manchmal. Zu sehr? Habe ich noch ein anderes Suchtproblem?

Es gibt soviele Themen, die totgeschwiegen werden. Das muss sich dringend ändern. Die Welt braucht mehr Toleranz und mehr Verständnis.
Achja, ich wollte erwähnen, dass an mir selbst aufgefallen ist, wenn ich z.B. Kopfschmerzen habe, sobald ich vor dem PC sitze, so abgelenkt bin, dass ich sie nicht mehr spüre. Verrückt? Irgendwie schon.

Dadurch dass ich aufgehört habe mich sportlich zu betätigen, nimmt meine Trägheit deutlich zu. Das verunsichert mich oft, weil ich sonst so ehrgeizig und "Sportgeil" war.
Ich liebte es... Ich liebe es eigentlich immernoch. Doch wo bleibt meine Motivation? Schade... Vielleicht find ich die irgendwann wieder. Denn eigentlich müsst ich längst meinen Hintern bewegen, ich habe schon mit 16 soviele körperliche Probleme, das ist nicht normal. (Keine Behinderungen, wobei es schon zur Behinderung geworden ist, da ich, sobald ich mich überanstrenge, komplett zusammensacken könnte, das erschöpft mich so sehr, dass ich tagelang nichts mehr machen möchte). Sollte ich den Weg zurück finden, müsste ich mich so sehr quälen... Ich schuf noch vor 1 Jahr über 50+ Liegestütze am Stück, jetzt brech ich nach 10 schon zusammen... Wobei ich sagen muss, ich hatte schon immer Probleme. Ob es meine Koniditon ist, oder Kreislauf. Trotzdem konnte mir niemand was vormachen, was Sport betraf...
Sport machte ich folgenden:
Kunstturnen,Fußball,Handball,Badminton(Pflicht-AG)


Tja, wie soll ich sagen... Das waren dann meine 2 Cents zu dem Thema Sucht...

Tschüssikowski

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674


Name:
Luke (kater.tom@hotmail.com)
Datum:Sa 05 Dez 2009 22:29:07 CET
Betreff:gamen
 

hi ich habe eine frage ist man süchtig wenn man jede woche am sonntag 3-4 stunden wow oder so zockt? weil das mache ich so! danke schon im vorraus gruss luke

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673


Name:
Daniel (danny.b@gmx.at)
Datum:Fr 04 Dez 2009 16:30:36 CET
Betreff:Nicht die Spiele sinds!
 

Ihr seid es. In mindestens 75% aller "Hallo, ich bin Klaus und bin süchtig" - Beiträge wird darauf hingewiesen, wie gefährlich das Spiel ist und wie süchtig das andere Spiel macht.

Bitte Leute, seid euch im klaren, dass diese Spiele nur euer bereits vorhandenes Suchtpotential abzudecken vermögen und nicht "böse" sind.
Viele schrieben ja bisher, sie lenkten sich mit diesem und jenem Spiel anfangs von anderen Süchten ab. Kein WoW, kein CS und was auch immer vermag es, euch diese Sucht aufzuzwingen. Ihr habt in dieser Welt eine Zuflucht gesucht und gefunden und jetzt versucht ihr den Ruf eines Spiels und dessen Hersteller durch den Kakau zu ziehen, indem ihr vor diesen Spielen warnt!

Nicht genug damit, dass ihr mit eurer selbst verschuldeten Sucht euren Mitmenschen geschadet habt, nein - jetzt muss ein Schuldiger her - in diesem Fall der Hersteller eines Onlinespiels.
Dass durch euren Rufmord an diesen Firmen unschuldige Mitarbeiter ihre Stellen verlieren, ist euch in eurem verblendeten Selbstmitleid wohl noch nichtmal ansatzweise in den Sinn gekommen.

Vielleicht ergründet ihr euer Suchtverhalten mal etwas objektiver und beginnt das Problem an der Wurzel zu packen, ihr werdet erstaunt sein, welche WAHREN Gründe euch in eine Sucht, egal welcher Form, treiben. Ist bei Alkohol, Drogen und Zigaretten nix anderes.
Versteht mich bitte nicht falsch, ich habe sehr wohl Verständnis für eure Probleme, zumal ich ebenso einer Sucht verfallen war, aber den grössten Schritt von allen macht ihr, wenn ihr einseht, dass einzig und allein euer freier Wille und euer Verstand euch zu dem Punkt geführt hat, an dem ihr euch jetzt befindet.

Ich weiss, dass nach allem was ich geschrieben habe, meine Sympathiewerte gen 0 gehen, aber ich musste es auch erkennen! Wer sich dennoch austauschen möchte, oder vielleicht einfach nur jemand zum Reden braucht - ich bin sehr gerne für jeden da..

beste Grüsse



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672


Name:
Michael F. (gruenkohl7@yahoo.de)
Datum:Fr 04 Dez 2009 16:24:50 CET
Betreff:WoW-Selbsttest
 

Hallo zusammen,

zunächst mal möchte ich mich bei all denen bedanken, die sich die Mühe gemacht haben, ihre Suchtgeschichte niederzuschreiben und so andere Menschen Anteil an ihrem Schicksal nehmen zu lassen.

Ich selbst bin nicht süchtig nach Online-Spielen, aber einer meiner besten Freunde ist wohl nur noch als "Totalabsturz" zu bezeichnen. Er lebt mit seiner Frau (beide Ende 20) in einer verwahrlosten Wohnung, beide beziehen Hartz-IV und der einzige Besitz sind zwei hochwertige Rechner um WoW zu zocken. Der Tagesablauf ist wie folgt: Mittags aufstehen, PC einschalten und 18 Stunden WoW zocken, 6 Stunden schlafen. Zu essen gibt es - die haben ja wenig Zeit - nur Fasfooddreck aus der Tiefkühltruhe. Drei Jahre habe ich diesen Freund nicht gesehen, weil er ja nie Zeit hatte. Als wir uns dann wiedergesehen haben, bin ich fast umgefallen: Vor mir wankte eine Pommestonne von epischen Ausmaßen. Er konnte sich kaum bewegen so dick war er. Wo war nur der sportliche und drahtige Typ von einst? Und exzessives Onlinezocken macht wohl auch weich in der Birne. Das ist so ein bißchen wie bei Alkoholikern, die sich das Hirn wegsaufen. Er redete nur noch Stuß.

Ich habe ihm bei diesem Treffen angeboten, dass wir gemeinsam Sport machen könnten, dass wir zusammen wieder mal was unternehmen, aber außer Lippenbekenntnissen ("Ja, klar!, Machen wir!, Super!") war natürlich nichts. Ich komme an ihn einfach nicht ran. Und ich könnte heulen vor Wut, weil er sein Leben wegwirft für ein dämliches, schrottiges Computerspiel über das in zehn Jahren kein Mensch mehr spricht, weil dann wieder eine neue Sau durchs Dorf getrieben wird.

Kein Mensch wird sich seiner epischen Heldentaten erinnern; niemand wird die großen hochgelevelten Charaktere mit den tollen Exklusiv-Gegenständen, die jeder bestaunte, im Real-Life zu würdigen wissen, wenn es mit diesem Spiel vorbei ist. Es bleibt nicht mal was, was man sich später noch mal anschauen kann. Es ist nur virtuell und nicht existent; ein Seelenfresser!

Um den Hype überhaupt nachvollziehen zu können, habe ich mir das Spiel dann auch zugelegt, denn man muss ja zumindest nachvollziehen können, was da eigentlich passiert.

Und obwohl ich immer eine Vorliebe für klassische Pen%26Paper-Rollenspiele hatte, hat mich dieses Online-Rollenspiel nicht in seinen Bann ziehen können. Zugegeben: Die ersten Tage wars noch interessant, diese neue Welt und ihre Bewohner anzuschauen. Die ersten Quests waren auch noch einigermaßen unterhaltsam. Allerdings verrät allein die Tatsache, dass ich geschlagene vier Wochen gebraucht habe, um auf Stufe 17 zu kommen, dass ich mich nur selten zu WoW verirrt habe, denn schon nach dieser kurzen Zeit fielen mir zwei Dinge unangenehm auf: Zum einen das zum völligen Verblöden einladende System mit den Questen. Abwechslung ist absolute Fehlanzeige, weil es immer nur eines gibt: Quatsche den Questgeber an, erhalte den Auftrag irgendwelche Viecher platt zu machen und/oder einen Gegenstand zu besorgen, kehre zum Questgeber zurück und erhalte Erfahrungspunkte/Gold/Gegenstände (gähn!)

Nächster Punkt ist die technische Umsetzung: Es liegt freilich in der Natur der Sache, dass die Story sich nicht weiterentwickeln kann, weil ja immer wieder Spieler nachkommen, die an gleicher Stelle erleben, was man selbst schon erlebt hat. Das bedeutet, dass diese Welt absolut statisch ist. Habe ich z.B. den Auftrag, ein Zielgebiet von irgendwelchen Kreaturen zu säubern und einen Gegenstand zu besorgen, so kann ich sicher sein, dass alles das wieder da ist, wenn ich das nächste Mal dort vorbei komme, denn die nächsten Spieler müssen diese Quest ja auch machen. D.h. die Handlung einzelner Figuren hat überhaupt keine Auswirkung - nicht mal die allerkleinste.

Hinzu kommt, dass das Spiel ja eigentlich nie endet... Der einzige Reiz ist eigentlich das Spielen mit anderen Menschen, weshalb die meisten früher oder später eine Gilde beitreten. Welche Blüten das hervorbringen kann, habe ich bei einer Arbeitskollegin erlebt, die im Büro einen Anruf ihres "Gildeoffiziers" erhielt, weil sie zu einem verabredeten Zeitpunkt nicht an einem Raid teilgenommen hatte und "unentschuldigt" fehlte. Die Kollegin brach am Telefon in Tränen aus, weil dieser Hanswurst ihr mit Ausschluss aus der Gilde drohte... So was kann doch nicht wahr sein und ist laut meiner Kollegin kein Einzelfall. Da herrscht in manchen Gilden wohl Kasernenhofdrill und die Leute lassen sich das auch noch gefallen. Hallo? In einem Computerspiel, welches ich zur Entspannung in meiner Freizeit spiele, lasse ich mich noch von aufgeblasenen Wichtigtuern ansaugen?

Ich kann das überhaupt nicht nachvollziehen, was die Leute zu WoW treibt - oder besser gesagt 'konnte'. Durch diese Seite hier habe ich einen tieferen Einblick bekommen und möchte mich dafür noch einmal bedanken. Zufrieden bin ich aber erst, wenn ich meinen Freund irgendwie da herausholen kann...



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671


Name:
T 163 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Do 03 Dez 2009 10:30:22 CET
Betreff:WOW-Sucht
 

Mir persönlich hat WOW über einen Teil der schlimmsten Zeit in meinem Leben weitergeholfen. Ich konnte zwei Jahre überbrücken, in denen ich ohne die 10 Stunden WOW täglich Dummheiten begangen hätte. Irgendwann wurde es mir zu dumm und ich spiele EVE-Online. Dann fand ich endlich einen Ausbildungsplatz. Ich deaktivierte meinen EVE-Account, schloss meine Ausbildung gut ab und spiele jetzt wieder EVE. Auch wieder 10 Stunden.... allerdings auf eine Woche verteilt. Ich gehe jetzt einem geregelten Leben nach.

Sucht ist schlimm, aber man sollte vielleicht auch immer im Hintergrund nachbohren und nicht immer das vermeintlich offensichtliche verurteilen.

Nichtdestotrotz verbergen sich hinter Onlinerollenspielen enorme Suchtpotentiale. Ich habe schon Leute kennengelernt, die Ihr Leben hierbei fast zerstörten...

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670


Name:
Nerubiac (schokodealer0711@web.de)
Datum:Mi 02 Dez 2009 17:37:29 CET
Betreff:Es ist immer einfach die Schuld auf andere abzuwälzen...
 

Ich habe übers Internet die Sendung Onlinespielsucht verfolgt und bedauerte den Verlust ihres Sohnes (der es ja mitlerweile geschafft hat von davon loszukommen).
Dennoch muss ich sagen, dass das Ausmaß auch immer im Auge des Betrachters liegt, gerade, wenn es sich um den eigenen Freundes/ Verwandtenkreis handelt. Es ist ja nicht jeder ein solch begabter Mensch wie ihr Sohn. Viele dieser "Süchtigen" sind arbeitslos (ob nun vor oder nach Beginn der Spielsucht), sind vielleicht Aussenseiter oder haben sich auf Grund dessen, dass sie nicht ins gesellschaftliche idealbild passen und somit in der Schule oder im Berufsleben gemobbt wurden für diese virtuelle Welt entschieden. ist ja auch nicht verwunderlich, wenn man im realen Leben immer der dumme, der Arsch, der Honk ist, in eine Welt einzutreten, in der es einen nicht interessiert, wie man selbst aussieht, oder was man für eine Bildung hat, bzw soziale Stellung hat. Warum sich dann also immer durch die Hölle des Alltags quälen, wenn man in der virtuellen Welt Ansehen und Respekt genießt? Der andere Teil der Spieler wird das aus dem Grund tun, warum natürlich auch die oben genannte Personenschickt spielt, aus Spass.


Zugegeben, das klingt jetzt nach einer Verschönigung des ganzen, soll aber nur ein fingerzeig darauf sein, was evtl in den Köpfen derjenigen vorgehen könnte. Hinzu kommt dann noch der zugzwang der Gilde, denn wenn 24 Leute ihren Abend opfern um eine instanz oder einen Raid zu meistern und dann auf den 25ten warten müssen oder dieser einfach nicht auftaucht, bekommt man das natürlich evtl. durch Ausschluss aus dem Raid oder der Gilde zu spüren. Was die Bereitschaft vieler natürlich extrem erhöht, Opfer (in diesem Falle Real Life) zu bringen. Aber ist es nicht bei anderen Leistungsportarten ähnlich? Ja ich spreche hier von Leistungsportarten, da es für Onlinespiele ja bereits eine E-Sport COmmunity gibt und Spieler in anderen Ländern als Superstars gefeiert werden, wie z.B. hier zu Lande Musiker und Bands.

Ich selbst spiele seit 2007 World of Warcraft und habe in dieser Zeit meine Berufsausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel absolviert. Derzeit besuche ich das Fachgymnasium in der Klasse 11 und werde nach Beendigung diesem, ein Studium antreten (vermutlich Virtual / Gamedesign^^)
Doch bin ich süchtig? Ehrlich gesagt, war das Potential gegeben, doch habe ich es früh erkannt und mein Spielverhalten gewandelt. Damit will ich sagen, dass es immer einfach ist, die Schuld, dem Hersteller oder der Regierung zu geben, denndie haben es ja erst möglich gemacht, dass Kinder und Erwachsene, Nächtelang vor der Kiste sitzen.

Wir deutschen habe ein Talent dazu, auf alles mit dem finger zu zeigen und es in öffentlicher Propaganda zu sezieren und zu verteufeln.
Ja ich bin der Meinung, dass es SPiele gibt, die sehr Zeitintensiv sind, wenn man den Endgame Content miterleben möchte. Ja genau diese Spiele sind es auch die viele Menschen einfach nicht loslassen. Dennoch bin ich der Meinung, dass ein einfaches SChlechtreden, bzw ein Fingerzeig auf diese COmmunity völlig sinnlos und überflüssig ist. Anstelle zigtausend Propagandadokumentarfilme zu veröffentlichen, in denen verbitterte Eltern ihre Wut auf die Onlinespieler loslassen (dies soll kein persönlicher Angriff auf Sie sein), welchem psychologischen Aspekt dieses Spiel dient. Nämlich dem Belohnungssystem. Spiele viel und du wirst ganz oben mit dabei sein. Spiel wenig oder kaum und du bleibst mittel, bzw. Unterklassse. Kennt man irgendwoher oder? Aus dem Realen leben und dieses Spiel heisst Kapitalismus. Nunja, ich will hier jetzt aber nicht abschweifen...
Fazit: Der Tag wird kommen, an dem eiem dieses Spiel oder diese Form des Onlinespielens zum Halse raushängt, weil man ja doch immer das gleiche macht. Und wenn man an diesem Punkt angelangt ist, wird man auch über sein Verhalten nachdenken und dieses ggf. ändern. Und dann steht man wieder frisch im eigenen Leben. Ist ja nicht so dass man sich x Jahre lang die Gesundheit mit Alkohol oder Drogen zerstört hat. Man hat gespielt und evtl auch eine Erfahrung fürs LEben gemacht (ob nun gut oder schlecht ist irrelevant). aber Druck seitens der Eltern, Freunden, oder Verwandten führt meist genau zum Gegenteil und zu einer Trotzreaktion des Betroffenen, sei es durch Kontaktabbruch oder Agressivität. Damit will ich jetzt nicht den Eindruck vermitteln, sie sollten abwarten und Tee trinken. Nur handeln sie richtig. Spieler sind keine Drogensüchtigen, die ihre Gesundheit mit jahrelangem Konsum zerstören, was die vielen Dokus jedoch leider oft vermitteln...

Wer Rechtsschreibfehler findet, darf sie behalten :P

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669


Name:
Darth Leviathan (Darth_Leviathan@web.de)
Datum:Mi 02 Dez 2009 12:41:57 CET
Betreff:Da in anderem forum aus irgendeinem sicher von euch geplanten grund nicht mehr vorhanden hier nochmal.....
 

Ich musste als Spieler schon vieles ertragen, erst das Wort "Killerspiele" dann eine Verbotsforderung (die bisher zum glück nicht umgesetzt wurde) bishin zu einer Aktion "Killerspiele" auf den Müll zu werfen (welche glücklicherweiße auch ein reinfall war).
Vor kurzem nahm die Politik die Forderung "Killerspiele" zu verbieten zurück. Ich habe eigentlich gedacht es ist jetzt endlich Vorbei, aber nein heute musste ich Folgendes lesen:
http://www.gamestar.de/index.cfm?pid=88%26pk=2310984%26fp=4#liststart
Das wir Spieler Windeln tragen um nicht vom PC aufstehen zu müssen ist ja wohl die absolute Frechheit. Sie sollten wirklich nicht alles glauben was sie bei Southpark sehen!
So etwas auf der Titelseite einer Zeitung zu lesen ohne das auch nur ein Fünkchen Wahrheit dahintersteckt ist wirklich sehr erschreckend. Kann sein das einige das tatsächlich so machen deswegen muss man das aber nicht auf die Allgemeinheit übertragen, oder? Vielleicht haben sie das auch nicht auf die ganze Spielergemeinde bezogen. Ist aber ein gefundenes Fressen für unsere Bildzeitungsniveau Killerspiel-Gegner, die das geschriebene 100 Prozentig auf alle Spieler beziehen.
Denken sie mal darüber nach.

MFG Darth_Leviathan

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668


Name:
T 162 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Sa 28 Nov 2009 02:40:28 CET
Betreff:Mein Statement
 

Ich bin durch die Sendung Spielen Spielen Spielen - Wenn der Computer süchtig macht auf Ihre Seite aufmerksam geworden.

Was mir gleich zu Anfang auffiel war, dass Sie ihr Statement "Wir hatten unseren Sohn ans Internet verloren" verwirklichen konnten und somit ihr Wunsch, den sie zu Ende der Sendung geäusert hatten wahr wurde. Glückwunsch dazu.

Ich studiere derzeit Game Design und versuche einen Weg in diese suchteregende Industrie zu finden.
Ich befasse mich daher sehr intensiv mit Computerspielen. Genau genommen dreht sich jeder Tag um Dieses Thema. Trotz alledem, spiele ich selber nur äuserst selten und wenn dann nicht unter den üblichen Aspekten. Ich bin stets nur an Mechaniken, Gameplay und Gefühl interresiert.

Es gibt sogentannte Patterns, Gründe warum Menschen spielen: (Nicht alle treffen auf Videospiele zu)
Spaß, Rollentausch, Wettbewerb, Herausforderung, Erweiterung der eigenen Fähigkeiten, experimentieren, entdecken, soziale Kontakte, visuelle Eindrücke, körperliche Übung, kognitive Übung, kognititve Probleme lösen, Erfolgserlebnisse, BELOHNUNG, angeben, gewinnen, gelobt werden, Spannung aufbauen und erleben, Flow-Zustand, Anerkennung, entspannung, Spielwelt erleben, Story erleben, Möglichkeiten erforschen, Kreativität und und und

Die selben Patterns treffen übrigens auch auf Schach, Sudoku, Kreuzworträtsel, Fangen, Verstecken, Gesellschaftsspiele und andere zu. Lediglch die Plattformen auf denen gespielt wird unterscheiden sich.

Wow bedient sehr viele dieser Aspekte und ist daher automatisch ein sehr attraktives Spiel.

Ich selber kenne zwei gute Beispiele zu diesem Thema:
Der eine ist/war ein Mitschüler der seitdem er zuhaus in seiner Wohnung Internet hat nun nicht mehr in der Schule anzutreffen ist. Der seine Freundin bei WOW gefunden hat, eine Dunkelelfin soweit ich weiß und mit der er jetzt im Mondlicht baden geht, natürlich virtuel.
Der andere ist 45 und spielt jeden Donnerstag 4 Stunden, abends mit alten Freunden um auf diese weise Kontakt zu halten.
Man sieht, es gibt immer verschiedene Arten mit einem Spiel umzugehen.

Die beste Art einen Spieler vom Spiel wegzubringen ist allerdings nicht ihm den Stecker zu ziehen.
Vielmehr muss man ihm klarmachen, dass das Leben auch eine Challenge ist und auch voll mit Erfolgen ist.
Belohnung und Erfolg, Lob und Anerkennung zu wollen ist rein menschlich, WOW macht das nur einfacher als je zuvor.
Die Frage ist wie kann ich demjenigen das vermitteln. Das Leben als Herausforderung zu betrachten und diese anzugehen.

Wichtig finde ich noch zu erwähnen, dass es meiner Meinung nach nicht die Schuld der Eltern, des Umfelds oder des Staates ist. So etwas zu behaupten ist schwach.

Mfg

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667


Name:
Peter Tuynder (peter.tuynder@ttutup.ch)
Datum:Mo 23 Nov 2009 17:42:08 CET
Betreff:Die Word of Warcraft Gilde "The Trail" auf dem Server die Nachtwache
 

Hallo miteinander,

Ich habe mit grossem Interesse heute Nachmittag die Sendung über Onlinesucht im Fernsehen verfolg und ich möchte Euch zur persönlichen Leistungen gratulieren.

Unsere Gilde ist mit 100 Mitgliedern ein kleines Unternehmen, dass auch geführt werden muss wobei wir uns Heute und für unsere Zukunft in eine Stabsorganisation ausgerichten werden. Durch diese betriebliche Organisation haben wir schon seit längerer Zeit auch ein Modusoperandi festgelegt, in dem wir genau auch diese Themen besprechen, die Euch Sorgen machen. Da wir einiges an Erfahrung haben, an Suchtpotentiale in Onlinegames, und wie wir als Gilde darauf reagieren, haben wir in der Reorgaisation entschlossen einen Communikationsmanagement einzuführen um unsere Mitglieder genau auf diese Thematik zu sensibilisieren.

Durch diese organisatoriche Veränderungen möchten wir Sie als Gilde in aller Form unterstützen und alle anderen Spieler und Gildenmeister appelieren das gleiche zu tun.

Schöne Grüsse aus dem Berner Oberland.

Der Gildenmeister Ttutup Switzerland

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666


Name:
Stefan (s-struijs@web.de)
Datum:So 22 Nov 2009 20:24:11 CET
Betreff:Oh Mann!
 

Ich habe grade das Video gesehen das bei ARD und ZDF ausgestrahlt wurde. Ich finde es eine riesen Sauerei ein/mehrere Spiele so in den Dreck zu ziehen und schlecht zu machen wie es dort gemacht wurde. Ich bin selbst Spieler von WoW und anderen Onlinespielen und habe es unter Kontrolle und spiele auch so oft ich kann.

Bei wem liegt das Problem?
-Liegt es nicht hauptsächlich bei den Eltern die sich um Ihr Kind nicht kümmern und dann wenn es Süchtig ist dann merken das es so wie sie mit Ihrem Kind umgegangen sind nicht richtig ist?

-Ist es vielleicht auch die Schuliche Lage (Mobbing) das dafür sorgt dass ein Kind oder Jugendlicher versucht sich in einer virtuellen Realität zu verstecken?

-Ist es nicht die wirtschaftliche Lage (wenig ode rgar keine Ausbildungsplätze, das schwache Angebot der Argentur für Arbeit)
(Zitat: Bernd bemüht sich um eine Umschulung bei Arbeitamt und bekommt sie nicht bewilligt)

Was ist Schlimmer?
Jugendliche auf der Straße die Alkohol und Drogen konsumieren und Verbrechen begehen oder Jugendliche an Ihrem Computer die nichts Verbrechen und Ihre Wut und Frust in einem Spiel aus lassen!


Eltern es liegt an euch und nicht an euren Kindern
Es liegt am Staat die Probleme die es gibt vor zu beugen und/oder zu verbessern
Und es liegt an den Spielern die Ihr hier als Drogensüchtige darstellt zu sehen das sich was ändert!

Und an die beiden Betreiber der Website möchte ich richten:
Jetzt wo Ihr euren Sohn (verloren) habt merkt ihr das Ihr einen Fehler begangen habt!
Arbeitet an euch und bekämpft nicht einen Markt der Millionen Arbeitsplätze zu verfügung stellt!
Der Spieleindustrie!

Danke

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665


Name:
Esther (rollenspielsuchtdokumentarfilm@hotmail.com)
Datum:So 22 Nov 2009 20:15:54 CET
Betreff:Dokumentarfilm über Rollenspielsucht als Studienarbeit
 

Sehr geehrte Forumsbesucher,

ich bin eine Multimedia Studentin die als letzte Studienarbeit einen Dokumentarfilm zu erstellen hat. Aus persönlichem Interesse habe ich mir das Thema "Rollenspielesucht" herausgesucht. Nun bin ich auf der Suche nach einer Familie oder Einzelpersonen, welche von der Rollenspielesucht zermürbt wurden und durch den Film ihre Geschichte aufarbeiten möchten.

Vorteile:

- da es eine Studienarbeit ist, entstehen Ihnen keine Kosten, es sei denn Sie wollen den Film auf
DVD dann 5-20 Euro Material Gebühr je nach Aufwand)

- öffentliche Austrahlung nur auf Wunsch, ansonsten sieht den Film nur mein Professor und eventuell andere
Kommilitonen

- kann als warnendes Erinnerungsstück für einen selbst und für zukünftige Generationen dienen

- die Aussprache des Problems kann wesentlich zur Verarbeitung beitragen

- Der kurze Film soll Betroffenen, die den Film sehen dürfen, eine Hilfe sein und ein Mutmacher sein.


Was kommt auf Sie zu?

- etwas Schreibkram (Unterschrift auf Erklärung, dass sie mit den Dreharbeiten
und Verwendungszweck als Studienarbeit einverstanden sind)
- Zeitaufwand (wenn es Ihnen wichtig ist ihre Geschichte zu erzählen, wird sie
das nicht weiter stören)
- Sie sollten für Absprachen und Termine über Handy, Telefon, E-Mail etc.
erreichbar sein


Drehtermin ist sobald wie möglich, sprich im Dezember 2009 und Januar 2010.

Bitte melden Sie sich schnellst möglichst bei mir per E-Mail an

rollenspielsuchtdokumentarfilm@hotmail.com

Teilen Sie mir in Ihrer E-mail bitte mit woher Sie kommen. Besonders Bayern und Baden Würtemberg sind für mich wegen örtlicher Bindung von besonderem Interessse.

Vielen Dank, dass Sie meinen Beitrag gelesen haben,

Esther

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664


Name:
Christian Nold (christiannold@hotmail.de)
Datum:Di 17 Nov 2009 17:12:11 CET
Betreff:Senken der Spielzeit leichter gesagt als getan/glückwünsche zum wiedergekehrten Sohn
 

Zu nächst einmal möchte ich Ihnen beiden meine hochachtung aussprechen, dass Sie ihren Sohn "wieder haben".

Aber zu mir. Ich hatte schon einmal im April diesen jahres (beitrag 611) geschrieben und meine damalige situation geschildert. Leider war diese grammatikalisch und rechtschreibeteschniche wohl aus übermüdungsgründen ein wenig in kauderwelsch gefasst. aber darum geht es ja auch nicht.

In ihrer AntwortMail schrieben Sie damals das ich auf einem guten weg seihe, wenn ich schon die erkenntniss hätte das ich eingentlich keine lust mehr habe.

Nun die momentane Situation ist diese. Erst kürzlich habe ich meine arbeit verloren, was nicht nur mit dem spielen zusammenhängt. Ich habe mein spielen im moment eigentlich sogar sehr gut im griff. Jedenfals im vergleich zu "damals". Die zeiten beschränken sich zur zeit (vor der arbeitslosigkeit) auf im schnitt 3-4 stunden am tag was meines erachtens zwar auch noch viel ist/war aber dennnoch im rahmen. Nun dann kam die kündigung un ich muss ehrlich gestehn ich geben dem Spielen ( hier mal wieder World of warcraft) schon eine nicht unerhebliche teilschuld daran. Es gab auch andre gründe die aber nicht hierher gehören, da sie nichts mit dem spielen ansich zu tun haben. nun ist meine online zeit leider wieder etwas gestiegen un in der letzten woche sogar so ausgeatet, dass ich nicht einmal mehr den wochentag wusste und 4 tage aufgrund herabgelassener rolläden kein tageslich gesehen hatte. Nachdem mich ein mittspieler darauf hinwies das ich schon an die 100 stunden im teamspeak seihe und knapp 90 stunden in WoW online wäre kamen mir meine zweifel, ob dass was ich mir über die letzten 5 bis 6 monate so hart erarbeitet hatte einfach so dahin wäre.
Nein Ich will das nicht zulassen. Und werde das auch nicht. Nach 18 stunden erholsamen schlaf loggte ich zwar wieder ein und spiele auch ca 5 stunden sah mir dabei aber immer wieder in der dauerschleife die Ard reportage auf Youtube ab und dachte immer wieder und immer wieder, willst du wirklich einmal so enden wie Bernd aus der reportage? (nichts gegen Ihn ich habe es ja selbst erlebt und kann ihm gut nachempfinden.)
NEIN!! das möchte ich nicht. deshalb habe ich mich nur ergeizige Projekte zur Aufgabe gemacht, wie das renovieren der Wohnung, dass umstellen der möbel in den Zimmern, und und und. Aber was wenn all diese Projekte vorbei sind. Was ist dann? oder was wenn auch mir die arbeitsagentur nichts genehmigen will? Wie kann ich es von vorn herein ausschließen wieder weiterzumachen, in einem ausmaß, dass ich nicht mehr überblicken kann?
und die "simplen Standarttips" wie Pc abbauen funktionier nicht, da es ohne Pc heutzutage faktisch nicht mehr geht. Allein die arbeitsagentur verlangt ja schon, dass man sich auf ihrer seite online nach jobs umsieht. Und da wird die verlockung für andre nicht so willenstarke die verlockung groß sein, anstatt auf Login für die Jobsuche auf Login für WoW oder sonstige spiele zu drücken. Weil die Arbeitsamt seite ist ja morgen auch noch online, der raid oder das event oder sonstiges wie es auch immer in den spielen heißen mag ist nur heute und man könnte ja etwas verpassen, was ja eigentlich die größte sorge von onlinerollenspielern ist. Weswegen ja auch viele der sucht verfallen. Ich möchte damit nicht zum ausdruck bringen, dass jeder der mehr als 2 oder 3 std vor dem Pc sitzt süchtig ist, aber es ist ein gefährdungspotential vorhanden. Und wer meint nicht süchtig zu sein sollte sich genauestens in seinem Umfeld umhören und die signale bewusst wahrnehmen und darauf reagieren. Ich habe es damals wahrgenommen aber nicht darauf reagieren können weil mein blick nur auf WoW gerichtet war. rückblickent fasse ich mir an den kopf warum ich so blöd war und es nicht verstanden haben. Zeichen wie abneigung gegen körperliche nähe zum beispiel. Ich hatte es einfach im spielrausch "vergessen" oder verdrängt oder wie auch immer. Waschen. Die banalste sache der welt. so selbstverständlich wie zähneputzen essen oder trinken. Einfach vergessen. Oder bewusst nicht gemacht? ich kann es nicht sagen. Und auf toilette gehn war je sowieso nicht notwenig. wozu auch, wenn man 5 tage nichts isst oder trinkt. es sind die kleine zeichen der andren menschen in dem persönlichen umfeld die einem zu denken geben sollten.Ok. nun werden sich sicher einige Fragen wie soll ich darauf reagieren wenn du es auch nicht geschaft hast. Hmm darauf kann ich leider nur eine antwort geben. Ich weiß es nicht. Vielleicht gibt es euch aber zu denken wenn ihr dies hier lest.

Nun ja das war ja einmal. Ich habe es nun schon seit 5 monaten im griff mit der körperlichen sowie äusserlichen hygiene. gut Meine essgewohnheiten sind noch ein wenig sagen wir mal "anders" aber sie sind immerhin gesund ( die zu mir genommene nahrung nicht unbedingt die zeiten aber ich arbeite dran) und das zeichnet sich auch im körperlichen wohlbefinden aus. ich nehme langsam wieder zu ( zur zeit 69 kg auf 189cm) was mich sehr glücklich macht. vor 8 monate hatte ich nur an die 58 kilo trotz einer ungesunden ernährungsweiße ( überwiegen Mc donals oder tiefkühlpizza und ausschließlich cola und red bull).

Jetzt stellen sich sicher wieder einige die Frage, warum in aller Welt erzählt er mir das, dass interessiert mich doch alles gar nicht. Nun das ist ganz einfach. ICh kann wie ich auch schon damals (post 611) geschrieben haben keinem sagen wie er aufhören kann da ich es ja selbst nicht kann , sondern ich möchte euch/Sie darauf sensibilisiern, woran erkenne ich das ich vielleicht süchtig bin und wie man es schon im vorhinein vermeinden kann süchtig zu werden.
Klar das vermeiden im voraus heißt ncith, kauft euch keine spiele mehr, sondern setzt euch einfach ein zeitliches limit nach dem ihr aufhört. Klingt doof und simpel ist es aber nicht. Nehmt wärend ihr spielt aktiv euer umfeld wahr (ich weiß ich wiederhole mich aber das macht nichts) und deutet diese zeichen.

So nur zu einer Frage an die hirtes oder an ihren sohn? oder einfach an alle beide. Wie hast du/ haben Sie es geschaft davon loszukommen. Und was hast du für "nachwirkungen"`? merktst du irgendeine körperliche/geistige veränderung?
Und Merken Sie liebe Hirtes eine veränderung an Ihrem SOhn, ausser das er ihnen präsenter ist (ist er das? ich denke mal).
Und was tun Sie um dafür zu sorgen das er nicht irgendwann wieder anfängt zu zittern und blass zu werden um dann von dannen zu ziehn?

Ich wünsche ihnen auf jeden fall alles gute und nochmal meine glückwünsche das Sie ihn "wiederhaben" ich war echt fast den tränen nahe als ich den satz den sie in der reportage kaum über die lippen gebracht haben vor weinen heute auf der homepage gelesen habe.

Ich hoffe das Sie diese erfreuliche tatsache jedoch nicht von diesem Tollen projekt hier abbringt und sie es evtl "vernachlässigen"

Viele Grüße Christan

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Name:
Andrej Delany (SuicideEngel@aol.com)
Datum:Di 27 Okt 2009 17:56:16 CET
Betreff:WoW macht süchtig (aber nicht immer)
 

Also ich spiele auch seit 1 Jahr WoW. Erst wollte ich es testen auf den Privat Servern. Aber die waren mir zu lehr und buggy. Nun spiele ich auch auf den offizielen servern.

Ich spiele auch mehrere stunden am tag, also bis 22:00 Uhr c.a. Aber ich muss sagen, das ich nicht süchtig bin. Denn sucht fengt an, wenn man seine freunde und Famielie vernachlässigt. Ich hab kein Prob. mal für Tage, Wochen, Monate pause zu machen. Wochenende bin ich immer mit meinen Freunden feiern. Nur in der Woche ist es halt nicht möglich, da wir alle in Schichten arbeiten. Und wie schon vorher erwähnt, würde ich sonst vorm Fehrnseher sitzen und mich langweilen. Deswegen finde ich, kann man nicht die sucht an hand von Stunden im spiel ausmachen. Mann muss immer die hintergründe sehen. bei mir ist es ein gutes beispiel, das man extrem viel spielen kann, aber nicht süchtig ist. In der Berufsschule bin ich auch der besste. Mein Cheff ist vollends zu frieden mit mir, Meine freunde sehe ich auch immer am Wochenende (anders können sie auch nicht. Auser wir Fahren auf ein festival, da haben wir alle zur selben zeit Uhrlaub), und das obwohl ich auch c.a. 10 std. am Tag spiele.

Das sollte nur mal zum nachdenken für die süchtigen sein, das es extrem spieln und realleben zu vereinen sind. Und auch für die leute gegen soche spiele, das nicht immer viel spielen gleich sucht ist.

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662


Name:
Kevin Jung (iPogo@gmx-.de)
Datum:Di 27 Okt 2009 14:00:18 CET
Betreff:Weit hergeholt - Denken, danach handeln
 

Rockmusik, vorallem auch die Band ACDC wurden vor einigen Jahren so "behandelt" wie die modernen Spiele der heutigen Zeit. Mir ist total egal ob es sich auf dieser Homepage um Ego-Shooter, die vom lieben Staat genannten Killerspiele, oder MMORPGs, also Massiv Multiplayer Online Roleplay Games handelt. Beide werden in eine Schublade geschoben.

Sie haben Ihren "Sohn ans Internet verloren". Das hört sich eher an als wäre das Internet im Allgemeinen schuld, und nicht World of Warcraft. Ohne Internet wäre die Menschheit stark aufgeschmissen, das wissen Sie oder? Ich gehe mal davon aus, das Sie meinen, Sie haben Ihren "Sohn an World of Warcraft" verloren:

Ich denke eher es liegt an Erziehung und Tat, bzw Untat der Eltern.
Sie schieben mit dieser Homepage, welche zum einen außerdem extrem unübersichtlich aufgebaut ist, ALLE Spieler in eine Schubalde!
Ich spiele täglich mindestens 6 Stunden am Tag irgendwelche Spiele, darunter auch World of Warcraft.
Warum? Weil ich KEINEN BOCK auf GESELLSCHAFTLICHE PROBLEME habe, welche auf jedenfall in DIESEM LAND existieren!
Gehen Sie mal auf die Straße. Sie werden haufenweise Jugendliche mit Alkohol im Blut vorfinden, und das nicht selten.
Immer mehr Jugendliche rauchen, auch darauf habe ich keinen Bock. Nein, da bleibe ich lieber in der Bude, lade richtige Freunde zu mir ein und es wird zusammen World of Warcraft an verschiedenen PCs als kleine LAN gezockt.

Bevor man den Mund soweit aufreißt und eine solche Homepage erstellt, sollte man sich selber erstmal informieren.
Soll ich nun also aufhören World of Warcraft zu spielen, auf die Straße gehen wie viele andere in meinem Alter und dort saufen bis ich im Krankenhaus wieder aufwache? Den genau so hört sich das ganze hier an, wenn man es mal aus der Sicht der Gesellschaftlichen Probleme in diesem Land betrachtet.


Ich bin mir fast sicher das dieser Thread, bzw dieser Beitrag gelöscht werden wird.
Wäre auch verständlich, schließlich soll ja keiner merken das es auch andere Probleme außer World of Warcraft gibt, zu welchen dieses Spiel ein guter Ausweg ist.



Ps: Ich bin 16 Jahre alt und bei mir in der Schule ist trotzdem alles klasse. Bin der beste in Englisch und Deutsch. Nur in Mathe hackt es ein bisschen.



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661


Name:
SaRo* (xxdarksaroxx@eb.de)
Datum:Di 27 Okt 2009 00:26:05 CET
Betreff:WoW
 

Hi! Zocke seid ca 4 Jahren (Seid dem Release des Spieles) World of Warcraft, und muss sagen - das Game was ach so Endlos scheint, fängt an mich total zu langweilen.

Am Anfang war ein Suchtfaktor da, das stimmt gebe ich auch offen zu, aber irgendwann wurde es richtig langweilig, ich zocke es auch meist nur noch 1-2 Stunden am Tag, und gehe öfters raus und bin mit Freunden unterwegs.

Wachgerüttelt hat mich erst die Sendung bei Taff, als Christine Hirte von ihrem Sohn (?) erzählte, aber nun gut, ihr Privat Leben geht mich nichts an, aber eines sage ich Euch Spieler!

SPIELE DÜRFEN UND SOLLEN SPASS MACHEN!!! ABER LASST SIE NICHT EUER LEBEN ÜBERNEHMEN! Die Spieler sollen das Spiel lenken, und nicht das Spiel die Spieler!


Grüße
Saro

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Name:
Xeno. Ines.S (I-M.Stockfisch@web.de)
Datum:Sa 10 Okt 2009 19:40:49 CEST
Betreff:wow Sucht ja kla das gibt es!!
 

Spiele seid 2007 WoW und muss sagen das ich langsam auf dem weg bin aus dem spiel auszusteigen da ich zu damalieger(arbeitsloss geworden) zeit viele freunde unbemerklich verloren hab zu den ich heute langsam wieder kontakt aufbaue. muss sagen als ich des meiner gilde gesagt habe das ich mit wow aufhöre oder zumindest nicht jeden abend nen raid mitgehe auf viel unverständniss gstoßen bin was mich zum nachdenken gebrahct hat.
Mein ich spiel das spiel immer noch aber mitlerweile unter dem aspekt das ich lieber mit freunden was mache als vor dem pc mein leben zu fristen in dem glauben das das wichtiger ist als mein Rl was jeder von uns hat,mein denkt mal nach was kan euch der pc geben was euch freunde nicht geben können, kla in game kan man sich schneller als supertyp beweisen und so und das ich allein schon die verlockung an der sache es zu zoggen wegen der anerkennung um einen haufen müll den ihr euch da erarbeitet und im rl seida warscheinlcih alle arbetiloss hab scho X Lehren in den sand gesetzt und und und. Das ist es nicht wert.
viele freunde von mir wissenmit ihrerzeit nicks anzufangen und werden darin gefangen bleiben leider,aber ich kan sie nicht zwingen mir zu folgen das muss er selbst schaffen.
Nur ist es scheiße wen die eigenen partner dafür bluten müssen!
Und damit nicht alle auf WoW rum hacken jedes online oder offline spiel kan süchtig machen!

Fakt is ich spiel zwar immer noch wie gesagt aber mitlerweile ist es nicht mehr das was mein leben komplett nach der arbeit übernimmt,weil es da draußen ein paar Sachen gibt die es im game nur als schein gibt.

wiederum an die eltern desen kinder die das spielen,mit vorwürfen erreicht ihr das gegenteil von dem was ihr sagen wollt spreche aus erfahrung.
auch wens weh tut lasst eure kinder gegen die wand laufen,vll stehen sie dan von selbst wieder auf.

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Name:
Nazragul (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Sa 10 Okt 2009 08:22:37 CEST
Betreff:WoW anonym T160
 

also ich zocke auch seit 2 jahren WoW, ich spiel jeden abend ca. 4 std., aber ich weiß, wann ich die grenzen erreiche !!!
also das thema mit suchtgefahr ist nicht 100%ig
und wenn man sagt, WoW macht süchtig, sollte man erst mal schauen, wie viel ohne fernseh nicht mehr auskommen ^^
man muss aber seine grenzen sehen, da stimme ich zu

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658


Name:
Selcuk (Aquaice@live.de)
Datum:Sa 10 Okt 2009 08:20:44 CEST
Betreff:Allgemeines und einige Ergänzungen bzw. Kritik
 

Hallo an alle,

mein Name ist Selcuk, 18 Jahre und gehe zurzeit auf eine Medienschule. Ich spiele gelegentlich immernoch WoW seit etwa 3 Jahren. Ja, Ich war süchtig, zwar nicht im extremen Maße, aber ich war eindeutig süchtig. Das ist mir aufgefallen als ich sehr viele Dinge vorgeschoben habe bzw. 'last minute' erledigt habe. Zu den Ursachen später mehr. Zudem muss ich sagen, dass bei vielen aber nicht allen diese "Sucht" eine gewisse Phase ist die sich nach ca. 1 oder 2 Monaten legt. Man verliert einfach die Lust am Spiel.

zuerst muss ich sagen, ich finde es sehr gut, dass hier so eine Hilfe angeboten wird. Und wünsche allen weiterhin viel Glück in ihrem Leben.

Kritik:
Ich möchte ohne lange um das Problem herumzureden mal direkt beginnen. Also ich finde, dass Personen die niemals WoW gespielt haben und sich Experten für Spielesucht nennen sind einfach KEINE Experten. Zu sagen, dass 6 Stunden WoW zocken eindeutig ein Anzeichen für Sucht ist mag vielleicht für Aussenstehende sinnvoll erscheinen. Als erfahrener WoW Spieler sowie mit dem Spielinhalt als auch mit der Sucht kann ich nur sagen: Man müsste sich das Spielverhalten eines WoW(!)-Spieler über einen längeren Zeitraum betrachten(ca. 2-6 Monate), da andere Spiele nicht soviel Inhalt bieten wie WoW.

Das Besondere an WoW ist nämlich der Zeitaufwand um Inhaltlich überhaupt etwas zu erreichen, doch bevor ich dazu komme möchte ich eine viel schlimmere Ursache der Sucht nennen: Die monatlichen Kosten. Ich verdienen noch kein Geld, da ich noch zur Schule gehe (ohne Bafög), deshalb heißt es für mich: wenn(!) ich eine Gamecard für WoW kaufe muss ich soviel Spielen wie Möglich um den größtmöglichen Nutzen daraus zu ziehen, natürlich geht dabei immernoch das RL (Reallife also das 'echte' Leben) vor. Da ich die Kosten für WoW jedoch nicht aufbringen kann, spiele ich auf einem Privatserver, dessen Namen ich nicht nennen möchte.

Jetzt zum inhaltlichen Spielaufwand, das alle WoW-Spieler betrifft und auch kennen werden.

Warum wird solange gespielt?
"Raid": Raids (dt.: Schlachtzüge) sind eine Truppe von Spielern(bis zu 25 Mann, früher bis zu 40 Mann) die eine Herausforderung meistern wollen bzw. "einen Dungeon von dem Bösen befreien". Um diese Herausforderung gut koordiniert zu meistern muss sich jeder aktiv beteiligen und so braucht man (abhängig vom Dungeon) gute 4(+/-) Stunden. Damit sind schnell zwei Dutzend Spieler für einige Stunden an den PC 'gefesselt', da ein ausstieg eines Spielers in so einem Raid meist kritische folgen hat.

Möglicherweise, wenn ein Spieler öfters bei solchen Raids teilnimmt wirkt dieser Spieler gegenüber anderen als Süchtig. Und dies ist nur ein kleiner Teil des Spielinhalts. Ausserdem ist es das Ziel Blizzards, also dem Hersteller von WoW, die Spieler so lange wie Möglich hinzuhalten um die nächste Erweiterung zu entwickeln. Bei Blizzard geht es im Endeffekt auch nur um Geld und schon lange nicht mehr um die Qualität der Spiele.

Mein Tipp gegen die Sucht ist einfach: Geht mit euren Freunden einen Trinken, macht Partys und vergesst WoW. Meist ist eine Freundin bzw. ein Freund auch eine gute Starthilfe für das Lösen von der Sucht.

Von mir an alle WoW-Spieler: Überlegt euch einfach mal was euch lieber ist. Den ganzen Tag in der Bude hocken am PC daddeln und die Zeit verschlafen! Einfach dieses Eintönige und dieser ständige 'Schwanzvergleich' mit dem anderen Spielern was ich nur zu gut kenne! ODER ihr geht raus und unternehmt Dinge wie schwimmen, ne Runde fahrrad fahren, DVDs ausleihen und nen netten Abend mit Freunden machen oder gerne auch ma ne Party! Wenn ihr grad keine Arbeit und keine Schule habt (Gibt ja solche Leute...) dann meldet euch wenigstens für irgendeine Schule an. Zum einen lernt man da etwas nützliches und ausserdem lernt man Leute kennen und mit der Zeit lernt man durch Freunde auch noch andere gute Freunde kennen und dann macht das leben auch wieder spaß, weil es einfach so viel zu tun gibt!!! ALSO VERDAMMT NOCHMAL WACHT AUF!!! (Ich habs auch getan!^^)

Soviel zu meiner Meinung und meinen Erfahrungen zu diesem Thema.
Es tut mir Leid, falls sich jemand aus irgendeinem Grund angegriffen fühlen sollte. Ebenfalls tut es mir Leid, dass ich die positive Seite von Rollenspielsucht.de etwas vernachlässigt habe. Und dann entschuldige ich mich noch für die Rechtschreibfehler, ich bin ein wenig schreibfaul und zum Kontrollieren habe ich kein Nerv mehr.)

Bei Fragen schickt mir einfach eine Nachricht an "Aquaice@live.de". Ich werd sie euch schnell beantworten.^^
(Wenn es so dringend ist, könnt ihr mich auch gerne in MSN hinzufügen.)

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657


Name:
Marry (marryi5@yahoo.de)
Datum:Mi 07 Okt 2009 01:34:01 CEST
Betreff:Unvorstellbar...
 

Nun will ich auch mal meine Meinung zu dem ganzen Thema beitragen.

Ich finde es lächerlich. Ohne jemanden diskriminieren zu wollen. Verstehen kann ich es gut, dass sie andere Eltern und deren Kindern schützen wollen, doch was ich immer so "liebe" ist dieses Schubfächersystem. Wie alle mitbekommen haben, gibt es jetzt schon zirka 12Millionen Menschen die das spielen, wenn nicht noch mehr. Doch wieviele kranke "Opfer" gibt es davon, die so sind wie Ihr Sohn? Ich denke viele...doch das Eigentliche, was Sie nicht sehen, ist, dass nicht ALLE davon betroffen sind...nicht alle 12 Millionen Menschen sind süchtig...
Ich selber spiele auch WoW...an manchen Tagen viel an manchen gar nicht...ich habe viele Freunde, die auch WoW spielen...sogar mein Freund, mit dem ich zusammen wohne. Doch ich denke nicht dass wir süchtig sind. Wir können es einschätzen - und nein, das ist nich nur so dahin gesagt...ES IST SO. Ich mache auch andere Dinge in meiner Freizeit...ich bilde mich zu Hause weiter, geh mit Freunden weg und unternehme was mit meinem Freund etc.

Der Punkt, den ich hier nur ansprechen will ist, dass ich es überhaupt nicht leiden kann, wenn ALLE in EINE Schublade gesteckt werden...Denn genau das macht Sie so lächerlich. Ich bitte um Vergebung.
Ich gehöre zu den über 12 Millionen WoWSpielern und bin NICHT süchtig. Punkt.

Mit freundlichen Grüßen
die Zockerin

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656


Name:
jacky (jacky.laska@gmx.at)
Datum:Di 29 Sep 2009 17:18:36 CEST
Betreff:meine ansicht
 

hallo
mein name ist jacky und ich bin 17 jahre alt.
ich habe über youtube den beitrag von pro7 gesehen und musste leider gottes an einigen stellen lachen!
ich hab etwas schwarzen humor was sich dann von allein verstehen sollte.

ich spiele seit ungefähr einem halben jahr world of warcraft und komme trotz allem nach 2 stunden davon los und kann auch nach einer stunde oder weniger aufhören, wann ich halt will.
oft will ich auch nicht spielen weil ich besseres zu tun habe!
aber die medien schmücken die sogenannte "spielsucht" auch immer wieder aus.

mag schon sein das man sich in diesem rollenspiel verlieren kann, aber das trifft ja nicht auf alle wow-zocker zu!!
die seite ist zwar gut aufgebaut aber wenn ein wow spieler nicht von alleine zu spielen aufhört, kann man ihn auch schlecht aufhalten!
man kann eben keinen dazu zwingen mit irgendwas aufzuhören, wenn er das selber noch nicht will.
er muss selbst dazu im stande sein.
oder möchten sie mit etwas aufhören nur weil ein anderer es für schädlich oder sonst was hält?
lasst ihnen doch einfach ihren willen bis sie herausfinden wann schluss ist und wenn sie dafür auch in den sauren apfel beißen müssen!!

mit freundlichen grüßen
jacky

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655


Name:
Tim (timkoester@gmx.net)
Datum:So 27 Sep 2009 19:18:14 CEST
Betreff:Ist die Spielesucht vermeidbar?
 

Hallo,

mein Name ist Tim, Ich bin 19 Jahre alt.

Durch die Medien hört man ja immer mehr von der sogenannten Spielesucht.

Ich habe mir jetzt die Frage gestellt ist diese Sucht vermeidbar?

Durch viel recherchieren bin ich nun auf diese und viele andere Seiten gekommen.

Durch das Lesen vieler Beiträge ist mir aufgefallen, dass ein Großteil der Süchtigen sich im Alter vom 13-18 befinden.
So wie Ich aus vielen Beiträgen herauslesen konnte fing die Sucht schon in sehr jungem Alter an (meist so um die 13-14 Jahre).

Jetzt bin Ich an einem Punkt, wo Ich mich frage: Was soll ein/e 13-14 jährige/r mit einem eigenen Computer?
Es reicht doch in der Regel aus, wenn die Hausaufgaben und andere Projekte mit dem PC der Eltern erledigt werden.
Klar bin ich auch der Meinung, dass die Kinder auch ab und an mal spielen dürfen sollten, aber nur an dem Rechner der Eltern.

So kann man meiner Meinung nach das Risiko einer PC-Sucht schon stark verringern.

Ich selbst hatte bis zu meinem 16. Lebensjahr keinen eigenen PC. Ich durfte nur an den PC meiner Eltern, NACHDEM Ich meine Hausaufgaben und meine häuslichen Pflichten erledigt hatte.

So konnten meine Eltern auch leicht überwachen, was Ich spielte und wie lange.


Weshalb machen andere Eltern so etwas nicht auch?


Mit freundlichen Grüßen.
Tim

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654


Name:
René (rene.savino@web.de)
Datum:Di 15 Sep 2009 20:46:15 CEST
Betreff:Spielsucht
 

Hallo an alle :)
Ich bin René, 14 Jahre alt und habe seid Anfang WoW gespielt.
Das große Problem ist an WoW, das es endlos weitergeht.
Man KANN nie fertig mit dem Spiel sein.

Zuerst habe ich 2-3 Stunden pro Tag gespielt, ganz normal wie ich finde, da meine Freunde es auch so machen.
Nachdem ich das Höchstlevel erreicht hatte, bekommt man unendliche interessante Möglichkeiten, was
das Auffhören zusätzlich schwerer macht.

Ich habe viele Soziale Kontanke abgebrochen, da mir mein PC wichtiger war.
Ich möchte euch bitten, an alle die WoW anfangen wollen, und durch Zufall vorerst auf das Forum hier gestoßen sind,
lasst es! Fängt man einmal an ist man gefangen in der Virtuellen Welt.

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653


Name:
Kikyo (WowSurvey@gmx.de)
Datum:Fr 11 Sep 2009 10:13:22 CEST
Betreff:Umfrage zu WoW für Diplomarbeit (mit Gewinnspiel)
 

Hallo ihr Lieben,

ich schreibe gerade meine Diplomarbeit an der Uni Köln und suche noch dringend Versuchspersonen, die World of Warcraft spielen oder gespielt haben und sich selbst als exzessive Spieler einstufen würden. (falls du nicht mehr spielst, dann mach die Angaben einfach so, wie sie zu der Zeit waren, als du noch exzessiv gespielt hast)
Es geht um:
deine Spielgewohnheiten, Deine sozialen Kontakte in- und außerhalb WoWs und andere Effekte und Nebeneffekte von WoW, aber auch darum, warum Du so gerne gerade dieses Online-Game spielst/gespielt hast.


Natürlich bleibst Du dabei vollkommen anonym und musst Deinen Namen nicht angeben!!

Das Ausfüllen dauert übrigens nur etwa 15-18 Minuten.
Außerdem gibt es ein Gewinnspiel, bei dem man bis zu 250 Euro gewinnen kann!

Zur Umfrage:

http://survey.psycho-technique.net/StartSurvey.html

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652


Name:
Wachsmut (helli_usvart@yahoo.de)
Datum:Do 10 Sep 2009 14:06:57 CEST
Betreff:WoW Sucht
 

Hallo zusammen,

ich bin durch die ARD Reportage auf diese Seite aufmerksam geworden und muss sagen, dass es nur eine Frage der Zeit war bis Computerspiele und vor allem Online (Rollen) spiele derartige Ausmaße annehmen.
Ich selbst habe ca. 3 Jahre WoW gespielt und muss sagen, dass es mich zu Beginn auch fasziniert hat. Suchttendenzen waren natürlich auch vorhanden aber ich habe immer die nötige Selbstdisziplin besessen rechtzeitig den Schalter umzulegen. Vielleicht lag es auch daran, dass mir meine Freundin und auch meine unwiederbringbare Lebenszeit wichtiger waren als stupide Pixeljagd. Nun habe ich vor ca. 3 Monaten auch den letzten, jedoch schwierigsten Schritt getan. Ich habe meinen Account verkauft. Danach fühlte ich mich befreit, als ob ich einen Tumor losgeworden bin. Ich spiele zwar ab und an noch die Gothic Reihe aber ansonsten habe ich nur noch wenig mit diesen Spielen zu tun. Mag sein, dass es daran liegt das ich bereits 31 Jahre alt bin und die ganze Entstehungsgeschichte der neuzeitlichen Computer und deren Spiele miterlebt habe. Es langweilt einfach ab einem gewissen Zeitpunkt. Wenn jedoch schon Kinder damit anfangen den größten Teil ihrer Freizeit vorm PC zu verbringen, sehe ich für die Zukunft schwarz. Dann heißt es vor allem tertiärpräventiv tätig zu werden. Wie so oft. Alles was bereits kaputt ist wieder zusammenflicken.
WoW usw. sind jedoch erst der Anfang. Wenn die Entwicklung derartiger Computerspiele in dem selben rasanten Tempo weitergeht wird mir Angst und Bange. Gesellschaftspolitisch heißt dies, Politik und Spieleentwickler müssen mit zur Verantwortung gezogen werden. Ein bloßes deligieren an die Familien, Schulen und vor allem an den Spieler selbst reicht nicht aus um verantwortungsbewußt mit diesem Medium umzugehen.

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651


Name:
mädschen (gaming_woman@hotmail.com)
Datum:Mi 09 Sep 2009 09:49:28 CEST
Betreff:World of Warcraft
 

Als ich mir den Beitrag von Lexx durchgelesen habe musste ich nur den Kopf schütteln?
Warum werden sich einige fragen.
Nun ich spiele ja selber gerne aber trotzdem das kann es nicht sein dass man auf das hier und jetzt vergisst...
Ja toll....Epic Sachen; Erfolge hin oder her oder die Bekanntheit...toll.....
Nein was wäre wenn es kein WoW geben würde oder jedes x bekannte andere MMORPG in der man sich flüchten könnte.
Nein wozu den flüchten?
Klar das Leben ist kein Wunschkonzert und kann mitunter auch verdammt hart und schmerzvoll sein egal in welcher Hinsicht; dennoch darf es nicht sein; dass man dann lieber alleine bleibt....auch wenn man dann keine n Partner findet weil man Angst hat etwas falsch zu machen aber in WOW eine IG Heirat plant...toll und? Was ist aber wenn der Strom mala us ist wegen Stromausfall oder man nicht an die Kiste kann?
Lebt man da nicht oder existiert man nur um dieses Spiel zu spielen und für das Spiel zu leben...
Verzeihung wenn es lächerlich klingt..; klar man kann zwar bisschen ABlenkung immer gebrauchen aber nicht so dass man spielt bis man vergisst wozu man geboren wurde...wozu eigentlich wir Menschen auf der Welt sind....ja das Leben ist hart; grausam und nicht zu letzt auch ungerecht dennoch geht vieles verloren wenn man es nur auf die Erfolge in WOW defeniert beispielweise mehr Zeit drin verbringt als sich denn alltäglichen Dingen zu stellen.
Denn wahre Helden sind nicht die; die ihre Klasse bzw. den Charakter gut spielen beispielweise beherrschen wahre Helden sind die; die sich trotz alle Widrigkeiten und Enttäuschungen sich dem realen Leben stellen und sich nicht verrückt machen lassen sich durch falsche Verlockungen egal wie diese aussehen...ja das sind wahre Helden.
Und nicht; die die full Epic sind und so..
Ja WoW kann Spass machen aber arm nur wer sich über des defeniert...

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650


Name:
EmpireLexx (WOW-Name) (alien44@freenet.de)
Datum:Di 08 Sep 2009 20:41:58 CEST
Betreff:Gibts es denn Alternativen ???
 

Gibt es denn in realen Leben eine „reale“ Chance auf ein besseres Leben + Erfolge ???

Finde ich nicht...

Ich habe nach der Realschule mein Abitur gemacht und dann eine staatliche Ausbildung als Programmierer (Abschluss 1,7) und verdiente noch nicht mal 1300 Euro/Brutto.

Von dem was ich verdiene kann ich mir ein „gesellschaftliches Leben“ nicht leisten schon gar nicht eine Familie gründen geschweige denn ernähren.
Aber es reicht um in die Welt von WOW abzutauchen und zu vergessen.

Das reale Leben ist nicht lebenswert, es besteht nur aus Misserfolgen,"schein Erfolgen" und vielen Erkenntnissen wo einem erklärt wird, dass man dich nicht braucht...

Ich habe mich bewusst in diese WOW-Welt begeben...
Ich rauche nicht mehr und den Alkohol habe ich ganz vergessen...

Letzt endlich habe ich meinen Job gekündigt, mit diesen hier niedergeschriebenen Argumenten.

Mein Nachfolger in diesen Unternehmen bekam nach Rückkopplung 1200 Euro/Brutto.

Ich sehe WOW mehr als Therapie um weiter zumachen, denn im realen Leben würde man durchdrehen...

PS: Gearbeitet hatte ich immer als Programmierer...

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649


Name:
T 159 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Di 08 Sep 2009 20:35:52 CEST
Betreff:WoW-Freunde und Sucht.
 

Hallo,
Ich habe vor kurzem einen Freund in WoW kennen gelernt, inzwischen sind wir auch schon zusammen, telefonieren abundzu und er kommt mich bald besuchen. Wir wollen beide mit WoW aufhören, sind beide süchtig spielen sehr gerne mehr als 10 Stunden am Tag. Da ich jetzt in die Abschlussklasse komme, er noch Arbeitssuchend ist, kommt es nicht in Frage aufzuhören, da sonst der Kontackt kaum noch halten würde. Er würde mir die Kraft geben, mit diesem Spiel aufzuhören, ich denke ich ihm auch.

Wäre schön, wenn einige von Euch ein paar Komentare dazu abgeben.
Danke euch fürs durchlesen.

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648


Name:
christian (nightrider3000@web.de)
Datum:Sa 29 Aug 2009 21:51:32 CEST
Betreff:pc sucht
 

liebe familie hirte.
ich verfolge ihre seite schon seit ihrem entstehen und habe immer gelesen,wir haben unseren sohn an das internet verloren.heute las ich wir hatten unseren sohn ans internet verloren.ich wusste immer,das ich diesen satz hier einmal lesen werde.es freut mich sehr für sie.
ich hingegen bin immer noh verloren in der weiten welt des netzes.und irgendwie fühle ich mich sehr wohl dabei und genieße sogar den ruf des nerds, freaks,des einsamen.das ist fast eine ehre so gesehen zu werden.im gegensatz zu den millionen grauen menschen die alle so farblos durch die welt gehen bin ich der NERD.
ich weiß auch,das ich mir da auch nur was vormache um mein leben zu ertragen.gut ich trinke nicht,rauche nicht, nehme keine drogen, bin in keine ausraster verwickelt wie man sie heute jedes wochenende dann in den zeitungen vervolgen kann.aber das mein leben so wie es seit numehr fünfzehn jahren verläuft mit dem pc auch nicht normal ist, weiß ich schon.
wen ich sehe das andere menschen beziehungen haben, kinder, sie viel unternehmen,ihre freizeit nutzen und auskosten, da wird man schon traurig das man das selber nicht kann.
wenn ich nur an heute denke.es ist samstag abend.heute könnte alles pasieren.es könnte die nacht der nächte sein oder auch nur eine wie viele, aber man müsste den mut haben raus zu gehen und es auszuprobieren.aber ich kann es nicht.ih spiele far cry und hänge im level boot seit stunden fest.und eine seite möhte sooo gerne raus gehen.mit dem auto rumfahren ganz ohne ziel,einfach nur draussen sein,musik hören,rum crusen, sehen und gesehen werden.vieleiht auh mal jemanden kennenlernen.ich hatte noch nie eine freundin und werde mit dieser lebenseinstellung wohl auh nie eine bekommen.wer will shon einen typen der im tag und naht im dunklem zimmer sitzt und in einen bildschirm reinschaut?
eigentlich hätte ich noch bei meinen eltern vorbeischauen sollen und was zum essen abholen sollen,das währe um 20.00 gewesen.jetzt ist es 21.45 und die schlafen sicher schon.also gibt es heute nihts mehr ,weil mein kühlschrank ist leer.ich habe heute auch noh nichts gegessen.aber das schadet ja nichts,sonst wird man eh nur zu dick.
was läuft jetzt im moment gerade an der tankstelle ab oder am mc donalds parkplatz.treffen sich da alle autofanatischen oder sind sie in der disco? ich werde es nie erfahren,weil ich nicht in der lage bin mein zimmer zu verlassen, weil mich mein pc mehr braucht als alle anderen und ich ihn.

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Name:
George Blake (beatrice.stelzmueller@bgweiz.at)
Datum:Do 20 Aug 2009 22:25:59 CEST
Betreff:Ich spiele World of Warcraft und bin SEHR SÜCHTIG
 

Hallo mein Name ist George bin 14 jahre alt spiele wow es macht spaß bin sehr süchtig hab alles für das spiel ausgegeben muss jz arbeiten damit ich zocken kann ich bin verloren ich kann nich mehr
ahhhh euer Blakeboy


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646


Name:
RJ (relativitaetstheorie76@gmx.de)
Datum:Mi 19 Aug 2009 08:25:57 CEST
Betreff:Abhängigkeit durch Rollenspiele
 

Hallo liebe community.

Ich bin inzwischen 33 jahre alt und habe inzwischen sehr sehr viel Erfahrungen mit Rollenspielen an sich, sowie auch MMORPGS als auch "normale Single player-Spiele" sammeln dürfen. Durch meine berufliche Tätigkeit in der Vergangenheit konnte ich auch viel über die Gewohnheiten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen ( zw. 16 und ca 30 Jahren) in Erfahrung bringen.

Meine gesamten Erfahrungen hier wiederzugeben, würde den Rahmen sprengen, weshalb ich mich auf Grundzüge beschränke.

Zu meiner Person:

Seit meinem 16 Lebensjahr begleiten mich Computerspiele, wobei es bis zu meinem 27ten fast ausschliesslich normale Spiele waren. Zusätzlich muss ich sagen dass dieses Sammeln ein sehr kostspieliges Hobby war, wenn ich den Kaufpreis der einzelnen Spiele addiere.
Seit meinem 27 Lebensjahr habe ich mit MMORPGS angefangen und bin ihnen auch bis heute treu.
Ich spiele gerne und viel und es kamen auch mal 15 Stunden am Stück vor.
Trotzdem habe ich keinerlei Ausfallerscheinungen wie zum Teil berichtet wurden.
Ich bin den Weg der Schulbildung, einer entsprechenden Ausbildung gegangen und gehe auch einer Tätigkeit nach in der es bis zu 50 Arbeitsstunden sein können. Trotzdem habe ich mich entschieden wieder ein Studium NEBEN der Tätigkeit zu machen (Ok, die Arbeitsstunden habe ich auf ca 30 /Woche reduziert).
Auch habe ich eine feste Beziehung, einen normalen Freundeskreis und einen sehr grossen Bekanntenkreis im RL ( RealLife ausserhalb der Spiele-Community).

Ich spiele sehr gerne 2 etablierte MMORGPS ( ähnlich wie WOW) wofür ich monatlich auch meine Gebühren zahle.
Ich möchte mich auch nicht als Gelegenheitsspieler bezeichnen, wofür schon spricht, dass ich Gilden- sowie Allianzleiter ( Zusammenschluß mehrerer Gilden) bin. Diese Gilde (welche sich auf beide Spiele erstreckt ) hat momentan ca 40 Mitglieder.

Und gerade weil es eine "kleinere" Gilde ist, ist es eine nette kleine Gemeinschaft.
Allerdings besteht die Gilde aus Mitglieder im Alter zwischen 17 und 39 Jahren, gleichermaßen männlichen und weiblichen Spielern und auch Ehepaare gehören dazu.

Ausnahmslos ALLE haben ein normales RL.
Nun könnte man annehmen dass dies rein subjektiv gesehen ist.
Mir ist es wichtig dass ein weiterführender sozialer Kontakt innerhalb der Gilde herrscht.
Ebenso gibt es keine Zwänge bezüglich Onlinezeiten oder Ähnlichem und so etwas wird auch nicht toleriert... das RL geht bei uns allen vor. Trotzdem haben wir alle "Erfolge" mit unseren digitalen Charakteren.

Ich möchte hinzufügen dass dies keine Werbung für ein MMORPG oder meiner Gilde sein soll, weshalb ich auf Namen diesbezüglich verzichten werde.

Die Erfahrungen die die Betreiber dieser Seite machen mussten bedauere ich aufrichtig, ebenso wie manche Erlebnisse, welche geschildert wurden. Allerdings kann man dafür nicht alle MMORPGs und alle Spieler "verteufeln".

Es stimmt, das es bei WOW leider so ist ( wie auch in dem Artikel geschrieben), dass man online sein MUSS um an die begehrte Ausrüstung zu gelangen.
Aber dann stellt sich auch wirklich die Frage, warum muss man Set-Teil x oder y haben?

Weil man dann nur angesehen ist?

Dann trägt die Schuld nicht nur das Spiel, welches zwar so ausgelegt ist, sondern auch die Community.

Ich habe dass in meinem Freundeskreis bei einer Person leider ebenso feststellen müssen.
Und es war ein wirklicher Kampf diese Person wieder auf einen "nomales Spielniveau" zu bringen. Allerdings haben wir es geschafft, vielleicht auch weil wir (der gesamte Freundeskreis) es frühzeitig gemerkt haben.

Da ich nun wirklich zur Arbeit muss, höre ich mal auf und schreibe später wieder etwas dazu.

Meiner Ansicht nach ist es auf jedenfall falsch prinzipiell den Spielen die Schuld zu geben.
Genauso wie die Schuldfrage bei Ausfallerscheinungen ( in den Siebzigern war es die Musik, in den 80ern Action-Videos und seit den 90ern das Internet und Spiele) auch nocht so leicht geklärt und definiert werden kann.
Denn wie in vielen Dingen ist der gemässigte Umgang damit sicherlich NICHT schädlich (unabhängig von der Diskussion um die Sucht an sich, zu der ich später etwas schreiben werde)

Ansonsten euch allen schon mal einen schönen Tag :)

lg

RJ








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Name:
wlankabel (wlankabel99@web.de)
Datum:Di 18 Aug 2009 22:07:56 CEST
Betreff:WoW-Sucht
 

Hallo an alle,

ich habe im Februar 2009 erst mit diesem Spiel angefangen und kannte mich vorher überhaupt nicht aus mit solchen Spielen. Ich fand zum Glück relativ gut und schnell ins Spiel rein und hatte auch schnell eine gute Gilde gefunden, die mir viel bei Fragen half.

Am Anfang spielte ich 2-3 Stunden am Tag. Dies steigerte sich jedoch innerhalb weniger Tage auf 5-6 Stunden, da ich schnell 80 werden wollte. Bis tief in die Nacht saß ich vor dem Rechner, obwohl ich morgens früh raus musste, da die Arbeit im Real Life ja rief.

Freunde und Arbeitskollegen, die mit mir weggehen wollten, bekamen nun immer häufiger von mir zu hören, ich hätte keine Zeit, keine Lust und sei müde. Müde war ich ja… durchs viele Spielen. Aber zu Hause nach der Arbeit saß ich dann trotz Müdigkeit abermals meine 5-6 Stunden vor dem Rechner.

Ich lernte nun auch mehr und mehr Spieler „persönlich“ kennen. Außerdem kam ich mit dem Spiel und seinen Funktionen und Möglichkeiten immer mehr zurecht, sodass es auch immer mehr Spaß machte. Ich wollte nun auch endlich zu den „Großen“ gehören. Die, die bereits mind. Einen 80er Char hatten.

So kam es, dass ich die Online-Zeit immer weiter erhöhte. Nach ca. zwei Monaten Spielzeit saß ich dann an Wochenenden teilweise ungelogen 18-20 Stunden am Tag vor dem Rechner und spielte WoW. Das war ja noch nicht alles.

SMS und Anrufe, von wem auch immer, wurden von mir ignoriert. Teilweise rief ich dann vielleicht irgendwann Tage später zurück oder schrieb ne Woche später ne SMS. Hinzu kam, dass ich anfing, meine Schmutzwäsche zu sammeln. Wenn ein Stapel nicht mehr reichte, wurde eben ein zweiter daneben gepackt. Geschirr und Besteck wurden trotz Spülmaschine im Zimmer gelassen und stapelten sich ebenfalls. Papierkram, teilweise wichtige Unterlagen verteilten sich im Zimmer. Ich konnte kaum noch treten, aber das störte mich nicht, da ich aus dem Bett heraus WoW spielen konnte und hier noch Platz hatte.

Ich vernachlässigte auch, meinen Körper mit ausreichend Nahrung zu versorgen. Nur das Nötigste nahm ich schnell zwischendurch zu mir. Den Rest kompensierte ich dann durch das Rauchen. Normalerweise rauche ich ca. 1-1,5 Schachteln am Tag. Durch WoW nahm diese Sucht ebenfalls zu, sodass ich erschreckender Weise feststellen musste, nun 3 Schachteln täglich zu rauchen.

Ich gestand mir relativ früh selbst ein, süchtig zu sein. Aber ich ignorierte diese Sucht, da es ja eine aus meiner Sicht schöne Sucht war. Das sah ich so, da ich im Spiel ja immer erfolgreicher wurde und immer höher angesehen war. Das Real Life vergaß ich somit komplett bzw. verdrängte es völlig.

Mein Ziel war es nie, die beste Rüstung zu haben, ich hatte auch so meinen Spaß. Als ich dann sah, dass man einen Chopper für 16.000 Gold kaufen konnte (WoW-Spieler und Ehemalige wissen, wie viel Gold das ist), wollte ich diese unbedingt haben. Ich begann also zu farmen. Ich merkte immer mehr, dass selbst das Farmen Spaß machte. Einerseits wurde ich dadurch immer reicher und andererseits kam ich damit natürlich meinem Ziel näher, dem Chopper.

Als ich den Chopper dann hatte, war es zwar toll, damit rumzufahren. Aber erfüllen konnte mich das irgendwie auch nicht.

Die letzten Wochen vor meinem Ausstieg, saß ich nur noch in irgendeiner Hauptstadt rum und las den Handelschannel. Ab und an ging ich noch farmen, weil ich dann wenigstens etwas zu tun hatte und zudem Gold machte… wofür auch immer, die Hauptsache war für mich, es zu haben.

Man könnte jetzt denken, dass ich zum Ende ja nicht süchtig war, wenn ich eh nix mehr in WoW gemacht habe… aber das Gegenteil ist ja der Fall gewesen. Obwohl ich nichts mehr zu tun hatte in WoW, also keine Ziele hatte, musste ich mich trotzdem nach dem Aufstehen sofort einloggen und war in dem Spiel gefangen.

Wie kam ich nun dazu aufzuhören? Einige für mich glücklichen Faktoren kamen hinzu.
Da ich ja mittlerweile viele Leute in dem Spiel kannte, immer hilfsbereit war, auch gerne den Lowies half und dadurch meiner Meinung nach auch sehr beliebt war, bekam ich ständig irgendwelche Nachrichten von Spielern. Ich muss sagen, ich schreibe sehr gerne, aber wenn man mit 4-5 Leuten gleichzeitig schreibt, weil es bei denen nicht beim „Hallo“ bleibt, dann ist das für mich jedenfalls anstrengend gewesen und hat mich zum Ende hin teilweise richtig genervt.

Ich merkte, dass auch die 3 Schachteln Zigaretten natürlich nicht gut taten, ich des Öfteren mal wieder ordentlich essen sollte, meine Wäsche waschen sollte, etc. … und natürlich das Wichtigste: Wieder komplett ins Real Life zurückkommen musste, eben auch wegen der Freunde und Familie.

So entschied ich mich von einem Tag auf den anderen, mich einfach nicht mehr einzuloggen, obwohl ich bereits für die zwei kommenden Monate sogar bezahlt habe. Ich verabschiedete mich auch bisher bei Niemanden. Das liegt aber auch daran, dass ich dieses Spiel momentan nicht anfassen möchte. Zum Löschen der Chars habe ich mich noch nicht durchringen können und ob der Account bei Ebay was bringen würde, weiß ich nicht.

Ich habe mir zwar gedacht, dass ich das Account ja auch erstmal einfrieren könnte, um dann irgendwann vielleicht doch wieder weiter zu spielen. Aber für mich kommt das nun doch nicht mehr in Frage, da ich mich nicht in Versuchung bringen möchte. Mit meinem Bankchar loggte ich mich nämlich die letzten Tage ein, um noch die letzten Gegenstände ins Auktionshaus zu setzen.

Ich war mehr als erschrocken. Denn als ich mich einloggte, merkte ich richtig, wie ich anfing zu zittern, der Herzschlag sich erhöhte und ich zu schwitzen begann. Ich erledigte nur schnell, was ich erledigen wollte und verließ das Spiel wieder.

Mein Real Life beginne ich so langsam auch wieder in den Griff zu bekommen. Wäscheberge sind beseitigt, Zimmer gesäubert und vom Geschirr befreit, Freunde angerufen und auf SMS und Anrufe wird meinerseits auch wieder reagiert. Auch das Rauchen habe ich wieder auf ein Niveau von einer Schachtel gebracht und Mahlzeiten nehme ich regelmäßiger zu mir. Von daher kann ich sagen:

Ich weiß auf jeden Fall eins: NIE WIEDER WoW und ich werde es schaffen!

Und ihr da draußen, seid bitte ehrlich zu euch selbst, gesteht euch die Sucht ein, denn das ist vielleicht der erste Schritt, den richtigen Weg einzuschlagen.

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Name:
Gelber Luftballon (Teufelprinz@gmx.de)
Datum:Di 18 Aug 2009 16:17:03 CEST
Betreff:Wollte mit WoW anfangen
 

Hallo, ich bin Uwe und 14 Jahre alt. Ich wollte mit WoW anfangen, aber dank dieser Seite und vielen Berichten das WoW das Leben zerstört möchte ich dies nun nicht einmal anfangen! NIEMALS!

Ich danke euch das ich mein Leben nun nicht an einem Spiel zerstöre!

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643


Name:
We Are Family (cybergrille@uboot.com)
Datum:Mo 17 Aug 2009 18:25:12 CEST
Betreff:WoW - Die Sucht in dir.
 

Hallo zusammen,

das gefährliche an WoW ist nicht, dass es ein Rollenspiel ist. Das gefährliche ist, dass es ein Spiel von Blizz(ard Entertainment) ist. Eine Firma die im Gegensatz zu andren schon immer auf Qualität gesetzt hat. Somit war es zwar für die Firma selbst "überraschend", dass bereits nach einer Woche WoW mehr als 1 Mio. spielbegeisterte hatte... für mich aber nicht.
Ein Freund sagte mal "Entweder du kannst mit WoW von Anfang an nichts anfangen oder du verlierst dich".
Ich selbst habe mich einen Tag nach release dafür entschieden mir das Spiel zu besorgen, da ich es bei einem Kumpel am ersten Tag angetestet habe... erst 5 min, dann 15, dann 30... dann 2 Stunden. Ich glaube man ist von Anfang an anfällig oder nicht. Ich war es. Habe bis zum ersten Add-On ein Jahr Spielzeit aufgebracht. Zwei Wochen vor dem erscheinen von Burning Crusade ( das erste Add-On) habe ich meinen Account verkauft.
Ich konnte damit gut leben. Habe etwa 1 Jahr lang die Finger von WoW gelassen und war zufrieden. Bis ich zufällig auf Private-Server gestoßen bin. Da WoW ein "Online-Rollenspiel" ist, ist es dem Spieler nur möglich auf Server von Blizz zu connecten. D.h. man könnte selber (nicht wie bei Rollenspielen für den PC) ein Spiel erstellen (zumindest auf offizellem Weg). Private Server sind daher Server die von Privatleuten unterhalten werden. Um WoW als Server hosten zu können, müssen diverse Emulatoren verwendet werden wie z.B. Mangos. Jedenfalls... ging die Sucht wieder los. Anders als auf Blizz.-servern merkte ich allerdings, dass ich nach wesentlich kürzerer Zeit (etwa 2-3 Tagen) keine Lust mehr auf das Spiel hatte. Was war passiert? Mal abgesehen von Bugs (Fehlern in der Spielmechanik) etc. war es einfach die Community, die fehlte! D.h. WoW funktioniert nur, solange du Leute hast, die mit dir spielen. Und je mehr Leute es spielen, desto mehr Leute werden süchtig, da sie mehr Mitspieler treffen, mit denen sie kommunizieren, Quests gemeinsam lösen oder ähnliches. Also kurzum andre Leute vorerst Anonym und unverbindlich kennen Lernen oder Freundschaften schließen. Zu meiner Zeit hatten wir eine Mitspielerin in unsrer Gilde, die für sich selbst WoW als Chat mit Farben bezeichnete.
Daher denke ich das WoW einfach ein Selbstläufer ist. Die Sucht liegt nicht am Spielen an sich, die Sucht liegt im Zusammenhalt der Community, den der Mensch sich einfacher erarbeiten kann als in der realen Welt.
Das hat aber nichts damit zu tun, dass die Leute schüchtern wären oder sich nicht selbst bestätigt fühlen im realen leben (das kann zwar auch sein, aber ist nicht so häufig der Grund wie all die "Spezialisten" versuchen einem weis zu machen). Es entwickelt sich einfach nebenbei. Da WoW kein "offenes Ende" hat spielt man es nicht um es zu beenden, sondern um weiter zu machen. Weiter mit seiner Gilde, weiter mit seinen Leuten, weiterhin spass zu haben. Es ist die Kombination aus Spiel und Kommunikation die den Menschen so fasziniert. Und dies hat Blizz meiner Meinung erkannt und geschickt in ein Spiel verpackt.
Die Sucht steckt nicht im einzelnen, sondern in der Gesamten Community. Viele lassen sich verleiten, einige nicht. Das kann so weit gehen, dass eine Gilde nicht mehr vorgibt an welchen Tagen man Raiden geht, ( als Gruppe mit 15-40 Leuten eine Instance (Instanzierter Dungeon also ein Gebiet in dem die Gruppe für sich alleine Monster tötet etc. d.h. es können mehrere Gruppen das gleiche Gebiet parallel Raiden ohne sich zu treffen)sondern an welchen man "Frei" hat und nicht online sein muss.
WoW gibt nur die Basis als wirklich gutes MMORPG. Die Sucht selber entwickelt sich erst dann, wenn man in einer Community ist, die vorgibt, dass es nötig ist viel Online zu sein (aus welchen Gründen auch immer) und man sich auf diese Vorgaben einlässt um schneller besser und beliebter zu werden. Dies kann auch indirekt passieren indem der einzelne sich aus dem gesamten hervorheben will.

Wers nicht glaubt?
Ich hab hier mal ein Beispiel von vielen rausgezogen. Lest euch einfach mal den Einführungstext einer Raidgilde in WoW durch. Und klickt dann bitte auf "Raidsatzung" und lest euch durch was erwartet wird, wenn man beitreten möchte.
http://www.wow-angel-of-darkness.de/page.htm
viel spass!



(langer Text ich hoffe er ist nicht fehl am Platz)

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642


Name:
Claus H. (20) (Peder1989@gmx.de)
Datum:Mo 17 Aug 2009 12:47:48 CEST
Betreff:Rollenspiel Sucht
 

hallo alle zusammen.Ich wollte nur mal eben schnell etwas berichten und zwar ich war damals selbst World of Warcraft abhängig
und habe das spielen nur durch einen zufall aufgegeben da unser i net zu Hause nichtmehr funktioniert hat.Ich habe selbst auch oft mehrere TAGE hintereinander durchgespielt mit essen vom pizzalieferranten oder ähnlichem, mitlerweile da ich nun kein WoW mehr spiele (aber durchaus noch andere spiel)seit fast zwei Jahren
fühle ich mich einfach besser,ich bin wieder in einem normalen Umfeld habe wieder meine alten und auch neue REALE Freunde gefunden.Kurz nachdem ich aufgehört habe zu spielen bin ich mit meiner noch immer jetztigen Freundin zusammengekommen auf einer Party wo ich nie hingegangen wäre wenn ich nicht aufgehört hätte zu spielen.Mitlerweile spiele ich wirklich nur noch dann, wenn niemand anderes von meinen Freunden Zeit hat, ok ich gebe zu auch manchmal bis tief in die Nacht aber ich habe dann Morgens auch kein Problem mehr damit Nicht mehre gleich nach dem aufstehen an den pc zu gehen was ich früher auch oft gemacht habe.

Das wollte ich nur loswerden ich hoffe es stört niemanden.

PS:Ich finde es gut das es diese Seite gibt und ich freue sehr für das Ehepaar Hirte das sie Ihren Sohn wiederhaben

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641


Name:
Richard (kevinbrako@web.de)
Datum:Mo 10 Aug 2009 01:06:24 CEST
Betreff:WoW
 

Hallo ich heiße Richard bin 15 jahre alt und spiele das Spiel WoW naja am anfang fing es harmlos an bis ich weiter zockte bis tief in die nacht.Ich habe meinen Hauptschulabschluss nicht geschafft und gehe Jetzt auf die BBS1.Ich habe angst das ich diese auch nicht schaffe da ich zu viel Spiele und suche deshalb hier hilfe.

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640


Name:
olli (saw.olli@yahoo.de)
Datum:Sa 08 Aug 2009 21:45:01 CEST
Betreff:ausgestiegen
 

ich hatte denke ich nie ein problem mit wow es geht mir nur darum das es nicht nur als sucht verantwortlicher gesehen wird und wenn man es so spielt wie ich denke ich kann es auch zu keiner sucht kommen.
ich spiele seit circa 1 1/2 jahre zwischendurch immermal wieder 2-3 monate pause zuerst weil ich schüler war und das geld fehlte und nun weil ich auf meinem ausbildungsplan halt keine zeit finde wenn dann spielt man täglich ne stunde und das halt auch jeweils nur 2monate am stück

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639


Name:
Zerin (grenor@freenet.de)
Datum:Mi 05 Aug 2009 12:44:41 CEST
Betreff:Symptom oder Krankheit?
 

Die Frage die ich mir stelle ist, ob hier nicht ein Symptom mit einer Krankheit verwechselt wird. Aus meiner persönlichen Erfahrung würde ich eher dazu tendieren exessizen mmorpg Konsum als Symptom einer Krankheit zu sehen.
Zu mir:
Ich habe ein intaktes familiäres Umfeld, sowohl damals wie auch heute. Mit 14 Jahren war ich längere Zeit im Krankenhaus, wegen einer schwer zu diagnostizierenden Krankheit (langanhaltende starke Bauchschmerzen, stark juckender Ausschlag, etc). In dieser Zeit hab ich immer mehr den Kontakt zu den meisten anderen Schülern verloren. Aufgrund der von mir genommen Medikamente konnte ich keinen Alkohol zu mir nehmen und hatte auch oft mit Kreislaufschwierigkeiten zu kämpfen, so daß die zu der Zeit normalen PArties ein No Go für mich waren. Anfangs habe ich mich einfach dem aufzuholenden Stoff für die Schule gewidmet, aber der war nach ner Zeit auch wieder aufgearbeitet. Danach war da einfach nur noch eine Leere. Ich hatte noch einen Freund und über den habe ich minimale Kontakte gehalten. Dann habe ich mich meinen Eltern anvertraut, da ich nicht mehr wußte was ich machen soll. Diese haben mit guter Intetntion versucht mir zu helfen, indem sie auch einem Elternabend das Thema ansprachen. Natürlich unter der Voraussetzung, das das nicht an die Kinder weitergegeben wird. Am nächsten Tag wußte es jeder. Mitleidsbesuche, Getuschel etc. Ich habe die Schule bis zum Abi durchgezogen,nebenbei gezockt und wollte dann nur noch weg.
Im Studium bin ich dann aufgeblüht. Ich hatte viele "Freunde" und viel Spaß. Dann bin ich erstmals durch ne Klausur gefallen, da ich auf Lücke gelernt hatte. Alles kein Problem, denn ich wußte woran es lag. Neu gelernt und bestanden. Dann kam jedoch die MAthe II Klausur. Dabei möchte ich anmerken, das Mathe mit mein stärkstes Fach ist. Ich habe normal mit anderen Studenten dafür gelernt. Ich habe vieles den anderen erklärt und auch einiges erklärt bekommen. Dann kam die Klausur. Ich hatte die ganze Zeit überhaupt nicht das Gefühl, das es wirklich schwer ist. Kam raus mit der Einstellung "Easy bestanden". Tatsächlich war ich aber durchgefallen. Nun gut, dachte ich, vielleicht Flüchtigkeitsfehler. Wieder gelernt,geschrieben und kam wieder mit einem guten Gefühl aus der Klausur. Durchgefallen. Ich hab mir diese Klausur dann nochmal angeschaut : Ich habe teilweise totalen nonsens geschrieben, ich hab mich im Kreis gedreht, bin teils innerhalb eines Satzes Gedanklich kreuz und quer durch die Klausur gesprungen. Ein absolutes Kauderwelsch, welches ich mir nicht erklären konnte. Die letzte Klausur hab ich dann auf die gleiche Weis in den Sand gesetzt mit dem Unterschied, das ich vor ihr nicht mehr Schlafen konnte, nonstop gelernt hab und nur noch gestresst war.
An diesem Punkt war ich total durch den Wind. Ich wußte nicht wie ich das meinen Eltern, meinen Verwandten bzw wie ich es mir erklären sollte. Da hab ich mich an meine "Studien Freunde" gewandt und bin dort total geblockt worden. Es kamen immer nur Sätze wie "Ist heut so schönes Wetter, laß uns wann anders drüber reden" "hab keine Zeit" etc. Nach 5 Wochen habe ich es dann aufgegeben. Zu diesem Zeitpunkt hab ich mir dann fatalerweise den Leitspruch "Wenn ihr mich nicht braucht, brauch ich euch auch nicht" gesetzt.
Ab da fing ich an exessiver zu spielen. Vorher hatte ich zwar auch mal 1-2 Tage im Monat wo ich mehr als 2-3 Stunden gespielt habe, aber nun änderte sich das Blatt. Ich habe nur noch vorm Computer gehangen. Mal hab ich 12-14 Stunden gezockt, mal den ganzen Tag recherchiert. Mir war mein Umfeld egal, mein Essen egal, der Zustand meines Körpers egal, mein Leben egal. In dieser Zeit habe ich auch mit WoW angefangen. Ich habe dort exessiv gezockt. Bei jedem Raid meiner Gilde war ich dabei. Ich hatte das beste Equip was man sich vor Raids zusammensuchen konnte, hatte alles an verbrauchbaren Gütern was nützlich sein konnte. Für mich waren dies die letzten mir gebliebenen sozialen Kontakte. Sicherlich keine nahen Kontakte wie Freunde, aber soetwas wollte ich ja auch nicht. Die Distanz gab mir Sicherheit/Schutz. Trotzdem tat es gut, mal zu hören "Hast super getankt" oder ähnliches. Es machte die Situation erträglicher. Das reichte nach einer Zeit aber nicht mehr aus. Immer wieder überkamen mich Selbstzweifel, Zukunftsängste, etc. Da habe ich mir dann Techniken angeeignet um Gedanken beiseite zu schieben. Ich habe mir 3 Punkte vorgestellt und diese mit Linien(mal elastisch mal nicht) verbunden und hab diese dann gedanklich um verschiedene Objekte bewegt. Ich hab mir jede Einzelheit klar ins Bewußtsein gerufen, wie bewegt sich die Linie, waspassiert wenn ich hier oder da ziehe ... Die Konzentration die dafür nötig war, führte dazu das für anderes kein Platz blieb. So konnte ich alles beiseite drängen was ich wollte. Zwar fühlte ich mich danach nicht gut, aber dies glich ich aus indem ich etwas tat woran ich Spaß hatte oder wo ich erfolg hatte. Ich spielte Spiele, verfaßte Forumsbeiträge, hörte Musik und kuckte Filme. Einkaufen war zu dieser Zeit eine Tortur, ebenso wie Besuche bei meinen Eltern und Verwandten, weil ich zu diesen Zeitpunkten nicht wirklich fliehen konnte. Was meine Situation betraf waren allerdings meine Eltern und Verwandten nicht im Bilde. Ich hab ihnen vorgelogen ich würde noch studieren.
Zu diesem Zeitpunkt war ich allein und ich hatte mir die Mittel angeeignet damit leben zu können. WoW half mir dabei die Zeit rum zu kriegen und zu jeder Zeit zu der ich es wollte ein Erfolgserlebnis zu generieren bzw soetwas wie sozialen Kontakt herzustellen.
Letzten endes war es mir dann doch nicht mehr möglich zum einen das Lügengerüst aufrecht zu halten und zum anderen meine Gedanken im Zaum zu halten. Ich wurde immer depressiver, hatte Gefühlsschwankungen die ich nicht kontrollieren konnte. Ich wußte keinen Ausweg mehr.
Damals habe ich dann rund um die Uhr gespielt. Wenn ich nicht gespielt hab, hab ich geschlafen oder gegessen.
Dann kam der Tag an dem ich meinen Eltern erklärt habe, das ich sie die ganze Zeit angelogen habe und das ich mit meinem Leben nicht mehr zurecht kam. Sie waren sauer, ist ja auch gut zu verstehen, aber sie haben mir auch klar gemacht, das sie immer zu mir stehen werden. Somit gaben sie mir eine neue Chance. Zunächst habe ich versucht ohne professionelle Hilfe neu anzufangen, aber das hat nichtmal Ansatzweise funktioniert. In nem neuem Studiumsanlauf konnte ich keine Kontakte zu Mitstudenten herstellen und bei der ersten Klausur stand ich vorm Prüfungszimmer und konnte nicht reingehen. Danach bin ich ernaut zusammengebrochen.
Ich habe dann einen Psychiater aufgesucht(auf anraten meiner Schwester) und werde seit dem dort behandelt. Das Verdrängen und die Isolation haben mich viel gekostet, mir Dinge angewöhnt die mir das Leben schwer machen. Doch daran arbeite ich jetzt.
Ich spiele allerdings immernoch WoW. Ich habe auch keine Angst dort abzugleiten. Ich habe jetzt nur ganz andere Prioritäten. Die Zukunft spielt für mich wieder eine Rolle. Andere Menschen spielen wieder eine Rolle. Daher habe ich auch kein Problem damit meinen WoW Konsum in normalen Bahnen zu halten (1-2 wöchentlich ca 2 Stunden).
Ich sehe daher zumindest im meinem Fall exessives WoW spielen als Symptom. Sollte man sich also sorgen machen, wenn jemand exessiv WoW spielt? Natürlich. Ist es dann eine Sucht? In vielen Fällen wohl nicht. Oft genug wird es nur eine Flucht sein und dann macht es Sinn das eigentliche Problem zu bekämpfen, als o den Grund für die Flucht und nicht das Symptom, das das Problem nur sichtbar macht.

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Name:
T 156 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Fr 24 Jul 2009 07:04:33 CEST
Betreff:Sucht
 

hallo,
erstmal am anfang, ich schreibe alles klein.
ich war auch süchtig.
meine geschichte:
Ich hatte oft langeweile und ich bin sowieso etwas faul, also fing ich an spiele zu spielen. ich spielte alle möglichen spiele und jetz passen sie auf ich spielte ALLES außer WOW!!. ich kenne viele zocker die auf sätze wie "du suchti" oder "du hast auch keine hobbys außer pc" so antworten: "wenigsten spiel ich kein wow", das ist schwachsinn! man wird von allen spielen oder manchmal auch nur von chatten süchtig. ich zum beispiel spielte 3-4 std am tag war aber trotzdem 7-10 std vorm pc weil ich mit freunden redete und surfte. auf schule hatte ich am wenigsten lust und find an zu schwänzen am anfang waren es 12 fehltage irgendwann 30 und am ende sogar 80. irgendwann wurde mir klar das es so nichtmehr weiterging ich war nicht umbedingt süchtig nach spielen aber ich war süchtig nach chatten, surfen und mit freunden reden (die ich nicht in real kenne, also onlinfe freunde). ich ging nichtmehr oft raus, naja war auch nicht nötig die meisten meiner freunde sind zocker und, ich habe viele freunde. stress mit der familie hatte ich auch.
und der grund für das schwänzen war einfach nur der, als ich morgens um 7 aufstand dachte ich mir wenn ich in die schule gehe muss ich bis 13 uhr nix tuen so habe ich ja noch max 5 std mehr zeit für den pc, das war der einzig wahre grund. ich war danach süchtig auf einem stuhl zu sitzen und einen bildschirm anzuglotzen.
mitlerweile spiele ich so gut wie garnicht mehr und gucke nurnoch nach emails, mit der schule klappt das auch wieder und auch wenn das nicht so rüber kommt ich bin ein guter schüler und habe überhaupt keine probleme mit dem stoff, die freunde habe ich durch die sucht nicht verloren, habe ich wphl glück gehabt und das ist wohl ein zeichen das ich sehr gute freunde habe, die familie ist auch wieder in ordnung.
naja was ich euch damit sagen will ist man wird nicht nur von spielen süchtig!!
es lohnt sich einfach nicht zu spielen 3-4 std sind okay sogar wow aber mal ganz erhlich leute was hat man davon? was hatte ich davon als ich schule geschwänzt hatte habe ich mir ja gedacht jetz habe ich 5 std mehr zeit weil ich nicht bis 13 uhr in der schule sitzte und wisst ihr was? ICH HABE BIS 13 UHR GESCHLAFEN!! sowas nenne ich nur dummheit!
naja LG ich

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Name:
Philip Weisel (philipweisel@gmx.de)
Datum:Do 16 Jul 2009 16:33:22 CEST
Betreff:Die Sucht und jene, die Ihr angehörten - teilweise.
 

Guten Tag,

Ich heiße Philip Weisel, bin 18 Jahre alt, gehe an ein Gymnasium und bin ein wohl eher mittelmäßiger Schüler. Ich habe ungefähr ein Jahr lang das Spiel WoW teilweise exzessiv gezockt (d.h. 4-6 Stunden täglich), damals war ich 15 Jahre alt. Und ich bin komischerweise, entgegen den meisten Behauptungen und entgegen meinem Zockerverhalten (Abgrenzen von Tätigkeiten in freier Natur, weniger Kontakt mit anderen Leuten etc.) nicht süchtig geworden - ich habe nämlich aufgehört, als ich das damals existierende Levelmaximum erreicht hatte. Das Spiel war langweilig geworden.

Inzwischen bin ich also auf 18 Jahre angewachsen, bin in der Schule weder besser noch schlechter geworden und spiele in meiner Freizeit ein anderes MMORPG, ungefähr 2-3 Stunden am Tag. Daneben schreibe ich gerne Fanfictions besagter Spiele (also Geschichten, die in den Welten der MMORPG's spielen) und habe daran auch meinen Spaß. Ich habe demnach eine Sucht überwunden, die niemals existiert hat, obwohl ich alle Anzeichen dafür gezeigt hatte. Dafür musste ich nicht einmal meine Accounts löschen, die CD's zerbrechen oder ähnliche drastische Dinge - es genügte, das Spiel zu deinstallieren.

Worauf ich mit diesem Beitrag hinaus möchte, ist sehr einfach. Die Kinder tragen gewiss eine Teilschuld, doch die Hauptschuld liegt nicht bei ihnen, und erst recht nicht bei den Entwicklern und Programmierern dieser Spiele. Die absolute Hauptverantwortung liegt bei den Eltern, die ihren Kindern einen Computer kaufen / kaufen lassen und sich dann nicht für das interessieren, was ihre Schützlinge spielen.

Demnach ist diese Selbsthilfegruppen-Website sicherlich ein Wink in die richtige Richtung. Ich will auch nicht sagen, dass es keine Süchtigen gibt - denn es gibt genügend von ihnen, die ohne Hilfe von außen nicht mehr von diesen Spielen weg kommen. Allerdings muss ich diese Verteufelung, dieser mir wie eine Hexenjagd anmutende Hass auf digitale Spiele anprangern. Spiele sind eben doch nur Spiele, solange man sie in einem geregelten Rahmen genießt. Kinder, vor allem im Alter von 11-14 Jahren (das typische, "optimale" Einstiegsalter eines Jugendlichen für MMORPG's), verfügen schlichtweg nicht über die Kompetenz, selbst entscheiden zu können, ob sie von einem Spiel abhängig werden oder nicht. Hier ist stattdessen der Elternteil gefragt, der mit dem Kind in Kontakt treten, ihn notfalls dazu zwingen muss, soziale Kontakte zu pflegen und vom Computer weg zu scheuchen.

Im Übrigen gibt es inzwischen genügend Dinge, die man tun kann, um Computersucht so gut wie möglich einzuschränken. Kindersicherungen für das Spiel "World of Warcraft" sowie etliche DSL-Boxen ermöglichen das genaue Einstellen und Zuweisen von Tageszeiten, in denen das dringend benötigte Internet zur Verfügung steht; Gespräche mit dem/der Süchtigen haben schon oftmals Wunder erbracht; und ein stärkeres Bewusstsein für die Gefahren, die dennoch im Internet lauern, sind unabdingbar, um Jugendliche vor den Gefahren der Sucht zu schützen.

Dennoch möchte ich nach wie vor darauf hinweißen: Die Medien übertreiben. Maßlos. Es gibt Süchtige, aber das bedeutet nicht, dass jeder, der in seiner Freizeit (und das vielleicht auch täglich) ein MMORPG spielt, gleich zu dieser Kategorie von Seelisch Geschädigten hinzugezählt werden müsste. Es gibt eben keine tatsächlichen Anzeichen für eine sich entwickelnde Sucht - allein das Gespräch kann erbringen, was in der Seele eines Menschen vor sich geht.

Verteufelt nicht die Spiele - sie sind nicht schuld. Glaubt Ihr tatsächlich, dass mit einer Ab-18-Sperre alles besser wird? Diese Regelung ist ebenso wie das ständig propagierte Verbot von Killerspielen schwachsinnig. Kinder können verantwortungsbewusst mit dem Medium Computer + Digitales Spiel umgehen - aber manche brauchen eben Hilfe dabei.

Hilfe von Ihnen - die Eltern.

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636


Name:
T 155 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Mi 15 Jul 2009 19:26:41 CEST
Betreff: WoW Sucht
 

Hallo, ich bin 31 Jahre alt, WoW süchtig und seit 1 1/2 Wochen raus aus dem Game. Trotz massiver WoW Sucht ist mit klar das nicht WoW für die Sucht verantwortlich ist, sondern ich selbst! Mit meinem Alter gehöre ich dann doch schon zu den etwas erfahreneren Spielern.

Eins vorweg, ich hatte nochmal verdammtes Glück, das ich den letzten "lebenswichtigen" Part meines Lebens, meinen Beruf, zum Glück nicht durch die Sucht verlohren habe. Alle anderen Bereiche meines Lebens haben die letzten Jahre über massiv gelitten.

Angefangen habe ich vor 13 Jahren mit dem Onlinegaming. Damals noch über AOL und Modem, später dann ISDN und dann auch DSL. Meine ersten Spiele waren immer Shooter, die ich eigentlich immer nur im Team (CTF) gespielt habe. Sicher habe ich zu der Zeit auch zu viel Zeit online gespielt, aber das hielt sich doch noch im Rahmen. Zumindest hat mein soziales Umfeld darunter noch nicht gelitten. Es ist auch deutlich einfacher nach einem normalen Clanwar, bei dem 1 Runde "nur" 20 Minuten dauert, und der "War" nach 4x20 Minuten zu Ende ist einfach noch die Kiste aus zu machen, und mit Freunden weg zu gehen. Mit 21, vor 10 Jahren also bin ich zu Hause nach einem Krach mit meinem Dad ausgezogen in die eigene Wohnung, und seitdem hatte mich keiner mehr "unter Kontrolle". Am wenigsten ich mich selbst.

Ich habe mich für einen Betaaccount des geschlossenen US-Betatest für WoW beworben, und meine ersten Schritte in dem Spiel gemacht. Durch die EU-Betaphase (auch dort hatte ich einen Account) ging es dann direkt am Releasetag von WoW so richtig los. Das ich dazu extra 2 Wochen Urlaub genommen hatte um gleich vor der breiten Masse durch die Questgebiete zu kommen, zeigt schon wie sehr mich das Spiel schon wärend seiner Betaphase in den Bann gezogen hatte. Dieses Verhalten des Urlaub bei neuem Addon habe ich seiter immer eingehalten.

Ab LVL60 kam dann der Faktor dazu, der mich vollkommen an WoW fastziniert hat, und ich denke auch der mich all die Jahre so an WoW gebunden hat: das Raiden. Von Anfang an hatte ich das "Glück" in einer sehr erfolgreichen Gilde raiden zu können. 6 Tage die Woche Raid, jeden Abend ca. 4-5 Stunden. + natürlich was man so an Instanzen/Farmen vorlegen musste, um sich das Raiden überhaupt "leisten" zu können (Pots/Flasks/Enchants Prequests etc.). Es ging für mich immer "erfolgreich" weiter, vom normalen Spieler wurde ich innerhalb kürzester Zeit aufgrund meiner Erfahrung und meines Führungsstils zum Leiter der Gilde, und habe sie all die Jahre lang erfolgreich geleitet. Was das Spiel angeht, bin(war) ich einer der erfolgreichen "Hardcoreraider" die stolz drauf sind so schnell wie möglich die neuen Instanzen zu clearen.

So erfolgreich ich aber ingame war, das ganze habe ich mir teuer erkauft: mit Zeit! Als ich meinen Account jetzt endlich geschlossen habe, standen 350 Tage Spielzeit auf meinen Chars. 350 Tage reine Spielzeit! Und 3 Jahre lang eine Raidbeteiligung von 100%, d.H. jeden einzelnen Raidtag war ich dabei! Die einzigen 2 Bereiche die ich bis zum Schluß am "laufen" gehalten habe war mein Beruf (in dem ich absolut zufrieden bin), und meine Beziehung einigermaßen. Obwohl es auch da den ein oder anderen Krach gegeben hat, allerdings hatte ich da das "Glück", das wir so gut in WoW unterwegs waren, das wir immer wieder den gesammten Raidcontent in 2-3 Tagen clear hatten, und ich an den restlichen Tagen dann wenigstens noch Zeit mit meiner Freundin verbracht habe. Was ich natürlich so "verkauft" habe, das sie ja Recht hat, und ich mir jetzt wieder mehr Zeit für sie nehme.

Dadurch das ich meinen Job gar nicht, und meine Freundin nicht zu sehr überstrapaziert habe, ist ja klar welche Bereiche meines Lebens vollkommen untergegangen sind: Familie, Freunde und Wohnung/Auto. Das Spiel hatte mich so im Bann, das meine Wohnung immer mehr verkommen ist, mein Auto kaputt Monatelang am Straßenrand gestanden ist, und mich meine Freunde schon lange nichtmehr anrufen ob ich Abends was mit ihnen mache. Auch zu meiner Familie hatte ich nur noch selten Kontakt, da hab ich dann immer meinen Job als Grund vorgeschoben. Das habe ich die letzten Jahre über gründlich verbockt.

Das ich süchtig bin, ist mir schon lange klar. Aber ich habe nie die Möglichkeit gehabt einen Schlußstrich zu ziehen, das hat die Sucht einfach nicht zugelassen. Als dann der Vermieter eine Wohnungsbegehung angekündigt hatt, da ich ja jahrelang die Fenster nicht geputzt habe, wurde mir endlich klar vor was vor einem Scherbenhaufen ich jetzt stehe, und das es für mich nur 2 Möglichkeiten gibt: Den Weg zurück ins richtige Leben, oder den totalen Absturz. Das sich meine Beziehung und mein Job bald den anderen Bereichen angeschlossen hätte, war ja abzusehen. Ewig lang lässt sich das Hardcoreraiden einfach nicht durchhalten, ohne sein Leben komplett abzuschiesen.

Da ist mir einfach klar geworden was ich überhaupt angerichtet habe. In dieser einen klaren Phase habe ich meinen WoW-Account gekündigt, WoW gelöscht und alle CD´s vernichtet, und den Blizzard-Authentictor den ich zum einloggen benötige zerstört. Dann bin ich aufgestanden, zu meinem Vater ins Elternhaus gefahren, und habe ihm von meiner Sucht erzählt, und ihn um Hilfe gebeten.

Ich habe derzeit zufällierweise Urlaub, und verbringe meine Tage derzeit voll und ganz damit mit Hilfe meines Vaters mein Leben neu zu ordnen. Ich habe jetzt 1 Woche lang meine Wohnung entmüllt und gereinigt, mein Auto steht im Autohaus zur Reparatur, und ich kämpfe mich langsam wieder zurück ins Leben. Ich werde eine ambulante Therapie Ende des Monats beginnen. Meine derzeitige Wohnung habe ich gekündigt, und bis ich mich wieder so stabil fühle, das ich nicht wieder zurückfalle, kann ich zum Glück hier im Elternhaus wohnen.

Ich habe noch sehr sehr viel Arbeit vor mir all den Schaden den ich die letzten Jahre lang, vor allem bei Freunden/Familie wieder gut zu machen. Und vor allem wieder ein eigenes Leben im Reallife zu führen, das wieder voll und ganz mir gehört...und nicht der Sucht nach WoW untergeordnet wird.

Da ich ja jetzt endlich wieder Zeit habe (schon komisch wie viel mann davon auf einmal wieder hat ohne WoW) habe ich auch genug Zeit mir Gedanken über mich, meine "Onlinefreunde" und WoW an sich zu machen. Wenn ich mal nur überlege wie viele "Topgilden" es auf jeden einzelnen Server gibt, und wie viele dort eine Raidbeteiligung von mehr als 90% haben, so wird mir nach und nach klar wie viele Menschen hinter den Chars ihr Reallife nichtmehr im Griff haben. Egal mit welchen Ausreden die Menschen dort kommen, dieser immense Zeitaufwand ist nicht gesund.

Zum Ende nur noch eine Sache: Wenn ich mir das Forum hier so durchlese, und einige behaupten sie sind nicht süchtig nach WoW, dann macht doch mal nen ganz einfachen Test: Meldet euch 1 Woche ab von allen Raids, und lasst WoW mal nur 1 Woche komplett aus. Wenn ihr das nicht könnt ohne vor der Situation Angst zu haben, oder ohne euch selbst irgend welche Gründe vorzulügen warum ihr das ja nicht braucht, dann solltet ihr euch wirklich Gedanken machen.

Ich wünsche wirklich allen hier die die Hilfe suchen, oder zumindest erkannt haben das sie ein Problem haben alles Gute! Ich hoffe das ich mit der Hilfe meiner Familie, und sicher auch durch die Suchttherapie, mein Leben wieder vollkommen, und vor allem dauerhaft in den Griff bekomme.

Danke für diese Homepage.

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635


Name:
Niklas (wow-zocker@t-online.de)
Datum:Mi 15 Jul 2009 09:35:21 CEST
Betreff: Aha.
 

Sooo liebe Leser und Leserinen,
ich bin Niklas und bin 15 Jahre alt. Und ich spiele World of Warcraft. Ich habe den Beitrag der Familie Hirte auf youtube gesehen und ich muss sagen ich finde es traurig. Es tut mir zwar leid, dass ihr Sohn das durchmachen musste und finde es auch klasse das er da rausgekommen ist .. Denoch bin ich der Meinung das dieser Beitrag von "taff" unglaublich übertrieben ist.
Ich habe mit 13 Jahren angefangen zu spielen ,meine Noten wurden schlechter aber mein Reales Leben hat sich nicht verändert da ich eh immer raus wollte. Meine Eltern trennten sich in der Zeit. Naja, war nicht so klasse also habe ich einen Zufluchtsounkt gesucht und WoW gefunden. Und ich muss sagen dieses Spiel ist einmalig genial. Das Problem bei ihnen ist leider das sie ,und das möchte ich auch an die Eltern richten, das Spiel gar nicht kennen ! Das Spiel hat viele Vorteile wie Zusammenhalt und Verantwortung übernehmen. Das ist ihr Problem, ihr seht immer nur das Negative in dem Spiel. Man kann ein zweites Leben aufbauen sich verbessern und anderen Spielern zeigen wer der bessere ist. Lieber Wow Spieler mit Spaß dabei als Amok-Läufer.


Deshalb denken sie nocheinmal genau nach ;)
Mfg
Ein Spieler..

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Name:
Anton Leber (anton_leber@web.de)
Datum:Di 14 Jul 2009 13:26:43 CEST
Betreff:Artikel von Prof. M. Spitzer
 

Guten Tag!
Vorweg möchte ich den Betreibern dieser Seite ein Lob daür aussprechen, dass sie es geschafft haben, eine längst überfällige Selbsthilfesite für Online-Spiele-Sucht aufzuziehen.

Mein Name ist Anton Leber, 21 Jahre alt und seit meinem 13. Lebensjahr Computerspieler. Jedoch bin ich einer der Extremfälle die mind. 6 Stunden am tag vor dem Rechner verbringen. Ich habe jedes Genre im Bereich der Computerspiele gespielt, darunter auch 3 Jahre World of Warcraft.

Zugegeben, WoW hat extremstes Suchtpotential was ich auch selbst am eigenen Leibe sowie bei einigen Bekannten erfahren durfte. Ich stimme der Theorie der WoW-Sucht vollkommen zu, sowie auch des betreffenden Beitrags auf der "INFO"-Rubrik dieser Seite. Was mich aber anregt hier meine Meinung kundzutun ist der, für mich äußerst unseriöse Beitrag von Herrn Prof. M. Spitz:

Allein der Titel des Beitrags stellt für mich nicht mehr dar als eine wage Behauptung und vollkommene Hetzüberschrift: "Töten lernen durch Software". Wie um alles in der Welt der geschätzte Herr Professor auch nur auf die Idee käme, man "trainiert" das Töten von Menschen durch das Klicken der Maus ist mir ein Rätsel. Ich teile zwar seine Meinung, das Spielen von Shootern desensebilisiere den Anblick von Gewalt, aber keinesfalls steigern Gewaltspiele die Bereitschaft zur Ausübung von Gewalt. Auch wenn sich der Herr Professor immer wieder auf seine Fakten stützt, ist ebenso zu hinterfragen inwiefern diese Studien "wissenschaftlich" sind. Da er darüber klagt, seine "Fakten" werden nicht beachtet oder als solche nicht akzeptiert, möchte ich meinen, dass dies durchaus seine Gründe haben kann.

Um noch einmal auf das "trainieren" der Tötung von Menschen zurück zu kommen:
Fakt ist, dass kein Mensch eine echte Handfeuerwaffe bedienen kann nachdem er einen Ego-Shooter gespielt hat, Fakt ist, dass keine Menschen im Spiel erschossen werden sondern aus Polygonen bestehende Modelle, die Menschen darstellen sollen. Zugegeben werden diese Modell immer realistischer und kann erschreckend aussehen. Dazu zu sagen ist, dass man sich vorstellen muss, dass die Gegner die man erschießt, man nie aus reiner Laune tötet. Es gibt immer ein Motiv dafür, und kein spiel ist ein Amok-Simulator. Ich betone dies nur deshalb weil man beim Lesen des Artikels von Herrn Prof. Spitz den Eindruck hat man kämpfe in Computerspielen wahllos gegen unbewaffnete unschuldige Personen. Da sind wir auch schon beim springenden Punkt: Jedes Spiel hat ein Szenario mit einer Geschichte und einem Hintergrund, wenn auch dieser manchmal sehr dünn ist. Es gibt keine Tötungs-Simulatoren die nur darauf abzielen jemdand wahllos über den Haufen zu schießen. Es geht nicht um High-Scores und wer mehr Kopfschüsse in x Minuten hinlegt. Ziel ist es das Spiel zu schaffen, dies ist sehr wohl eine Herausforderung für Spieler und schafft Motivation sowie auch Erfolgserlebnisse. Dies trifft aber eben nicht auf WoW zu welches theoretisch unendlich ist.

Inwiefern Computerspiele zur Vereinsamung führen können weiß ich nicht, jedoch muss ich dem Herrn Professor wieder einmal vor den Kopf stoßen wenn behauptet wird, Computerspiele im Allgemeinen würden zu Vereinsamung und Depressionen führen. Schleierhaft ist mir, mit welchen Fakten Herr Spitz dies zu beweisen versucht, zumal er damit alle Computerspiele meint und nicht nur bei jenem bei welchem es nachgewiesen werden konnte, sprich World of Warcraft. Und dazu ist eben auch zu sagen, dass nicht gesagt werden darf, dass WoW einsam macht. Viele schaffen eine gesunde Balance zwischen Spielen und realem Leben.

Abschließend möchte ich noch, um meine Gründe für meine Zweifel an der Seriösität dieses Artikel zu untermauern, ein Beispiel zeigen:

Textpassage aus "Töten lernen per Software" von Herrn Prof. M. Spitz:

"Der Zusammenhang zwischen Gewalt in den
Medien und realer Gewalt ist eindeutig. Er ist so
eindeutig wie der Zusammenhang zwischen
Zuckerkonsum und Fettleibigkeit, so eindeutig wie
der zwischen Rauchen und Lungenkrebs. All das sind
statistische Zusammenhänge, und sie sind zweifelsfrei
nachgewiesen.
Dass es Ausnahmen gibt, spielt keine Rolle. Jeder
kennt einen 80-Jährigen, der geraucht hat wie ein
Schlot und schließlich vom Lastwagen überfahren
wurde, oder einen 30-Jährigen, der nie geraucht hat
und an Lungenkrebs verstorben ist. Dies spricht
jedoch keineswegs gegen den generellen
Zusammenhang zwischen Rauchen und Lungenkrebs,
der übrigens etwa so groß ist wie der zwischen
Bildschirmmedienkonsum und realer Gewalt."

Hier hat der Herr Prof. einen eindeutigen Fehler begangen. Er vergleicht Äpfel mit Birnen da er physische
Krankheiten und Ursachen mit psychischen zu Vergleichen versucht. Bis dato sind mir keine Forschungsergebnisse untergekommen, und ich bin sehr hellhörig was das Thema "Gewalt und Spiele" betrifft, die schwarz auf weiß bewiesen haben dass real ausgeübte Gewalt irgendetwas mit Computerspielen zu tun haben könnte. Desensebilisierung wahrscheinlich, erhöhtes Gewaltpotential nicht bewiesen, dies sind die Fakten.

Für eventuelle Rechtschreibfehler entschuldige ich mich. Ich möchte nur, dass die Unterstützer dieser großartigen Website, sich den Artikel kritisch durchlesen und nicht leichtgläubig Behauptungen und selbstbetitelte "wissenschaftliche" Forschungen als Fakten hinnehmen.



Mit freundlichen Grüßen
Anton Leber

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633


Name:
WOW Studie (wowstudie@web.de)
Datum:Mo 13 Jul 2009 16:43:35 CEST
Betreff:Studie für Warcraft Abhängige
 

Du möchtest mit WOW aufhören oder dein Spielverhalten besser kontrollieren ?

Warcraft Studie
Von September bis November führe ich mit Prof.Dr. Ruppert in München und Umland eine Studie durch für 4 Personen die ihre WOW Sucht unter Kontrolle bekommen möchten.

Nähere Informationen in dieser Ausschreibung.

http://www.franz-ruppert.de/Sonderseminar_Internetsucht.pdf

Liebe Grüße

Andreas Demmel (wowstudie@web.de)

Bei Fragen oder ähnlichem bitte melden.

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632


Name:
Marcel (spego_m92@yahoo.de)
Datum:Di 30 Jun 2009 03:39:05 CEST
Betreff:World of Warcraft
 

Hallo! Mein Name ist Marcel ich bin 17 Jahre alt und habe es endlich geschafft,die Sucht zu besiegen und bin dabei die Scherben wegzukehren und zu retten was noch zu retten ist.
Wo fange ich an? Ich kam auf diese Seite durch die Dokumentation auf Ard damals bei der mich meine total verzweifelte Mutter zwang mit zu schauen.Damals spielte ich selbst noch World of Warcraft und tat das alles als zwar der Warheit entsprechend aber nicht auf mich zutreffend ab.
Wenn ich jetzt darüber nachdenke schüttel ich fassungslos den Kopf und auch das Aufsuchen dieser Internetseite beweist wohl,dass ich noch immer nicht ganz damit abgeschlossen habe.Ich möchte auch um Verzeihung bitten,wenn ich ohne wirklichen "roten Faden" hier von Zeile zu Zeile springe,aber ich schreibe hier einfach meine Gedanken und Gefühlgänge nieder um damit vielleicht anderen helfen zu können.Ich denke ich fange jetzt einfach an meine Geschichte zu erzählen WoW selbst habe ich 3 1/2 Jahre gespielt. Die erste Zeit war es nur ein Pc Spiel,welches lediglich als Langeweilekiller fungierte,aber es packte mich immer mehr,dennoch hielt sich alles NOCH im Rahmen.Aber als mich dann einige Dinge in meinem Leben vollkommen aus der Bahn warfen war die Spielsucht eine willkommene Flucht - hier musste ich keine Rechenschafft ablegen,hier musste ich über den ganzen Mist nicht nachdenken,hier kannte mich niemand,nein,dort war ich einfach nur ein verdammt guter Spieler auf den viele Gilden meines Servers scharf waren,ja um es ganz krass zu sagen hier war ich jemand den die Leute bewunderten. also spielte ich immer mehr und vernachlässigte alles;schule,freundin,freunde ja sogar meinen eigenen Körper ich ging auseinander wie ein Hefeklos saß jeden morgen unrasiert in der Schule und mit Sport war auch nichts mehr.Ich war verdammt einfallsreich was Gründe angingen nicht rauszukommen,wenn meine Freunde vor der Tür standen,warum ich nicht ans Handy ging,welches damals noch alle 20 Minuten klingelte. Ich war süchtig,nicht süchtig nach dem Spiel,im Gegenteil nach einer Weile kotzte das Spiel mich an es war immer das selbe:Viel Zeit in eine virtuelle Pixelfigur investieren um mit ihr möglichst viele Erfolge zu schaffen und an die möglichst beste Ausrüstung zu kommen.Nur um Leuten die dieses Spiel nie gespielt oder sich damit beschäftigt haben zu zeigen wieviel zeit dieses Spiel frisst,wenn man darin etwas erreichen möchte erkläre ich mal den Ablauf eines "Raidabends": Ein Raid ist auf Deutsch ein Schlachtzug.Vor dem 1. Addon von World of Warcraft betrug so ein Schlachtzug eine größe von 40 Spielern,heute sind es 25.
Einen Schlachtzug braucht man um in gewissen Dungeons große,mächtige Monster zu töten die nach ihrem Tot hochwertige Beute fallen lassen.In einem Dungeon gibt es meist um die 10 Bossmonster,ein Raidabend geht im Schnitt 5 Stunden.In meiner Gilde hatten wir Mittwoch,Donnerstag und Sonntag unsere Raidtage von jeweils 19-23 Uhr.
Zum Ablauf:Bei uns fing um 18:30 der Schlachtzugsleiter an die Aufgestellten Gildenmitglieder in den Schlachtzug einzuladen,pünktlich um 19 uhr wurde dann begonnen und bis 23 uhr mit jeweils kurzen 5 minuten Pinkel/Kaffeepausen zwischen durch "geraidet" und wir waren mit 3 Raidtagen á 4 stunden noch sehr human.
Es gibt und das ist Fakt wirklich Hardcoregilden die 6 Raidtage die Woche haben.Jedenfalls war es in meinem Fall nicht das Spiel was mich süchtig machte,sondern die Menschen und die Anerkennung,vor allem die Anerkennung dort.Sobald niemand mehr Online war den ich kannte war ich eigentlich gleich weg,obwohl es allerdings selten vorkam,dass niemand mehr online war den ich kannte.
Ich fing an mein ganzes Leben in dieses Spiel zu verlagern,wenn ich Ferien hatte lief sogar mein Tagesrythmus nach dem Spiel.In der Schule schlief ich oft,weil ich die Nacht davor maximal 4 Stunden geschlafen hatte.
Ich war immer eine beliebte Person,kannte zich Leute,aber es wurden immer weniger,bis nur noch meine richtigen Freunde blieben.Die zwar verbissen aber vergeblich um mich gegen die Sucht kämpften und irgendwann gaben auch sie auf.So hatte ich also was ich wollte niemanden mehr der mich stört und ich konnte mich endlich voll und ganz meinem "neuen Leben" widmen. Und so ging das eine ganze Weile,verzweifelte Versuche meine Mutter stießen auf Taube Ohren bis mir klar wurde was eigentlich gerade mit meinem Leben passiert.Ich hätte beinahe meinen Schulabschluss versaut,kannte niemanden mehr und meine Mutter hatte mich auch aufgegeben.Spätestens als mein damiliger bester Freund plötzlich vor meiner Tür stand und mir sagte,dass er beruflich weg von Deutschland muss(Er ist Soldat)
drehte sich bei mir alles im Magen um,der Kerl war mir ein Bruder,ich habe ihn abartig geliebt,ich habe ALLES mit ihm geteilt,er war der erste der mich aufmunterte wenn ich mal wieder Streit mit meiner Freundin hatte. Und als ich an all die Zeit dachte die wir noch gemeinsam gehabt hätten,wenn ich nicht in Selbstmitleid versunken wäre und mich in eine Spielsucht geflüchtet hätte,ihn jedes mal abgeschmettert hätte,wenn er versuchte mir zu helfen fasste ich den Entschluss endlich aus meinem Loch zu kriechen und wieder zu leben,mich endlich dem zu stellen was mich in diese Sucht trieb.Ich schrieb 3 Stundenlang einen Abschiedstext für all die Leute die in der Zeit meine "familie" waren,loggte ein letztes mal ein,löschte all meine Characktere,gab meinem Kumpel die Accountdaten um sicher zu gehen,dass ich da aufkeinenfall mehr dran komme und deinstallierte das Spiel,dann gab ich meiner Mutter die Cds und sagte es ist vorbei.Plötzlich war ich frei,frei von dem Zwang spielen zu müssen um ja nichts zu verpassen,da sein zu müssen um für neue Erfolge mehr Anerkennung zu ernten und auch da sein zu müssen,falls mich jemand braucht und ich irgendwo einspringen muss.
Doch was nun?
Nun ist es alles komisch,ich fühle mich oft unbeholfen,obwohl die Leute langsam wieder kommen, ich wieder den ganzen Tag auf Achse bin und lebe fühle ich mich auch oft einsam.Ich will alles wieder auf die Reihe bekommen,endlich ein gefestigtes Leben führen und all die Leute dort die sich von mir verabschiedeten sprachen mir Mut zu,sagten sie glauben an mich und es ist die richtige Entscheidung.Es ist alles so komisch manchmal schmiede ich voller Elan,Mut und Lebensfreude neue Pläne und Ziele für mein junges Leben,fange an sie in die Tat umzusetzen und manchmal bin ich total hilflos,allein und verzweifelt und all das was ich plante kommt mir wie Traumtänzerei vor.Ich hoffe einfach sehr,dass sich das legt sobald etwas Zeit vergangen ist,oder bin ich einfach nur ein kranker Mensch? Ich weiß es nicht.
Das war jedenfalls meine Geschichte ich hoffe ich kann anderen die das gleiche durchmachen oder durchmachten damit helfen.

Mfg Marcel


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631


Name:
Anonym T 152 (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Do 25 Jun 2009 23:54:01 CEST
Betreff:Gedanken zur Sucht
 

Hallo zusammen,

ich habe selbst zeitweise 10 und mehr Stunden am Tag am Pc verbracht. Spiele wie Warcraft,Ogame, CS (Counter Strike) und Fiesta haben viel meiner wertvollen Zeit geraubt. Meine sozialen Kontake beschränkten sich damals auf das Wochenende, ab 20:00 Uhr zum Ausgehen. Oft wurde ich aggresiv gegenüber meinen Eltern, als sie versuchten mich am Zocken zu hindern. Im nachhinein habe ich in dieser Zeit viele wichtigere Sachen versäumt... Ich habe zwar mein Abitur bestanden, hätte aber mit ein bisschen mehr Engagement und weniger PC viel bessere Ziele erreichen können.

Momentan spiele ich "nur" noch 2-4 Stunden am Tag Computer. Meiner Meinung ist das aber immmer noch viel zu viel...

Ich kann gar nicht genau sagen warum ich überhaupt PC Spiele... Ich denke aber das kommt daher, dass ich einfach zu viel freie Zeit habe und mich UNAUSGELASTET fühle... Am Pc kann ich jederzeit mein "Können" unter Beweis stellen und mich selbst fordern. Der PC ist das optimale Mittel gegen Langeweile und dazu auch das BEQUEMSTE. Wenn man nicht all zu viele Leute kennt, oder nebenher all zu viel zu tun hat wird es einem schnell langweilig und man weiß nicht was man tun soll. Die leichteste Alternative is dann natürlich der PC, ein Knopfdruck genügt und man kann in eine ander Welt abtauchen...

Das einzigste was einen vom PC abhalten kann sind meiner Meinung zu Folge soziale Kontake. Sind die erst einmal verloren ist der Ausweg aus der Sucht erheblich erschwert. Daher kann ich jedem nur empfehlen rauszugehen und neue Leute kennen zu lernen. Meldet euch im Fitness-Center an oder für einen Kochkurs oder macht irgendwas was euch Spaß machen könnte und wo ihr neute Leute kennen lernt. Ganz egal was!! Man muss sich immer wieder selbst vor Augen führen dass man nur einmal lebt. Will man später seinen Enkeln/Kindern/Bekannten erzählen (wenn es überhaupt soweit kommt) dass man seine ganze Jugend/Leben vor 30cm Bildschirmdiagonale verbacht hat ?

Ich denke die meisten Zocker erkennen selbst, dass sie süchtig sind. Aber die wenigstens haben den Mut bzw die Kraft ihr Leben wieder in geregelte Bahnen zu lenken. Wenn man regelmäßig mehr als 6 Stunden am Tag vor dem Pc verbringt und einmal versucht vom Pc weg zu gehen und rausgeht, merkt man eigtl. erst was für ein "looser" (niemand ist ein looser, aber man fühlt sich in dieser Situation als einer) man ist und wieviel man eigtl. versäumt hat. Ich denke deswegen flüchten die meisten Süchtigen wieder aus der anstregenderen realen Welt in ihre gewohnte Umgebung, den Computer. Dort gibt es Kontakte, dort ist man wichtig, dort hat man klare Ziele! An diesem Punkt stark zu bleiben und es trotzdem zu versuchen vom PC weg zu bleiben kostet extrem viel Kraft.

Die schönsten Erlebnisse hat man immer noch in der realen Welt. Ich denke kein Mensch auf der Welt kann verzählen
dass es das schönste in seinem leben war lvl 70 in wow zu erreichen. Denn hat man es erstmal erreicht merkt man das mit lvl 70 eigtl. nicht glücklicherist als mit lvl 1 und wenn dann nur für einen kurzen Augenblick, bis dass Add-On kommt und alles bis lvl 80 geht.

Ich finde es erschreckend wieviel Kraft und wieviel Energie viele Leute in die Gaming Welt stecken. Mit dieser Kraft könnte man viel sinnvollere Dinge anstellen die der Menschheit auch ein klein wenig weiterhelfen. Wieviel Menschenleben insgesamt nur durch Pc Games schon verzockt worden sind will ich gar nicht wissen.... Mal angenommen 200.000 Menschen spielen ungefähr 10 Stunden oder mehr am Tag (es spielen definitiv weit mehr als 200.000 Menschen 10 stunden und mehr). Dies wären dann insgesamt pro Monat 60.000.000 verzockte Stunden bzw. 6850 Jahre !!!! Bei einem Durchschnittsalter von 80 Jahren entspricht das ungefähr 86 Menschenleben, und das Pro Monat!!!!
Mit dieser Rechnung möchte ich verdeutlich wieviel Zeit eigtl. nur durch Gaming veloren geht.


Das alles sind meine persönlichen Gedanken und Erfahrungen, und sollten daher nicht subjektiv betrachtet werden!
Ich hoffe ich habe nich allzu durcheinander geschrieben...

Mit freundlichen Grüßen
Anonym

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630


Name:
T 151 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Mi 24 Jun 2009 11:33:34 CEST
Betreff:So geht das nicht!
 

Hallo ich bin durch Zufall auf die Seite gestoßen und hab mir alles aufmerksam durchgelesen.

Ich kann verstehen wieso sie WoW und Co. für gefährlich halten und das es durchaus Süchtige gibt allerdings darf man nicht die komplette Spielergemeinde verurteilen. Den Schuld ist nicht das MMORPG(egal welches) sondern das diese Person nunmal Probleme hat mit denen er alleine im wirklichen Leben nicht fertig wird. So flüchtet man sich nunmal in ein Spiel um sich abzulenken den dort kann man nicht scheitern.

Ich bin mittlerweile 17 und hab viel Erfahrung mit solchen Spielen. Ich bin Gelegenheitsspieler. Ich will auch nicht Partei für eine der beiden Seiten ergreifen Tatsache allerdings ist das die die abdriften das nicht wegen des Spiels machen sondern aus sozialen Problemen. Diesen Leuten sollte geholfen werden anstatt diese Spiele zu verbieten! Und diese Spiele ab 18? Der Staat soll nicht entscheiden was die Kinder spielen dürfen und was nicht sondern die Eltern sie stehen in der Verantwortung! Genauso dieser Schwachsinn mit den sog. "Killerspielen" Ich spiel selbst ab und zu CS Ich kenne viele aus der ESL(Electronic Sports Liga). Man muss hier ganz klar zwischen Spiel und Sport unterscheiden. Es hat zwar nicht viel mit Bewegung zu tun aber es geht viel um Reflexe und taktisches Denken. Das dabei geschoßen wird und "virtuelle Avatare" "sterben" ist unwichtig. Für mich ist das das selbe wie ne Runde Mensch ärger dich nicht mit Freunden. Ich finde es schlimm das man nach diesen "Amokläufen" alle Schuld auf diese Spiele schiebt. Den die Gründe liegen ganz klar woanders. Sie fühlen sich unterschätzt, ausgestoßen, allein. Niemand hilt ihnen. Die Bundesregierung solle lieber mehr Gelder für Schulpsychologen bereitstellen. Das sie solche Spiele spielen kann genauso gut Zufall sein. Den viele Menschen in Deutschland spielen solche Spiele und das es Spiele gibt die extrem brutal sind usw. stimmt zwar aber das sind sehr wenige ich arbeite nebenbei für einen Blog der Computer und Konsolenspiele testet und hab schon min. 1000 versch. Spiele in der Richtung getestet von allen dennen waren gerade mal zwei mit überflüssiger Gewalt und höhster Brutalität aber diese beiden Spiele sind in Deutschland verboten. Ich möchte klarstellen das ich weder für noch gegen eine der beiden Parteien die hier aufeinander treffen bin. Ich habe hier gnadenlos sachlich meine Eindrücke geschildert. Ich hoffe sie fangen an ein Teil meiner Jugendkultur zu akzeptieren dafür können wir auch einsehen das es teilweise durchaus Problematische Fälle gibt. Den beide Seite wollen keine Süchtige die ihr Leben wegen eines Spiels zerstören.

MfG T.K.

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629


Name:
Daniel (mastercheater12@yahoo.de)
Datum:Fr 19 Jun 2009 22:16:04 CEST
Betreff:Selbstverantwortung
 

Ich weiß nicht obs hier richtig ist, aber auf der "Warum?" seite stand folgendes: ""Da verliere ich ja alle meine Freunde. Die kann ich nicht im Stich lassen." Dass es sich dabei nicht um reale Bekanntschaften handelt (er hat keine mehr!!), ist ihm nicht bewusst."

Hier muss ich widersprechen, nur weil man den Leuten noch nie ins gesicht gesehn hat heißt das nicht das sie nicht real sind. Als Real bezeichnet man Dinge und personen die sich mit allen 5 Sinnen des Menschen erfassen lassen. Da diese Personen echte Menschen sind, sind sie also Real. Nur ihre Charaktere sind Irreal.

"Wir wollen, dass denjenigen, die bereits versunken sind, das Leben dort so schwer wie möglich gemacht wird, damit sie den Weg zurückfinden können."

Tolle idee, aber vielleicht möchten diese Leute nicht zurück, schonmal daran gedacht? Es gibt Menschen deren Leben ist total Sch****, die denken wahrscheinlich täglich an Selbstmord. Und das Spiel ist der letzte Ort wo sie noch Spass und Freude empfinden können aufgrund ihrer Ingamekontakte und des erreichten. Mir ging es ähnlich, in der Schule wurde ich nur gemobbt und habe mich immer gefragt "Warum Leben? Ist doch eh alles Sch****". Nur WoW hat mich davon abgehalten. Weil dort meine ganzen Gildenfreunde waren, die immer MIT mir gelacht haben, die mich aufgebaut haben und wie echte Freunde waren (echte Freunde ist eine reine Definitionssache, da ich im RL nie echte Freunde hatte kann ich das nicht so gut beurteilen). Und irgendwann hab ich eingesehen wie schön das Leben sein kann, wenn ich nur mein Ding durchzieh und die anderen reden lasse. Von da an gings nur noch bergauf (manchmal auch bergab^^ aber immer wieder nach oben). Ich glaube ich bin da kein Einzelfall.


Es tut mir sehr leid das sie ihren Sohn an WoW verloren haben, aber Verbote bringen nichts. Das sage ich nicht weil ich selber WoW spiele, sondern weil es logisch ist. Drogen sind auch verboten in Deutschland, und trotzdem sterben jährlich ca. 1000 Menschen daran, zahl steigend. Denken sie auch bitte an die Arbeitsplätze die verloren gingen wenn WoW im FSK hochgestuft oder verboten wird. die Gamemasters, die Programmierer, die Designer usw., alle ohne Job. Und die Politik kann hier auch nicht helfen, es gibt nur 2 Personen die was tun können: Mutter und Vater. Die Eltern sind für ihr Kind verantwortlich, und wenn das Kind suchtsymptome zeigt gibt es nur eine Lösung: Stecker ziehen. Zieht euren Kindern den Stecker liebe Eltern, und wenn das nicht reicht nehmt ihnen den Computer weg. Ganz einfach. Und wenn ihr dazu nicht in der Lage seid, dann kann die Politik auch nichts mehr tun.

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Name:
T 150 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:So 14 Jun 2009 20:47:47 CEST
Betreff:anonym
 

Liebe Leser

Ich habe nicht meinen richtigen Namen angegeben da dies hier nicht zu Sache tut!
Ich wollte nur mal aus meiner WoW-"Karriere" (ihr lest richtig "Karriere") erzählen. Es fing bei mir vor ca. 2 Jahren an, ganz harmlos maximal eine Stunde am Tag...vorher hab ich counter-strike, das berühmt berüchtigte killerspiel gespielt nunja es wurde langweilig..also bin ich mit meinem besten Freund in die Stadt gefahren und habe mir wow gekauft...40 € recht billig aber die folgenden 13€ im monat...drückten aufs taschengeld..aber egal sollte ich dieses spiel nur 3 monate spielen ist es so teuer wie jedes andere...gut soweit, eine stunde am tag...wir hatten gerade die 9. klasse erfolgreich hinter uns als die sommerferien begannen...da hatte man dan auch mal am nächsten tag nichts vor also warum nicht länger? warum nicht mal 2 stunden? warum nicht mal 5 stunden? wie ich zuvor gesagt habe war ich von counterstrike gelangweilt ich konnte es nicht länger als 'ne stunde spielen...ich hab dahinter viel taktik und gruppenspiel gesehen um auch das mal zu klären..aber public (= öffentliche server auf die jeder "depp" kann) wurde es einfach nervig...zurück zu WoW: wir hatten also ferien..wir gingen oft an den see nur abends haben wir zusammen gespielt...uns übers Teamspeak verständigt...gelacht...gespielt..und spaß gehabt...es war toll ein spiel ohne dass einem langweilig wurde (ein meisterwerk der produzenten...) man hat unendlich viele wege die man gehen kann so viel zu sehen (obwohl ich eigentlich rollenspiele hasste ..) es hatte etwas..das gewisse etwas es war kein stumpfes pixel gemätzel und ruckeln...mit 40 leuten (bezogen auf raids) zusammen bei einer bezaubernden grafik spaß zu haben, das ist doch wie im ralen leben, oder? ich fand es toll...wie gesagt es fing vor ca. 2 jahren, ganz harmlos wie bei dem sohn der familie hirte, als ich dann immer mehr gespielt habe kam ich garnicht mehr los ich spielte auch mal am tage ganz lange ich sagte mir immer keiner merkt es also warum nicht noch eine instanz? (man palnt ca. 30 - 60 mituen ein, die zeit vergeht rasend)(eine instanz ist ein ort an den man geht mit 5 spielern in derer man gemeinsam mit seiner rolle als heiler tank (der den schaden auf sich nimmt) oder Schadens-macher (wörtlich übersetzt! eigentlich DD (damage dealer) bosse tötet, gegenstände und erfahrung bekommt)) also gut solange es in den sommerferien war, war es kein problem für die Schule...dann in der schulzeit habe ich oft bis 22 mal bis 23 uhr und später bis 24 uhr gespielt..dementsprechend morgens müde in der schule konnte ich schwer dem unterricht folgen, habe mich aber schon auf mittags gefreut wo ich endlich meinen hexenmeister der bereits level 30 war (in 6 wochen, keine leistung, dazu später mehr) weiterspielen konnte. so das ging etwa ein jahr so weiter ich hatte mich immer im griff wenn ich gemekrt habe es wird zuviel hab ich mich mit meinem freund der ebenfalls viel wow gespielt hat verabredet (abgeschottet habe ich mich nie) aber die sozialenkontakte und was ich bemekrt habe mein selbstbewusstsein (ich saß ja nur vorm bildschirm) war/waren nicht mehr allzu stark...die 10. klasse lief grade so..ich hatte keine großen probleme es veränderte sich nicht allzu viel..es wurde schwerer wie jedes jahr und ich war n bisschen mundfaul.der rest ging.aber auch irgendwann kam der punkt an dem ich schwächer wurde (schulleistung) und schrieb viele vieren auch mal 'ne 5, sodass ich in der 11. sogar eine auf dem zeugnis hatte, im ersten halbjhar, denn ich hab für die 2. arbeit viel gelernt und es geschafft. Aber das eigentlich traurige ist, dass mir klar war wie wichtig die schulke war aber es mir im endeffekt doch egal war was daraus wird, mein hexenmeister war schon lange auf dem maximallevel 70 ich habe allerdings einen zweitchar (jargon=twink) angefangen an dem ich meine freude hatte (ein schurke keine angriffe aus der ferne(hexenmeister mit zaubern) sondern hinter dem gegner mit 2 einhand waffen ohne magie, genau das eggenteil) worauf ich mich in der schule wieder auf zu hause gefreut habe. Ihr denkt sicher "wie konnte der junge nur so lange unbemekrt spielen?", das konnte ich nicht meine eltern sind akademiker die sehr auf mich geachtet haben, keine alkoholkranken deren kinder 2.rangig sind (was oft in deutschland der fall ist) ich habe ihnen immer gesagt "in der schule läuft alles gut warum regt ihr euch auf?" wir haben seit je her ein sehr gutes verhätlnis mit einander und reden können/konnten wir immer...bis sie mein zeugnis gesehen haben,haben sie nichts gemacht, dann kam die internetsperre (ich bin ihnen dankbar) ich habe sie gehasst, ich war so sauer. ich hatte mich mit meinem kumpels und meiner gilde verabretet, The Black Temple, damals die härteste Instanz des spiels Patch 1.2.0 war es glaub ich mich daran zu erinnern. 20 Uhr es fehlten noch 3 Bosse um zu Illidan zu gelangen, dem endboss. Und ich? Ich ließ sie quasi im Stich, ich kam einfach nicht, wie auch? internet war aus. ich war so sauer, ich habe sogar geweint, obwohl es mir so peinlich ist das jetzt zu sagen...ich war 15 saß in meinerm zimmer und habe geheult wie ein baby dem der schnuller entwendet wurde...einfach arm...nunja am nächsten tag entschuldigte ich mich bei meiner gilde, habe versichert es käme nie wieder vor und gut wars (ich glaub ich hab gesagt dass ich einen unfall hatte..wie peinlich auch "meine eltern haben mir das internet weggenommen" oh man..) das ging so weiter bis vor 2 wochen ich spielte ab und zu bis zu 3 tagen durch nur mit 2 std pause um mal aufs klo zu gehen oder mir ne pizza warm zu machen, wenn meiner eltern da waren natürlich nur dann wenn sie weg waren oder ich vorher gefragt hab (kiddy nennt man sowas..) aggressiv reagierte ich nie auf den "internetenzug" nur immer hochrot auf meinem zimmer habe ich sie verflucht. nungut ich war im märz noch 16 und bin nie mit auf party gegangen und habe am wochenende nichts besseres getan als meine level 80iger zu "pflegen" instanzen gegangen für die man mind 3 stunden brauchte gingen unter der woche einfach nicht. vorgestern habe ich mich mit meinem kumpel unterhalten und wir haben beide eingesehen dass wir unsere zeit in den letzten 2 jahren einfach nur verschwendet haben. kurz zusammengefasst 9. klasse alles okay -%3E soziale kontakte gingen zurpück/selbstbewusstsein im keller -%3E schulische leisting im eimer -%3E körperlicher zustand auch nicht prall (etwas dicker gewurden oft ungepflegt) usw.... und vor 2 tagen war ich das erste mal mit meinem freudnen feiern...ich rauche nicht ich nehme keine drogen ich war noch nie betrunken...und letzten freitag habenw ir gefeuert ich habe meinen abschied an das scheiss spiel das mir 2 jahre meines lebens gestohlen hat gefeiert meine freunde feierten dass ich zurück und ich habe dem elend ein ende gesetzt, und das beste dabei ist dass ich die 11. klasse grade noch geschafft habe und nun die letzten 2 jahre meiner schulKARRIERE zuende bringen werde und mein abitur ablege. dann wollte ich kameramann werden, wissen sie was das ist? zukunft, ich blicke nach vorne und das nicht im spiel. nungut das ist meine geschichte, wen sie interssiert, toll wen nicht auch nicht schlimm es gibt 1000 und wird noch vieeele mehr geben schlimmere und schönere nur ich wollte es mal schriftlich verfassen.

So nun zu dem was ich eigentlich allen vermitteln will und vorallem denen die ihre kinder, familie hirte voran, an das spiel verloren haben: Die Sucht die ja breitgetreten wird habe ich NIE wirklich ich muss hier nicht lügen NIE gespürt...ich hatte im 3 wöchigem urlaub keine entzugserscheinungen, das hat keiner..es gibt diese sucht nicht, stellen sie sich es mal vor sie haben eine sucht nach etwas was sie wenn sie spielen nicht befriedigt, sie freuen sich auf das was sie erwartet wenn die nach hause kommen, von der schule und VORALLEM dann wenn sie etwas machen wozu sie keine lust haben, sei es arbeit,schule sonstwas...sucht ist in meinen augen etwas was man betreibt wenn man MUSS aber nicht WILL und womit stillt man seine sucht wenn man spielt? wenn man die hand an tastatur und maus hat? nein...wenn man online ist und mit freunden spielt? eine sucht? das ist doch toll wenn man was mit ihnen macht aber dann hat man lust auch draußen was zu machen. Es ist nur so: man investiert viel zeit ich habe z.b. 120 Tage spielzeit gehabt das ist 1/4 der zeit die ich selber überhaupt gespielt habe. in der zeit pflegt man seinen charakter wie ein eigend kind achtet auf seinen ruf man enimmt sicht damit einen jeder mag man macht nur das was man im spiel mag wenn man keiner lust hat geht man zurpck ins Reallife aber bald schon denkt man daran "och wenn mein schurke endlich 70 wäre" (mittlerweile 80) könnte ich schonmal raiden (instanzen mit mehreren leuten für bessere gegenstände) usw. man spielt also nicht sus sucht weil man dieses spiel braucht sondern weil man so viel zeit in das spiel investiert hat dass man nicht mehr uafhören will weil man so weit gekommen ist..so viele charakter so viele items so viel geld ausgegeben (richtiges..) warum aufhhören wenn es am schönsten ist? das schaffen wenige, ihr sohn liebe familie hirte hat an diesem punkt nicht aufgehört sondern weiter gespielt..er wurde besser immer stärker besser als andere, besser als im realen leben? dieses langsam ins spiel hineinkommen hängt mit dem zusammen worüber ich grade geschrieben habe man fängt klein an und wird immer größer am anfang spielt man wann es einem gefällt dann kommen geregelte zeiten (raids) man wird besser also verbringt man mehr zeit, das leben in der virtuellen welt ist besser, unbeschwerter als das richtige, ABER ES IST VERDAMMTNOCHMAL KEINE SUCHT.
Ich hatte zuanfang meines kommentares geschrieben "..meine WoW-Karriere.." das war schon richtig, mich kannte der ganze server (es ist getrennt zwischen horde und allianz quasi gut und böse sp es sind in etwa 6000 leute auf einem server (realm)) also kannten mich knapp 2000 leute da sist doch toll? im spiel freunde im spiel leute die dich für gut halten (fanboys habenw ir sie geanntn und uns lustig gemacht) man war in einem spiel der king, warum also aufhören? es klingt echt hart aufzuhören aber wenn man einfach mal überlegt was einem wirklich wichtig ist kommt man allein nicht darauf, ich brauchte freunde die mir die augen geöffnet haben, so habe ich es geschafft ich habe noch in der nacht in der wir gefeiert haben meinen account gekündigt und werde ihn NIE wieder spielen können, ich müsst neue anfangen das bdeutet harte arbeit,doch jetzt stehe ich vor der 12. klasse und will meine zukunft so wie ich sie mir vorstelle leben.

An alle die denken ihr Kind verbringt zu viel vor dem PC sorgen sie für ein geregeltes spielverhalten! es gibt nichts schlimmeres als dabeizuzuehen wie sich das eigene kind von einem abwendet, das weiß ich trotz meiner jungen 17 jahre! familie hirte sie tun mir wirklich leid! ihr sohn ist genau so wie ich es war nur älter, also liebe eltern oder spieler sie das hier lesen fasst euch ein herz!! es gibt auch die sog. elterliche freigabe, der horror man kann einstellen wann das kind spielt! so wichtig! und blizzard (der hersteller) setzt es als nebengedrucktes ind ie accountverwaltung wovon die eltern meist keine ahnung haben, handeln statt abwarten!!! bitte liebe eltern tut etwas und verbietet ihnen dieses spiel, erst werden sie Sie hassen ich spreche aus eigener erfahrung und jetzt bin ich meinen eltern so dankbar dass sie mir in den entscheidenen momenten das internet weggenommen haben, noch besser je eher sie es getan hätten!!

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Name:
T 149 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Fr 12 Jun 2009 16:14:31 CEST
Betreff:Spielsucht
 

Ich war mal süchtig und habe viel Zeit mit WOW verbracht.Ich bin in dieses faszinierende Spiel geflohen da ich Probleme mit Freunden und Schule hatte. Vor 4 Monaten habe ich aber aufgehört zu spielen und hatte kein Problem damit. Das Spiel hat mir zu viel Zeit weggenommen und Geld

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626


Name:
T 147 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Do 21 Mai 2009 09:43:48 CEST
Betreff:WoW ist NICHT daran schuld !!!
 

Hallo,
Ich habe mich schonmal hier gemeldet, weil ich selber süchtig war, das gestehe ich auch ein, aber verd**** nochmal, gebt doch nicht immer world of warcraft die schuld an euner sucht, die sich die person eingefangen hat.
Für mich gibt es Menschen A und B für Thema sucht
Typ A: Menschen die von keinem Spiel süchtig werden, weil sie das leben im griff haben.(nicht süchtig)
Typ B: Menschen die sich nicht im Griff haben.(süchtig)
Ich gehöre eindeutig zu Typ B, aber ich habe trotzdem freunde, achte auf mein Gewicht, habe spaß im leben.
Alle sagen immer:"genießt euer leben, und werdet nicht süchtig...", aber leute, die WoW-Spieler haben spaß am leben, halt wenn sie WoW spielen, es gibt halt auch menschen, die nur spaß haben wenn sie WoW spielen, das ist auch nicht gut, da muss man auch psychologisch was machen, aber ihr müsst wow nicht gleich, sage ich mal in denn dreck ziehen.
Ich spiele selber wow(schon 1 jahr 5 monate), habe dort mein spaß mit meinen online-freunden, ich sitze auch viel vorm PC, aber habe keine nebenwirkungen, und das werde ich nicht bekommen, dafür sorgt meine mutter und ich.
Außerdem schreibe ich sehr gute noten und achte auf mein aussehen.

MfG Realschüler ;) (bald gym hoffe ich)

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625


Name:
T 146 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:So 17 Mai 2009 18:49:11 CEST
Betreff:Anonym
 

Hallo,

ich bin 17 Jahre Jung und wollte auch mal etwas zur Computersucht sagen(hoffe das ist der richtige Bereich). Bin seid 3 Jahren süchtig nach Warcraft 3 und Counter Strike Source. Ich und meine Eltern hatten schon mehrere versuche es zu beenden z.B Computer verbot und die Spiele in den Müll.Dieses hat mich auch einige Wochen/vll 1-2 Monate abgehalten,aber sobald ich die Chance habe verfalle ich wieder in meinen alten Trip,meine Eltern sind enttäuscht und verzweifelt,den sie haben schon viele Nerven und viel Geld für mich investiert.Auch ich finde es nicht sehr gut was ich mache komme aber selbst nicht davon los und das sieht man auch an meinen schulischen Leistungen und an meinem Verhalten.
Ich hoffe ich bekomme viele hilfreiche Typs den ich bin auch ziemlich am Ende.
Lg

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624


Name:
T 145 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Di 12 Mai 2009 10:34:19 CEST
Betreff:World of Warcraft und gute Noten
 

Schönen guten Tag,

Ich bin über eine bekannte Spieleseite hierhingekommen und ich kann garnicht glauben was ich teilweise lese!
Natürlich gibt es ein Suchtpotenzial in World of Warcraft und anderen MMORPG´s, aber jedes andere Spiel hat dieses auch.
Ich finde es aber ein wenig zu leicht, die Schuld beim Spiel zu Suchen.
Für die Erziehung des Kindes sind die Eltern zuständig, wenn ich als Elternteil, meine Kinder vor dem Computer setze, dann bin ich es nunmal selber schuld.
Desweiteren besitzt gerade World of Warcraft , eine Kinderfreigabe wo man genau einstellen kann, wielange das Kind World of Warcraft spielen darf.
Auch die Betreiber dieser Seite sollten sich doch einmal genauer gedanken machen. Es kann nicht sein, das man den Schuldigen am Spiel sucht. Es werden teilweise Fakten aufgezählt, die einfach nicht Stimmen.
Ich bitte Sie, bleiben Sie bei den Tatsachen und erfinden sie nicht was dazu.
Eltern sind für Ihr Handeln zuständig und nicht die Medien. Sie müssen darauf acht geben, was die Kinder machen und kein anderer.
Es ist in meinen Augen völlig Banal zu behaupten das ein Spiel Schuld an allem wäre. Das Spiel trägt keine Schuld die Eltern sind die schwarzen Schaf.
Wo ist denn das Problem, wenn man merkt es wir zu viel das DSL Kabel zu ziehen? Wer hat dem Kind ein Konto gemacht und gibt ihn Taschengeld um das Spiel zu finanzieren?
Wer sorgt dafür das es Internet und Spielen kann?
Nicht das Spiel! Die Eltern.
Wenn ein Spiel aufgrund Suchtgefahr verboten werden sollte, dann muss es Alkohol, Rauchen, Casino und co. verboten werden. Aber wo kommen wir denn dann noch dahin!

Ich selber Spiele das Spiel Word of Warcraft seid der Closed Beta Phase (mehr als 4 Jahre) und ich habe keine Sucht. Woran ich das erkenne?
Ich habe eine Freundin, die ich desweiteren durch WoW kennengelernt habe und habe gerade einen Abschluss in einer Pflegeausbildung gemacht. Der Notendurchschnitt der Schule lag bei 1,46....ab Herbst werde ich dann eine Ausbildung zum Gesundheits und Krankenpfleger machen. Diese ist mir auch nich zugeflogen, ich habe hierfür mich Bewerben müssen und hab einen Bewerbungsmarathon hintermir. Der weiss Gott nicht leicht war.
Durch das Spiel World of Warcraft habe ich viele neue Freunde kennengelernt. Ich bin in einer netten Gilde mit ca. 60 aktiven Spielern. Wir treffen uns einmal im Jahr zu einem "reallife" Gildentreffen und es war bis jetzt immer eine sehr schöne Sache.
Ich kenne daher Menschen, aus allen Teilen Deutschlands.
Ich werde auch weiterhin World of Warcraft spielen, es ist für mich ein Hobby...wo ich aber klar meine Grenzen kenne.
Ich weiss, wann ich mich mit meinen Freunden treffen, wann ich lernen muss und wann ich spielen kann. Kinder können dies nunmal nicht und sollten daher auch von Eltern betreut werden.


Bei einer Sache muss ich Ihnen zustimmen, das Spiel WoW sollte ab 18 Jahren freigegeben werden. Denn Kinder können noch nicht unterscheiden, wann es zu viel ist.
Ich hoffe das Sie auch Meihnungen freigeben, die auch mal kritik äußern!

Mit freundlichen Grüßen
Ein mit guten Noten 22 jähriger World of Warcraft Spieler

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623


Name:
Nennt mich Nessaiia (mikekosovo@gmx.de)
Datum:Mo 11 Mai 2009 19:39:17 CEST
Betreff:Und wieder ist ein anderer schuld ...
 

Zum einen möchte ich mein Mitgefühl aussprechen: einen Sohn so zu verlieren ist sicher schwer und schmerzt. Hierfür einen anderen (in dem Fall das Spiel) verantwortlich zu machen und gar von "Verletzungen der Seelen" zu sprechen, halte ich für den vollkommen flaschen Weg! Es kann einfach nicht angehen, dass man die Augen verschließt und ein angebotenes Spiel als den bösen Teufel an die Wand malt. Immer gab es Dinge oder Situationen, welche bestimmte (dafür empfängliche) Menschen leider mehr in den Bann zogen als andere. Jetzt wieder mit Verboten oder "ab-18-Forderungen" zu kommen bringt uns keinen Schritt weiter. Warum? Da hier meiner Ansicht nach viel mehr die Eltern gefragt sind, als der Spielehersteller alleine. Warum wird in etlichen Fällen zB die Elternfreigabe nicht genutzt? Es wäre ein leichtes, Jugendlichen den Zugang auf 1-2 Std. am Tag zu minimieren. Allerdings sind auch Erwachsene nicht gegen dieses Suchtpotential gefeit, wie man im vorliegenden Fall ja sieht. Für mich sollte man hier schon tiefer graben, warum ein Mensch mit diesen Zukunftsaussichten plötzlich dem realen Leben abschwört und sich in eine Scheinwelt flüchtet. Dafür muss es einen Grund geben und der liegt nicht alleine in einem guten Spiel begründet. Insbesondere wenn es derart exzessiv passiert. Und ich möchte deutlich machen, dass es sich in dieser Art noch immer um eine traurige Ausnahme handelt.
Ich selber spiele seit ca. 4 Jahre, aber mit Unterbrechungen. Sicher gab es Zeiten, zu welchen ich "zu viel" gespielt habe, aber zu keinem Zeitpunkt habe ich mein Leben aus der Hand gegeben. Freunde, Familie oder die Arbeit zu vernachlässigen sind meiner Ansicht nach die Alarmzeichen, welche aber bei der überwältigenden Anzahl der Spieler nie wirklich anschlagen. Sucht gibt es, aber immer steckt etwas mehr dahinter als einfach nur das böse WoW.

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622


Name:
Lukas (toaster_93@gmx.de)
Datum:Sa 09 Mai 2009 22:34:30 CEST
Betreff:WoW
 

Erstmal muss ich ihnen meine Hochachtung für ihr Engagement aussprechen. Jedoch finde ich es doch ziemlich dreist ein Spiel so zu verteufeln, denn meiner Meinung kann man ein Spiel nicht allein für eine Sucht verantwortlich machen. Es muss doch vorher schon ein Missstand vorhanden sein um in eine Sucht hinein zu rutschen z.B. Einsamkeitsgefühle, Langeweile wegen fehlender Freizeitgestaltung oder wenig soziale Kontakte.
Mit freundlichen Grüßen
Lukas

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621


Name:
T 144 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Fr 08 Mai 2009 14:29:20 CEST
Betreff:anonym
 

Huhu
Erstmal ein wenig zu mir:
Ich bin weiblich und 16 dieses Jahr geworden.Ich bin zufrieden mit mir und meinem Aussehen.Bei mir wurde ADS festgestellt.(Ich gehe aufs Gymnasium,komm gut klar)
Ich spiele seit 3 Jahren WoW auf einem Rollenspielserver.Ich habe mit WoW angefangen da bereit mein Bruder spielte(er ist jetzt 18 und hat sein Abitur jetzt gemacht und müsste einen Durschnitt von 2,0 haben.)Mich faszinierte die bunte Welt von World of Warcraft,und verliebte mich sofort in meine Nachtelfe.
Sie lenkte mich ab als mein Kopf zu voll war(meine Eltern hatten sich getrennt,und meine Mutter ist an Krebs erkrankt als ich um die 13 war.)In dem Alter ist es mir sehr schwer gefallen über meine Gefühle zu reden,meine Freunde konnten mich damals nicht verstehen.
Ich suchte Ablenkung und verbrachte Zeit mit meiner Elfe (6 Stunden am Tag).Es war erfolgreich
und mein Kopf wurde frei,frei für neue Gedanken.
Ich baute ,als ich mich gefangen hatte,wieder eine Freundschaft auf,erfolgreich.
Ich habe einen großes Freundeskreis,ich gehe oft auf Partys und habe einen wunderbaren Freund obwohl ich WoW spiele,und das immer noch.
Ich spiele leidenschaftlich Theater und lebe so mein ADS aus,und bin der Meinung dass ich ein großes Selbstbewusstsein habe.
In WoW widme ich natürlich noch meiner Süßen Elfe viel Zeit,habe eine super nette Gilde,mit vielen Leuten...wo ich glaube dass sie auch viel durchmachen mussten.
Dieses Jahr fahren mein Bruder und ich zum RL Treffen und lernen diese Leute kennen,und ich freue mich riesig.
Ich liebe mein Leben und bin glücklich...obwohl ich WoW spiele,und das auch intensiv!






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620


Name:
Anja (Yuki884@web.de)
Datum:Fr 08 Mai 2009 04:15:13 CEST
Betreff:Morgen...?
 

Es ist spät in der Nacht, ich habe meinen Shop eröffnet in der Hoffnung, irgendwer möge etwas kaufen, damit ich womöglich in der Lage bin, mir morgen den nächsten virtuellen Traum zu verwirklichen...

Ich war 12 als mir mein Vater den ersten Computer schenkte. Zumeist schrieb ich damals Texte oder spielte Kinderspiele - das Internet folgte erst gut zwei Jahre später. Seitdem habe ich dort viel Zeit verbracht, zigtausend Forenbeiträge verfasst, zig Websites erstellt und letztendlich habe ich vor etwa einem Jahr auch die MMORPGs entdeckt. Ich muss dazu sagen, dass ich immer viel Zeit vorm Computer verbracht habe - um mit anderen per Messenger zu kommunizieren, zu diskutieren usw. Mich schriftlich ausdrücken, das ist eine meiner Stärken (meine mündlichen Noten hingegen waren immer tief im Keller) und vielleicht ist das einer der Gründe, weshalb ich das Internet so schätze.

Im Internet bedeutet das Aussehen nichts, hier zählt das, was man schreibt, das, was man virtuell erschafft (z.B. Graphiken/Texte). Ich habe Leute kennen gelernt, mit denen ich auf der Straße nie geredet habe, ich musste hier selten mit den Vorurteilen leben, die mich "da draußen" erwarten. "Da draußen" sind die Menschen, die etwas von mir erwarten, die mich zurechtbiegen möchten und die ganzen Dinge, die mich nicht interessieren.
Nie habe ich gern gefeiert oder gerne Menschen um mich gehabt. Meine 2-5 Freunde haben immer ausgereicht - ab und zu treffen, ab und zu vereisen, ab und zu mal eine Pizza bestellen und Filme gemeinsam ansehen.
Das hat mir immer gereicht und das tut es auch jetzt noch. Familie? Ja, ich schätze meine Mutter und meine Großeltern sehr, aber Familienfeiern und -unternehmungen habe ich nie gemocht. Meine Mutter hat mal gesagt, dass das in der Familie liegt - mit dem Alleinsein. Nun, ich bin kein Mensch, der abergläubisch wäre o.Ä., aber letztendlich denke ich, dass es so ist. Dass ich nicht glücklich wäre mit Parties, Shoppen und Weihnachtsfeiern.
Ich habe in 21 Jahren erlebt, was es bedeutet, nicht dazu zu gehören und mit 14 habe ich vielleicht noch gedacht, ich könne dem Willen der anderen folgen und dann nicht mehr so einsam sein. Aber wenn man 4 Jahre kaum Schulfreunde hat, wenn einen teils Wildfremde mit Namen ansprechen und dabei lachen - sagen wir, ich habe es aufgegeben. Ich möchte mich nicht ändern und ich möchte nicht nach dem Willen der anderen agieren. Und ich habe mich mit dem Alleinsein arrangiert (und z.B. in den Pausen Bücher gelesen).

Irgendwann hat mir meine Freundin dann einen Link zugesendet. Lade dir das herunter, sagte sie, mach es! Erst wollte ich nicht, aber letztendlich habe ich es doch getan und mit Nostale begonnen.
Wir haben gemeinsam begonnen, gemeinsam alles erkundet und gemeinsam alles erarbeitet. Aber wirklich angefangen zu spielen habe ich erst, nachdem sie sich aus dem Spiel verabschiedet hatte und ich meinen künftigen Klan, meine Familie kennen lernte.
Ich habe begonnen über TS mit ihnen zu kommunizieren, viel unternommen und geweint, als sie sich aufgelöst haben.
Wieviel spiele ich? Soviel ich kann. Und nachdem ich letztes Jahr vorzeitig die Schule beendete (aufgrund meiner immerwährenden Müdigkeit und Unfähigkeit, mich aufzuraffen), konzentrierte ich mich vor allem aufs Spiel.
Das nächste Level, das nächste Upgrade, der nächste Charakter... wer sucht, der findet immer etwas Neues.
Man kann ungezwungen mit den Menschen kommunizieren, sich etwas erarbeiten. Manche mögen sagen, dass man nichts davon hat. Aber ich denke, dass es Freude bereitet, auch wenn es "nur" virtuell ist. Es steckt Arbeit drin, Anstrengung und vielleicht auch Leidenschaft.
"Nichts", würden einige sagen - aber ist das tatsächlich so?!

Ich denke, man muss für sich entscheiden, ob man Realität oder Virtualität bevorzugt. Man kann überall glücklich und zufrieden enden - oder gegenteilig. Wobei in punkto Virtualität die Umwelt gern Schuldgefühle oder Probleme (Fianzierung) verursacht, die dann zur Verteufelung oder Verzweiflung führen.
Ich bin bald 21 und mein Traum war es zu studieren. Was studieren? Ich weiß auch nicht. Aber selbst, wenn ich irgendwann auf dem Campus stehe - meine Uangepasstheit wird sich nicht wandeln, ich werde mich nicht um 180° drehen und zu jemandem werden, der Erfolg im Leben hat.
Ich bin viel umhergewandert ohne je zu finden, was ich suche - aber ich habe verstanden, dass ich es kaum finden werde.
Auch nicht im Spiel. Denn auch dort erwarten mich Hass und all die anderen schönen Dinge. Weil Menschen Menschen bleiben.
Aber das Spiel ist ein Hobby, eine der Süchte, denen ich gefolgt bin im Leben (wie auch Manga, Internet oder Pokemon-Karten). Irgendwann werde ich aufstehen und weitergehen, mir etwas Neues suchen.
Ja, ich bin süchtig. Ja, ich möchte nicht zur Therapie gehen.
Und ja, ich weiß, dass ich nicht allein bin.

Aber das Leben stempelt die Menschen ab, bevor sie die Möglichkeit hatten, zu leben.
Letztendlich ist es nicht das Spiel allein, sondern der Mensch dahinter, der sich entschieden hat. Oder sich entscheiden musste, weil er nichts anderes gefunden hat.

Ist es wirklich so erfüllt, sich mit Freunden zu treffen und zu feiern?
Eine Beziehung aufzubauen?
Ich halte das für individuelle Entscheidungen. Nicht für etwas, dass pauschal positiv ist.

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619


Name:
Skretchy (nickname) (Skretchmaster@web.de)
Datum:Do 07 Mai 2009 12:06:31 CEST
Betreff:World of Warcraft
 

Guten Tag.
Ich spiele jetzt seid ungefähr 2 Jahren World of Warcraft und ich muss sagen, dass dieses Spiel süchtig macht wenn man es nicht in Grenzen hält aber ich meine was ist daran so schlimm?

Ich finde es besser in einer virtuellen Welt zu spielen anstatt in meinem richtigen Leben in dieser asozialen Gesellschaft zu Leben ich kann mir jeden Tag das gleiche in der Schule anhören.
"Öh, du bisst ein Freak" diese ganzen "obecoolen" Leute die meinen sie wären was besseres weil sie sich besser Kleiden und diese eingebildeten Mädchen die sich umglaublich schön finden. Aber in World of Warcraft ist das ganz anders da mag jeder jeden so wie er ist und wird nicht nach seinem Äußeren beurteilt. Ich bin mit meinen Freunden über "Teamspeak" verbunden und rede mit ihnen. Das sind alle sehr symphatische Leute und mit denen kann man auch reden, anstatt sich in dem richtigen Leben runtermachen zu lassen. Ich meine es ist doch wohl besser zuhause zu sitzen, die Eltern wissen was man macht als raus zu gehen und sich zu besaufen um cool zu sein oder?.
Zu mir selbst ich habe auch eine "Gruppe" mit denen ich regelmäßig raus gehe und Spaß habe klar. Aber ich spiele trotzdem World of Warcraft bis zu 4 Stunden am Tag was nicht gerade viel ist.
Denkt mal drüber nach warum ihr euern Sohn verloren habt? weil ihr euch vielleicht garnicht für seine Interessen interessiert. Vielleicht hättet ihr ihn ja mal fragen können was er spielt was er da macht und mal mitspielen könnt. Das hat mein Vater auch gemacht und er weiß das ich dieses Spiel in Grenzen halte und er sagt sogar dieses Spiel hat einen realistischen Aufbau.
World of Warcraft ist ein Gruppenspiel.
Man sitzt zwar alleine zuhause aber man ist nie alleine!
Für die Allianz!

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618


Name:
EinweitererSpieler (muhaha-entertainments@web.de)
Datum:Di 05 Mai 2009 08:01:07 CEST
Betreff:Ich bin nicht ganz klar...
 

Ok jetzt gehts los:

Also ich hab letztes Jahr im Oktober (ca.) angefangen und habe eig. jeden Tag gespielt...und ich sage euch eines ich fand das besser als alles andere im richtigen Leben...und das war es auch. z. Bsp. Mein Tagesablauf:

-Aufstehen
-Schule (ich bin noch auf dem Gymnasium)
-Und dort kam jeden Tag das selbe...irgendwelche Idioten die mit Statussymbolen rumprotzen und übertrieben aufgemotzte Weiber die keinen Deut besser sind als einer der den ganzen Tag Computer spielt. Und dalles sagen das selbe zu mir...du bist blöd...suchti...kannst nix...idiot usw. Aber wer denkt das war der einzige, dann liegt er falsch. Das waren auch Lehrer und Eltern weitere Verwandte.
- Ich komme nach Hause wieder nur Eltern die rummeckern.
-Uuuuuuunnddd...Rechner an. Jetzt wird WoW gespielt...Das ist das einzige worauf ich mich freute. Und das hatte einen guten Grund: Warum soll ich mich in dieser Welt einschliessen, wenn es eine bessere gibt. Die Welt wo es nicht zählt ob einer Lange Haare hat, nicht weiss wie man Vektoren rechnet, oder nicht seine Hausaufgaben macht... hier schimoft keiner über den anderen weil jeder es gut findet was andere macht und unterstützt ihn dabei und das finde ich besser als draussen in einer Welt voller Idioten, Schlägern, unfähigen Lehrern und dickbäuchigfen Politikern schikaniert zu werden. Was icgh damit sagen will:

LASST DOCH DIE SPIELER EINACH IN RUHE SPIELEN UND MECKERT NICHT AN IHREM ERSCHEINUNGSBILD ODER IHREN ÄUSSERUNGEN SOWIE BILDUNG RUM!

guckt lieber bei euch selber.

PS:
- zu bett gehen (wenn das der fall war)
-und sich auf einen weiteren SCHÖNEN Tag in dieser NETTEN, GERECHTEN, SEHR SOZIALEN Welt zu freuen.

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Name:
Yoshi (Yoshi@Snurbsel.de)
Datum:Mo 04 Mai 2009 21:08:40 CEST
Betreff:Zwei Seiten
 

Guten Abend zusammen.

Zu meiner Person kann ich nur sagen das ich seit über 4 Jahren aktiv WoW spiele, und ja ich spiele viel. Unter der Woche 4-6 Std am Tag und am Wochenende 8-10 Std. Also bin ich jetzt einfach mal ein besagter "Suchti". Es sollte klar sein das dies nicht wirklich gesund sein kann, aber heißt deswegen auch nicht sofort das es schadet. Ich denke von WoW zu sprechen als das ultimative Killer/Suchtispiel ist bei weitem übertrieben. Wir sollten den Aspekt nicht vergessen warum sich Menschen in diese virtuelle Welt stürzen.

Zu mir kann ich sagen ich hatte eine schwere Kindheit von Mobbing in der Schule bis hin zu Drogen und krassen Eltern. Mich hat WoW abgelenkt von dem Gedanken Selbstmord zu begehen. Wie kann nun dieses Spiel so schlimm sein wenn es mir im Prinzip das Leben gerettet hat. Ich bin nun 21 Jahre alt habe einen guten Job meine eigene Wohnung ein eigenes Auto und bin sonst so ein ganz normaler Mensch wie jeder andre auch. Nur eben das ich WoW spiele.

Jetzt nehmen wir den normalen Menschen. Er hat einen normalen Arbeitstag und kommt nach Hause, isst eine Kleinigkeit und was macht er nun? Er setzt sich aufs Sofa und schaltet den Fernseher ein. Wo liegt jetzt der Unterschied?
Tagtäglich sitzen Millionen Menschen am Abend vor dem Fernseher und flüchten vor dem Alltag in allenmöglichen Filmen/Serien. Tagtäglich werden Filme gezeigt mit Drogenkonsum, Gewalt, Sex und sonstigem aber WoW (ein Spiel das in keinster Weise gewaltverherrlichend ist) wird an den Pranger gestellt.

Ich möchte einfach hiermit mitteilen Leute wacht auf es gibt immer zwei Seiten einer Medaille ihr könnt nicht nur immer mit dem Finger draufzeigen und sagen das ist das böse, das ist an allem Schuld.

Auf der einen Seite macht es süchtig auf der andren Seite kann es Leben retten....

In diesem Sinne schönen Abend noch Yoshi

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Name:
Patricia (patricialauss@gmx.de)
Datum:So 03 Mai 2009 19:46:08 CEST
Betreff:In gewisser weiße Ja!
 

Hallo,
ich werde einmal so anfangen. Ich bin 14 Jahre alt und zocke jetzt seit ca. 3 Jahren WoW durch das Spiel kam ich auf meinen Bruder. Er zockt jetzt schon mehr als 5 Jahre. Irgend wie kann ich eurer Aktion bzw. Homepage auch zustimmen aber irgendwie auch wieder nicht. Bei mir ist es so ich Spiele am Tag ca. 5Stunden und das direkt nach der Schule und am Wochenende mehr als 8!!! Bestimmt werden mich jetzt viele als SUCHTI bezeichnen geb ich auch sehr offen zu dennoch kann ich wenn ich will aufhören zu spielen! Andererseits finde ich es sehr extrem wenn ich sehen muss wie meine Freunde (nein keine virtuellen sondern reelelle) sich bei einer Lan-Party am Klo einbunkern und dort sich fast 1Woche lang nur von kalten Hotdogs ernähren. Es tut mir auserordenstilch Leid das jetzt sagen zu müssen aber meine ganzen Freundinnen und Freunde haben sich eure Reportage angesehen wir wurden von unseren Eltern dazu gezwungen!! Es war sehr amüsant mitanzusehen wie übertrieben sie die Situation der Internetspielsucht darstellen. Ich bin zwar ein Suchti gut, aber ich bin sehr beliebt in meiner Klasse und ich habe sehr viele Freunde. Ebenfalls finde ich es jetzt irgendwie übertrieben wegen des Amoklaufs von Winnenden Killer/Rollespiele unter 18 nicht mehr zu verkaufen (in einen Mediengeschäft bei uns wurde dies bereits Verboten). Ich meine nur weil ein "dummer Junge" meint er müsse Leute erschießen um Rum zu erringen.-Pha wie blöd. Ich meine JA ich spiele Rollen(WoW)/Killerspiele(Fear-ja erst ab 18)und nein ich Plane keinen Amoklauf oder werde deshalb Schule oder Freunde vernachlässigen ich bin ein ganz normales Mädchen wie jeder andere Mensch auch nur das ich mich ein wenig mehr für die Medienwelt interessiere so wie sich manche z.B. in Pferde oder Fußball reinsteigern (Hooligans) ich will eure Aktion/Homepage nicht schlecht machen ich stimme euch auch zu und ich finde es sehr bedauerlich wenn jemand seinen Sohn an ein SPIEL verliert, finde es auch gut das sich hier soviele melden und zeigen was so ein Spiel anrichten kann, aber dennoch bleib ich dabei NICHT JEDER DER EIN SPIEL ANFÄNGT IST EIN SUCHTI. Ich kann aufhören!

MfG Patricia


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Name:
Berti anonym b123 (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Mo 27 Apr 2009 12:23:53 CEST
Betreff:Ich hab's kapiert...
 

Hallo,

obwohl meine Chars vollepische Kampfmaschinen waren, waren sie nicht am Ziel. Denn WoW ist ein Fass ohne Boden und es gibt kein Ziel, sondern immer nur noch bessere und schönere Belohnungen. Mit Einführung des Erfolgssystems hat Blizzard einen weiteren Trick gelandet, um die Leute bei der Stange zu halten. Und sollte das Spiel doch irgendwann Gefahr laufen langweilig zu werden, spielt Blizzard mit dem nächsten Patch eine neue Instanz ein, in der es dann wieder noch viel bessere und noch viel schönere Belohnungen gibt. Und das Addon, mit dem man bis Stufe 100 leveln kann und in Tier-12-Sets Bosse von mehreren Milliarden HP mit 100K DPS verhaut, kommt auch bestimmt irgendwann.

Ich habe in WoW viel gesehen und erreicht und ich finde meine beiden Tauren auch immer noch cool. Aber man flüchtet in die andere Welt, um dort schneller schöner belohnt zu werden, als es im wahren Leben der Fall ist. Das ist die Sucht. Und dem zeitfressenden Monster WoW gehen die Aufgaben und Belohnungen nie aus.

Laut einschlägiger Statistiken sind der Großteil der erwachsenen Spieler epischer Avatare im wahren Leben komplette Vollversager, das Klischee des Hartz-4-Spiels bestätigt sich leider. Keine Alpha-Tiere wie im Spiel. Dies ist auch sehr deutlich in der Kommunikation zwischen den Spielern (Teamspeak) und in der teilweise abartigen Vergewaltigung der deutschen Sprache im Chatfenster zu sehen. Wenn sich in heroischen Schlachtzügen erwachsene Menschen (davon gehe ich am Mittwoch um 2 Uhr Nachts aus) wie kleine Kinder im TS ankeifen von wegen wer hier schon wie oft drinnen war und wer schon wie oft Kel'Thuzad auf heroisch gelegt hat, während im Hintergrund kleine Kinder und Ehefrauen schreien, brauche ich ganz ehrlich auch gar keine Statistik. Eigentlich schon Grund genug, WoW zu löschen.

Ich hatte in den 16 Monaten der Existenz meines WoW-Accounts eine reine Spielzeit von 128 Tagen. Das bedeutet, dass ich mir zwischen November 2007 und April 2009 täglich sechs Stunden und 20 Minuten lang einen Taurenhintern angesehen habe. Am Anfang war es nie mehr als eine Stunde täglich, zum Schluss hingegen teilweise zehn Stunden und mehr. Ich habe dadurch Beruf, Privatleben, Liebesleben und Freunde verloren. Im November 2007 hatte ich weder finanzielle noch soziale Probleme, ich trieb Sport, ging aus, alles war im grünen Bereich. Heute stapeln sich unbezahlte Rechnungen auf meinem Schreibtisch. Während mein Todesritter und mein Schamane immer epischer und bösartiger wurden und blitzende Waffen und Schulterstücke trugen, die größer als sie selbst waren, wurde ich immer blasser und fetter, meine Wohnung sah aus wie ein Schweinestall und Anrufe von Freunden erhielt ich schon lange nicht mehr.

Ich hänge WoW an den Nagel, weil ich mein Leben wieder zurück haben will. Zwar war ich kein Donald Trump, aber wenn ich weiter WoW zocke werde ich nie herausfinden ob ich einer hätte werden können. Ich bin seit drei Tagen "clean", Zahlung eingestellt, einem Gildenkollegen die Zugangsdaten geschenkt, Spiel gelöscht. Mit diesem Brief therapiere ich mich erstens selber und zweitens hoffe ich, dass er anderen helfen kann, die eigene Sucht zu erkennen und Schluss zu machen. Der Preis für den Tausch von Geld und Zeit in Dopamin aus Pixeln ist zu hoch.

Euer Berti

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Name:
Dimitri (horrozx@freenet.de)
Datum:Do 16 Apr 2009 13:05:14 CEST
Betreff:Erfahrung mit wow
 


Meine Erfahrung mit WOW

schonmal sry wegen rechtschreibung ^^

Erstmal zu mir: Ich bin der Dimitri Zogge seit
hmm dem ich so 13 bin glaube ich (weiß nicht mehr wann ich meinen ersten PC bekam ) bin heute 20 Jahre jung und zocke heute noch gerne.


Habe damals WoW angefangen als es raus kaum, habe vorher WC3 TFT gespielt und dachte mir als Warcraft fan zocke ich WoW auch mal an. hat mir echt viel Spaß gemacht das Game war mein erstes MMORPG und es gefiel mir.
Hab nicht wie andere Anfangs nur paar Stunden gespielt sondern richtig so 6-7 Stunde am Tag direkt nach der Schule immer . Aber wenn Freunde fragten haste Lust raus zu gehen Fußball spielen chillen usw war ich fast immer dabei. Da ich mich selber als zocker bezeichne gab es ab und zu mal Tage da sagte ich nein möchte heute doch lieber mal zoggen es hielt sich aber in Grenzen meiner Meinung nach . Klar war ich auch des öfteren auch am WE von morgens bis abends vor meinem Spielen bin mit geraidet und klar kam auch mal vor das freunde sagt eh du Süchtel sitzt da ja nur vor aber trozdem fand ich hatte ich immer noch zeit für sie. Hatte damals echt super equip war zwar net al zu angesehen da ich nicht so übelst mit von der Partie war bin aber wie gesagt oft mit geraidet. Zwischen durch kam aber auch mal die zeit so morgens vor der Schule fix eben noch Auktionen im Spiel geschaut und paar meiner Freunde die das spiel auch spielten fanden wie ich kaum in der Schule ein anderes Thema als WOW.
Nach gut 2 jahren WOW ging dem Spiel langsam die Luft aus und zum Glück lernte ich den wichtigsten Menschen in meinem Leben kennen. Von da an hing ich das Spiel an den Hacken weil sie war mir wichtiger und ich hatte ab da eh kaum zeit mehr zum spielen weswegen ich es lieber beendete. Nach einem Jahr dann dachte ich mir ach komm Spielste mal wieder , da meine Freundin nichts dagegen hatte fing ich also wieder an zu zocken da dieses 1. Addon BC erst vor kurzem raus war ging es also weiter paar meiner Freunden zockt da immer noch und ich konnte direkt mit ihnen durch starten . Nur das Problem war ich wollte meine Freundin sehen aber auch zoggen also ging es so ab das ich nachmittags nach der Schule bei ihr war oder sie bei mir und abends hatte ich zeit zum zoggen da ich ja nicht so hinter her hängen wollte guckte ich auch des Öfteren um 2 Uhr nachts in der Woche auf die Uhr und sagt mir ohh ist ja doch mal zeit fürs Bett. Kam auch manchmal vor das ich zu meiner Freundin sagte das ich heute lieber mal zocken wollte und wir uns nicht sehen was sie nicht al zu toll fand akzeptierte es aber. Das Ende von wow kam dann aber halbes jahr nach dem ich neu angefangen habe. Vor her ging es ja noch so aber als wir im Sommer mit Freunden auf der Terrasse grillten ich aber mich für nen raid eingetragen hatte und mit dem lapi dann am Tisch saß war es vor bei. Der ein oder andere schaute mir zwar über die Schultern aber der rest schütelte den Kopf. Ich schaute in die runde und hatte nicht mal mitbekommen das schon welche gegangen waren . Nun reichte es doch ich sagte meiner Gilde beim Raiden noch Auf Wiedersehen und ging off für immer ^^. Kann leider net sehr ausführlich schreiben weil es schon was her ist und ich auch nicht mehr alles genau weis.
Zocke wow jetzt seit hmm 2,5 Jahre net mehr und möchte da auch nicht mehr zurück weil es mich nicht mehr reizt.

Heute Spiele ich Warhammer online was mir sogar besser als wow anfangs gefällt. Spiele es wenn ich mal zeit und Lust hab mal mehr mal weniger . meine Freundin spielt es auch aber nur weil wir schon des Öfteren da wir uns jeden Tag sehen nicht wussten was wir immer machen soll, hat ja net immer wer zeit das man mit wem noch was macht und spazieren gehen ganzen Tag kuscheln usw ist auch manchmal öde . Spiele es war mehr also sie und gehe jeden Montag Abend in LV Dungeon ( größter Dungeon zur zeit) mit einer sehr netten Stammgrp es ist keine Pflicht jeden Montag am anfang war es auch noch dienstags ( sind schneller geworden) von 20 uhr bis max 24 mit zu kloppen so lange man vorher bescheid sagt damit man Ersatz suchen kann. Spielen alle max bis 24 uhr da wir alle berufstätigt sind und es gibt auch keine ach komm lass noch ne halbe Stunde länger spielen sind ja gleich beim endboss 24 Uhr is ende Schluss aus kommt zwar schaffen wir es in 4 stunde wenn aber mal was ist das wir es nicht schaffen verlegen wir es auf Dienstag oder Mittwoch so das wir da noch ne stunde rumkloppen.

Also fand mich selber damals nicht als süchtel heute auch net da ich sehr viel mit meinen Freunden machen und kontakte pflege aber bei jeden Zocker muss ich mal sagen kommt mal 1 vllt 2 Tage im Monat wo man einfach zocken will und seine Ruhe haben möchte .

MFG Dimitri

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613


Name:
matthias schenk (inzuael1@freenet.de)
Datum:Mi 15 Apr 2009 14:55:09 CEST
Betreff:online-game sucht
 

hallo leute!

ich studiere aktuell an der fachhochschule soziale arbeit und das studium neigt sich dem ende zu. seit anfang des jahres schreibe ich an meiner bachelor-arbeit, die mein studium im juni beendet.

aus persönlichem interesse habe ich mich schon seit längerem mit dem thema "internetsucht" beschäftigt und mich in diesem bereich auch intensiv mit literatur eingedeckt. aus diesem grund und auch aus gürnden meines eigenen zeitlich umfangreichen internet-konsums habe ich mich dafür entschieden, mich auch im Rahmen meiner bachelor-arbeit diesem themenspektrum zu widmen. da es sich bei internetsucht um ein sehr weites feld handelt, musste ich das thema eingrenzen....

ich spieler selber seit längerem das online game "die stämme" und nach langem inneren kampf kann ich mittlerweile selbst sagen , dass ich süchtig bin. ich habe es innerhalb eines jahres geschafft freunde und familie fast vollständig zu verlieren. obwohl es mir viele geraten haben, bin ich nicht in therapie gegangen, sondern hab mir selber gesagt, dass ich es schaffe aus diesem "sumpf" wieder rauszukommen. nur weil meine freudin in dieser zeit wie eine wand hinter mir gestanden hat und jeden tag aufs neue mit mir gegen die sucht angekämpft hat, kann ich mit stolz sagen, dass ich seit kurzem von online-games los bin. was mir während der ganzen zeit immer wieder begegnet ist, war das unwissen meines sozialen umfeldes über dieses krankheitsbild, dass es offiziell noch garnicht gibt. um aufklärungsarbeit zu leisten und dieses phänomen näher zu beleuchten , habe ich mich entschlossen folgende fragestellung zu bearbeiten:
"ONLINE GAME SUCHT - AUSLÖSER ODER AUSDRUCK VON INDIVIDUALPROBLEMEN?

ziel meiner arbeit ist näher darauf einzugehen, ob online game sucht (als unterkategorie von internetsucht) ein eigenständiges Krankheitsbild darstellt oder ob sich hinter dem exzessiven verhalten ein anderes persönliches problem versteckt.
da es sich bei dem thema um ein phänomen handelt, dass erst in den letzen jahren aufgekommen und bekannt geworden ist, fehlt es noch an einem breiten spektrum an umfassenden studien dazu.
um informationsmaterial für meine arbeit zu bekommen, habe ich mich dazu entschlossen interviews mit betroffenen zu führen, die bereit sind über ihre eigene erfahrung zu sprechen. die interviews dauern ca. 30 minuten und ich bräuchte 2-3 leute. selbstverständlich werden sämtliche personenbezogenen daten anonymisiert, so dass später nicht mehr gesagt werden kann, woher diese aussagen stammen! das interview kann sowohl als gespräch (skype oder telefon) geführt werden, als auch schriftlich in form von einem chatprotokoll (skype, msn, icq).

es würde mich freuen, wenn sich leute von euch dafür bereit erklären würden und sich unter folgender mail addy melden könnten: inzuael@freenet.de

mit freundlichen grüßen

matthias

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612


Name:
Irgendeiner (Borass@web.de)
Datum:Mo 13 Apr 2009 08:39:41 CEST
Betreff:Der versuch der erklärung und aufklärung
 

Grüßt euch.

Als Warnung vorweg, es wird sehr lang und ausführlich.
Es ist ein versuch, jedem die möglichkeit zu geben an sich selbst zu erleben und zu erkunden was genau spielsucht eigentlich ist.
Nicht nur für die betroffenen, auch für die Ausenstehenden.

So... fangen wir doch einfach mal bei mir selbst an.
Wen ich mich vorstellen darf.
Dennis mein Name, 24 Jahre jung und seit gut 10 Jahren aktiver Multiplayer spieler im internet.
Angefangen zu spielen habe ich schon ein paar jahre früher, aber wer noch den C64 kennt, weis das es mit dem späteren "suchtpotenzial" von spielen nicht im geringsten mithalten konnte. Von daher überspringe ich diese Zeit und gehe direckt zu meinem ersten online Game.
Counter-Strike war das erste spiel was mich wirklich gefesselt hat. Auch heute spiele ich es noch 3 - 4 mal die Woche zu jeweils etwa 20 Minuten. Ich nutze das spiel um mich abzureagieren wen ich sauer bin, klappt auch recht. Früher allerdings waren es... gering geschäzt etwa 4-6 Stunden am Tag, wobei es Tage gab wo ich garnich spiele und Tage *gerade wochendens* wo ich bei weiten mehr zeit hatte. Meine leistungen in der Schule und im haushalt waren davon nicht betroffen, was freunde anging hatten diese damals auch immer vorrang.
Das ging in etwa 2 Jahre so, mit 16 hab ich eine ausbildung angefangen und mit dem ersten lohn das erste mal die Meite für meine eig. Wohnung bezahlt. Was die schule anging hätte ich alle möglichkeiten gehabt, aber sitzen und büffeln ist nicht mein ding. Ich wolte schnellstmöglich raus und geld verdiehnen ,-)
Allerdings dauerte es von da an nicht sehr lange ehe ich meinen ersten richtigen absturz hatte. Gründe dafür waren aber nicht das spielen. Meine ausbildung empfand ich als die hölle, von anfang an hatte ich keine wahl und muste etwas machen was ich garnicht wolte, hinzu kahm das ich aufgrund dessen das ich mit meinen Vadder in der selben firma war, einige persöhnliche prop hatte. Dies war dan auch letzt endlich der auslöser für meinen absturz. Ich hatte zwar Counter-strike nicht mehr aktiv gespielt, aber es gab was neues was mich zu der zeit extrem reizte... Ogame. Ein spiel in dem man innerhalb von 45 minuten der unachtsahmkeit alles verlieren konnte was man sich aufgebaut hat.
In dem spiel war ich recht gut und das erstemal erlebte ich wirkliches Teamplay, über Jahre hinweg, auch heute habe ich noch etliche Kontakte dennen man alle Jahr wieder zum b-day gratuliert oder sich mal unterhält. Einige wenige bezeichne ich heute als Freunde und einer gehört mitlerweile sogar zur familie.
Es gab also eine extreme soziale bindung und der erfolgsdruck war ernorm.
Wir waren bei der ausbildung, nach 2 Jahren machte ich meine Prüfung mit gutem ergebniss und entschloss mich kurtzerhand das darauf volgende extra jahr abzubrechen. Der druck auf der arbeit und der druck durch meine eig. wohnung waren einfach so groß geworden das ich aufgab.
Was bleibt einen in einer solchen situation ? Richtig, das spiel. Hier interessierte es niemanden wie es bei dir zuhause aussieht, was du gelernt hast oder ob du arbeiten gehst. Hier zählte das was ich im spiel erreichte und wie gesagt ich war verdammt gut. Ich hab mich also dorthin zurück gezogen, versucht das drum herum * drausen * zu ignorieren... mit beachtlichem erfolg, ein Jahr arbeitslosigkeit und onlinezeiten von bis zu über 16 stunden pro Tag ! Sprechen für sich.
Allerdings "und das is jedem gamer in solchen situationen durchgehend und schmerzlich bewusst" kann das so nicht auf dauer funktionieren.
So kahm dan der zeitpunkt für mich wo es einfach nicht mehr weiter ging, ich hab nen Schlußstrich ziehen müssen und habe es auch getahn. Ogame hab ich unter tränen an den Nagel gehängt, bin dan auf freewar umgeschwenkt da es bei diesem spiel nicht zwingend erforderlich war leistung zu bringen um zu überleben. Hab auch eine neue ausbildung angefangen, war zwar nicht besser als die erste *kohlericher chef* aber ich hab sie durchgezogen. Zwichendurch kahm World of warcraft und hat Freewar als aktives Game verdrängt. Ich gebe zu, die spielzeiten haben sich hier wieder erhöht und tlw hat auch die eigene wohnung darunter gelitten, aber einen absturtz wie zuvor gab es hierbei nicht. Das spielen war mir zwar sehr wichtig, grad aufgrund der aufgebauten sozialen kontakte *die jedes online game mehr ausmachen als das spiel selbst* aber es stand nicht mehr an erster stelle für mich. Mit dem 2ten Addon hab ich es auch dan an den Nagel gehängt, diesmal ohne reue und ohne viel abschiedsschmerz. Tzjaa, heute spiele ich Herr der Ringe Online nicht jeden Tag und tlw. wochenlang garnicht, aber regelmähsig und mit erfolg. Ich würde auch nicht darauf verzichten wollen, auch wen es für mich nur noch das ist, was es sein solte. Ein Spiel.

Soviel zu mir und meinen erfahrungen die ich im laufe der Zeit gesammelt habe.

Kommen wir nun zu dem uhrsprünglichen Thema.
Spielsucht an sich ist meiner meinung nach ein falscher begriff.
Es geht einem Selbst nicht darum zu spielen sondern um das emotionale was man damit verbindet.
Es steckt bei weitem mehr dahinter als das plumpe verlangen zu spielen
und darauf möchte ich als nechstes eingehen.
Wer jetzt also denkt: die ham nichts anderes als spielen im kopf, ist auf dem Holzweg. Das spielen selbst ist nur ein instrument, um sich etwas zu schaffen was einem im Echten leben fehlt, da es aber nicht im echten leben statt findet befriedigt es einen aber nicht durchgehend, so brauch man immer mehr.
Fangen wir hier mal ganz von vorne an, bei etwas was jeder kennt.
Realitätsflucht.
Die flucht aus dem altag, einfach abschalten und das drum rum vergessen.
Sobald man die Glotze anschaltet macht man genau das.
Glaubt ihr nicht ?
Jemand der seit Jahren eine Serie *lindenstraße GZSZ usw.* verfolgt wird extrem gereizt reagieren wen man ihn diese auszeit nicht mehr gönnt. Das ist natürlich nur ein beispiel was man auf fast jeden bereich der eig. freizeit anwenden kann.
Es ist also völlig normal das der Mensch versucht sich einen Ausgleich zum Arbeitsaltag zu schaffen. Schränkt man diesen ausgleich ein, reagiert man nicht nur gereizt, es lässt sich bis zur extreme steigern * wutausbrüche, streit usw. *
Man mag jetzt sagen : ja das stimmt, aber ich sitzte nicht durchgehend vorm rechner und ich vernachlässige dadurch nicht meine pflichten.
Das ist richtig und wichtig, das will ich auch garnicht abstreiten oder herunterspielen.
Es ist aber wichtig das man dies ausdrücklich erwähnt, weil das genau der Punkt ist den viele *Spielsüchtige* aus den augen verloren haben bzw. ihn nicht wahr haben wollen. Man versteckt sich vor der Realität.
Warum man das tut ist jedem selbst klar, ebenso die gründe dafür.

Also, wir wissen das jeder mensch einen ausgleich sucht, wieso aber immer mehr und intensiver online spiele ?
Ganz einfach, Realitätsfluchten im echten leben finden im eigenen umkreiß stadt.
Alles was man macht, wirkt sich direckt auf das eigene umfeld aus.
Streitet man sich zb. mit einem Freund, hat man in der regel das Thema mit mehren Leuten aus dem eigenen umkreiß ohne die möglichkeit zu haben dennen konsequent aus dem weg zu gehen.
Auch der aufwand spielt eine erhebliche rolle.
Will ich zb. mit freunden was trinken gehen ist das im vergleich ein erheblicher aufwand. Man brauch geld, meldet sich bei den angehörigen ab und spricht das zurück kommen ab. Organisiert den treff- und zeitpunkt mit den freunden.
Der weg zur Kneipe muss organisiert sein, man muss gesselschaftsfähig aussehen *anziehen, waschen usw.* und man muss darauf achten wie man sich anderen gegenüber benimmt, je nach gesselschaftlichen status,

Im vergleich,
hab ich streit mit jemanden im spiel kann ich ihn jederzeit auf eine ignore liste setzen. Den kontakt komplett abbrechen ohne das ich mich mit demjenigen nochmals ausseinander setzen " muss !"
Für ein gesselschaftliches treffen reicht es den Rechner und das spiel zu starten, wie ich vorm rechner sitze interessiert hierbei niemanden.
Auch organisieren brauch man nichts wen man es nicht möchte. Es gibt immer jemanden der ganz klar sagt wo es lang geht und wen mir das nicht mehr passt.. dan such ich mir halt was anderes.
Hinzu kommt... in zb. World of Warcraft trifft man nur leute die World of Warcraft spielen wollen, man muss hier keinen kompromiss eingehen, wie in einem freundeskreiß oder der familie.

Die flucht ins spiel ist also bei weiten nicht so aufwendig wie die flucht in die kneipe... auserdem ist es in der regel sogar billiger.
Man ist annonym und kann sich aus einer vielzahl von gruppen eine aussuchen, das ist im echten leben auch nicht oder nur kaum möglich.

Ebenfalls ein wichtiger bestandteil ist wie oben genannt der ausgleich für etwas, was einem im echten leben fehlt.
Mal hand aufs Herz, die Eltern gehen seit dem man denken kann jeden Tag arbeiten, seis im haushalt oder einen beruf * auch wen ich hier keinen unterschied sehe*. Wozu das ganze ?
Das man sich selbst und die familie mehr schlecht als recht durchs leben bringt ?
Damit man hin und wieder für 1-2 wochen in den Urlaub fliegen kann, wen überhaupt.
Für uns Jugendlichen rackert sich die ältere generation einen ab, ohne garantie auf rente oder die garantie das jetztige erkämpfe auch behalten zu können... wie schnell is man arbeitslos heut zu tage ?
Ne sichere zukunft durch erliche arbeit ? ein Witz an den keiner mehr glaubt auser vllt ein paar besser gestellte, und selbst die erwicht es zur zeit reienweiße.

Von daher fragt man sich schon, ist es das überhaupt der mühe wert ?
Die frage stellt sich jeder. Da bin ich mir sicher.
Aber, hey... es gibt da etwas, was mir ständige verbesserungen verspricht und auch gibt. Wo diese nicht am wert verlieren sondern nur durch besseres ersezt werden kann. Es ist zwar nicht Real, aber es fühlt sich besser an als die unsicherheit in der realität.
So fängt man dan an lücken zu stopfen.
Das selbe betrifft natürlich die anerkennung die man ingame erreichen kann. Die freundschaften die man ingame aufbauen kann usw.

Taucht man also in diese spiele ein, erreicht dort dinge die man im echten leben vermisst, passiert es schnell das man das nechste mal sein erfolgserlebniss direckt im spiel sucht als im echtem leben, wo man von ausgehen muss das am ende alle mühe für die Katz war.

Genau das ist es, was einen meiner meinung nach in die "spielsucht" abtreiben lässt.
Schnelle und einfache erfolge in etlichen bereichen, jederzeit die möglichkeit auf nen neuanfang ohne konsequenzen. Aber doch nie wirklich ganz zufrieden weil es einfach nicht echt ist und man trotz allem noch im echten leben lebt.

Was man dagegen tuen kann ?
Grad ihr Eltern... eure kidz höhren auf einen wildfremden Leader , raidleiter und was nich noch alles. Fast immer leute die sie im Real Life noch nie gesehen haben.
Wen diese leute es schaffen grenzen zu setzen und regeln zu schaffen, dan soltet ihr das auch schaffen.
Es ist nicht leicht, ist es doch irgentwie nie im leben...
Zieht einfach den verdammten stecker raus.
Von den eigenen Kindern einschüchtern lassen ?
*g*
Ein kleiner Tip.... bei mir hat es geholfen das muttern mir die Koffer gepackt hat und mich zu verwanden gefahren und abgestellt hat.
Diese lektion werde ich sicherlich niemals vergessen :)
War zwar wegem etwas anderen, aber ich kann versichern es hat mir geholfen. * ne klinik wäre auch eine interessante variante *
Seit kreativ solange es noch geht.

Was die älteren angeht die keinen haben der einen das fell über die ohren ziehen kann...
Mir hat es geholfen das ich mir jeden Tag ständig und immer wieder die realität gnadenlos vor die eigenen Augen gehalten habe.
Wen man sich beim spielen ständig sagt wie sehr einen die unordnung und krempel anwiedert und man dan direckt nachsezt das es durchs spielen nicht besser wird. Hat man gute chancen sich selbst genug schuld gefühle gegenüber sich selbst aufzubauen das man irgentwan einfach mal mit was anderen anfängt weil man es nicht mehr aushält.
Schließlich ist jedem in dieser situation klar *egal wie oft du es versuchst zu übersehen und zu verdrängen* das man selbst es ist, der auserhalb vom spiel vor sich hingammelt und verwahrlosst.

Mir tuen die finger weh... in diesem sinne hoffe ich das es jemand hat helfen können.

lg
Irgendeiner von euch

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611


Name:
Christian (christiannold@hotmail.de)
Datum:Mo 06 Apr 2009 20:58:32 CEST
Betreff:lustloser zwang
 

Hallo,

durch zufall habe ich diese seite über youtube gefunden. Und es fällt mir
äusserst schwer mir die zeit zu nehmen hier zu schreiben. Vllt mal kurz zu
mir. Ich bin 20 jahre alt und spiele seit ca. 2 jahren World of warcraft.
ein jahr lang ging das noch gut, weil ich noch zuhause gewohnt habe, aber
dann bin ichausgezogen. jetzt wohn ich alleine und merke, dass ich mich
nicht mehr kontrolliern kann.Ich meine zwar das ich es kontrollliern kann aber
fakt ist ich merke hinterher erst immer das ich es nicht kann. meistens
morgens wenn der wecker klingelt und ich eigentlich aufstehen hätte müssen.
Ich setze mir zwar immer das ziel und den wecker auf mitternacht aber ich
klicke ihn weg.
Anfangs hab ich "nur" 3 bis 4 stunden am tag gespielt wurde damit aber
nicht "glücklich". im moment so ca. 8 monate sind es so um die 12 stunden am tag nebenher
schaff ich zwar noch die arbeit aber ich bekomme auch oft sehr negative
leistungsfeedbacks.
zur zeit ist aber, eine total für mich nicht begreifbare situation, die ich
schon meinen gildenmembers geschildert habe und flames kassiert hab.
Ich habe am spiel keinen spass mehr kann aber auch nicht ohne.
Wenn ich ein logge komm ich nur noch meinen pflichten nach aber ohne spass.
ICh kann zwar "freiwillig" ausloggen aber sobald das bild weg ist muss ich wieder
einloggen.

Ich kann hiermit vllt niemandem helfen aber es erleichtert mich ein wenig, dass
ich mal wieder darüber geredet habe.

grüße Chris

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610


Name:
T 141 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Mo 30 Mär 2009 15:02:42 CEST
Betreff:WOW - Schlafen... Aufwachen...
 

Hallo,

ich habe vor 6 Monaten mit WOW begonnen. Das war im Oktober 2008. Meine Spielzeit beträgt jetzt ca. 1300 Stunden, habe ich kürzlich gesehen - ich habe das zuerst gar nicht geglaubt, das müssten ja durchschnittlich 7 Stunden pro Tag sein. Im RL war ich sehr leistungsorientiert, in WOW bin ich es auch. Im RL hat nicht alles so funktioniert, wie ich dachte, in WOW funktioniert es, wenn nicht immer, so doch oft. Der Char ist gut equipped, auch der Ruf ist ok, die Leute in der Gilde sind sehr nett, ja, wir raiden auch seit einiger Zeit. Die Spielzeit ist bereits begrenzt auf 5-6 Stunden pro Abend und das Wochenende. Zu Anfang waren es manchmal 30-40 Stunden am Stück am Wochenende, also länger als eine Nacht und einen Tag, sonst hätte ich den Char nicht so schnell auf Max-Level spielen können. Das ist vorbei, ich arbeite auch wieder regelmäßig. Aber immer noch zähle ich jetzt die Stunden, bis ich on kommen kann, und on bin ich jeden Abend. Während der Arbeitszeit läuft es auch nicht gut, da bin ich viel im Raidforum oder auf Datenbanken unterwegs. RL ist grau, WOW ist bunt. In den letzten Monaten habe ich zwei Nebenjobs verloren, keine Energie mehr, den Hauptjob zu halten, ich werde immer schwächer, bin ständig krank. Der Arzt hat gefragt, wann ich eigentlich was esse, es wäre viel zu wenig. Logisch, denn wenn ich im Game bin, bin ich völlig glücklich, essen, schlafen, Handy ist Nebensache, während stundenlangen Raids ist dafür auch keine Zeit. Freunde melden sich seltener, weil ich so viel abgesagt habe, es ist ja, wie wenn man ein komplett zweites Leben hat, neue Freunde, neue Aufgaben. Der schlimmste Moment ist nur, wenn man Sonntag abends den Rechner ausschaltet und die Woche vor einem liegt, manchmal kommt da so eine Angst, wie es weitergeht. Gestern nacht habe ich mich völlig erledigt gefühlt, schwindelig nach einem erfolglosen Raid und überlegt, den Char einfach spontan zu löschen. Aber das kann ich nicht, der Gedanke allein schien mir unmöglich. Wie soll man einen Char löschen, in den man 1300 Stunden seiner Zeit investiert hat? Also hunderte von Stunden allein für das Informieren, Planen, Farmen für items, Vz-Mats, stundenlanges Berufe skillen etc. Die wären ja dann verloren, alles Erreichte wäre weg. Dann ist da noch die Gilde, so viele sind wir nicht und ich kann endlich den gesamten Endcontent spielen. Wenn ich ausfalle, wäre das ein Schock für alle.

Ich hoffe gerade, dass ich von selbst die Lust verliere, weil es nicht mehr so viel zu erreichen gibt. So langsam gibt es nicht mehr viele Erfolge, Twinks zu leveln macht mir auch nicht viel Spaß. Aber ob es jetzt weniger wird? Ich hoffe, dass es mir gelingt, nur zu den Raidterminen on zu kommen, 2-3mal pro Woche wäre ein Anfang. Natürlich wäre es auch ein Anfang, nicht WOW ab-, sondern das RL aufzubauen ... ich denke, ohne richtige Alternative zur schönen bunten Welt ist es sehr schwer, wieder darin Fuß zu fassen, aufzuwachen, die meiste "Progamer", die ich kenne, haben nicht viele RL-Ziele oder Beziehungen, das wäre vielleicht ein erster Schritt...

Alice


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609


Name:
KiNgPeAcLeR (M.Moses@gmx.de)
Datum:Mo 30 Mär 2009 11:22:19 CEST
Betreff:sucht bei wow
 

also ich spiel seit eineinhalb jahren wow und bezeichne mich selbst als nicht süchtig da ich zwischendurch immer ein paar monate pause gemacht habe und trotdem nach einer zwar langen zeit trotzdem auf der höchststufe angekommen bin.

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608


Name:
T 140 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:So 29 Mär 2009 00:22:58 CET
Betreff:anonym
 

hallo, kurz zu mir; ich bin 25, studiere derzeit wi, habe vorher gearbeitet und parallel dazu erfolgreich bwl studiert. meine anfänge in wow waren auch mit sehr viel onlinezeit verbunden. es war halt was neues, hat mich fasziniert und gefesselt. man fühlt sich wieder wie ein kleines kind, das die welt entdeckt. zu wow kam ich über meinen freund, der für blizzard gearbeitet hat.
derzeit muss ich sagen, habe ich zum glück eine sehr gute gilde, wir sind top 10 auf dem server, und mein alter ego hat keine ziele mehr, die es noch zu erreichen gilt. es ist vollkommen ausreichend, 2 mal die woche abends zu spielen, um seine ziele im spiel zu erreichen. hilfreich ist es natürlich auch, wenn man im spiel kollegen hat, die einen immer wieder daran erinnern, dass es auch noch ein "real life" gibt.
es macht mich traurig zu lesen, wie dieses spiel einem sein echtes leben "stiehlt", ich denke so kann man es schon sagen.
man sollte sich daran erinnern, was einen glücklich gemacht hat, bevor man zu wow kam, fotos anschauen aus der zeit davor, mit menschen sprechen. wenn man zb schwierigkeiten hat, auf menschen zuzugehen, oder mit menschen auszukommen, sollte man sich nicht in diese virtuelle welt flüchten, man sollte seinem problem gegenübertreten. würden sie einem menschen mit gewichtsproblemen raten, daheim vor dem fernseher schokolade zu essen? schokolade macht auch nur für den moment glücklich, genau wie extrem-shoppen, oder alkohol,....
ich denke, korrigieren sie mich wenn ich falsch liege, den "süchtigen" geht es nicht um ein perfekt gestyltes alter ego, sondern um die flucht in eine andere welt - warum auch immer.
hierbei gilt es eher das warum zu ergründen, als computer spiele hersteller zu verteufeln..
verlockungen hat es schon immer gegeben und wird es immer geben, sei es pc, glücksspiel, alkohol, tabak, drogen,...

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607


Name:
max (hermelin12@gmail.com)
Datum:So 22 Mär 2009 19:23:16 CET
Betreff:realitätsverlust?
 

Guten Tag, ich bin mittlerweile 16 und Spiele alles mögliche an computerspielen, außer ballerspiele. ich habe nie computer gespielt hatte auch nie einen rechner,bis ich 13 wahr,dann spielte ich ab und zu spiele wie age of empires. mit 14 habe ich dann angefangen world of warcraft zu spielen und war wohl auch süchtig. zu dieser zeit wurde ich in der schule besser,nicht schlechter,ja besser. dann spielte ich sehr viel, und war meiner meinung nach süchtig, verbinde sehr viele schöne errinerungen mit der zeit, soviele wie sonst nur mit meiner schönen kindheit. dann als ich 15 war, erreichte ich im herbst 2007 ein großes meiner ziele in wow. hier beginnt meine leidgeschichte, denn ab diesen moment ist mir alles egal, nichts freut mich mehr, nichts macht mich traurig, außer wenn ich darüber nachdenke,wie langweilig mein leben ist,dann werde ich traurig. ich wahr schon immer sehr kontaktunfreudig und hatte immer probleme mich in sozialen umfeldern einzubinden, deswegenw war es in world of warcraft wohl so leicht für mich, erfolg zu haben. ich weiß nicht wasich tun soll, ich glaube man nennt das mit geschehene realitätsverlust,ich habe mich lange erkundigt,weiß aber nicht was ich tun soll, deswegen sehe ich als möglichkeit nun nur noch mich hier zu melden. manchmal habe ich gedanken mich selbst verletzen zu sollen,aber diese verdränge ich und tu sie als lächerlich ab,aber sie häufen sich in letzer zeit,bitte helft mir wer auch immer, vielleicht ist das heir nicht die richtige möglichkeit, doch sehe ich keine andere..

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606


Name:
anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:So 22 Mär 2009 11:55:41 CET
Betreff:anonym
 

Auf Wunsch gelöscht

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605


Name:
Ezthelion (hurricane2005@gmx.de)
Datum:Sa 21 Mär 2009 01:21:31 CET
Betreff:Rollenspielsucht, Danksagung und ein Tipp
 

Ich würde mal sagen guten Abend,

Ich persönlich spiele jetzt seit gut 2 jahren WoW. Angefangen habe ich aus einem eher unsinnigen grund, ich wollte mitredenkönnen. Anfangs war ich ein absoluter gegner von WoW mittlerweile sehe ich die sache etwas anders, vllt kommt das dadurch das ich selbst angefangen habe zu spielen. Ich selbst bezeichne mich nicht als süchtig ich spiele recht wenig im vergleich zu manch anderem Spieler. Jedoch muss ich sagen ich finde es gut das es endlich eine Lobby für Online-Spiel-Süchtige gibt. Herrvorragend welche arbeit geleistet wird, ich kenne selber genug leute die von WoW nicht mehr loskommen und damit ihre komplette zukunft verbauen, daher freut es mich umso mehr das hier tolle Ehrenamtliche arbeit geleistet wird. Ich arbeite selbst ehrenamtlich in einem Jugendhaus und es vergeht kein Tag an dem nicht mindestens 1 mal von dem "größten aller MMORPG's" geredet wird.

Einerseits muss man betrachten das natürlich nicht alle WoW Spieler süchtig sind und dies natürlich hier auch nicht behauptet wird. Andererseits muss aber auch, und da stimme ich den Forderungen von rollenspielsucht.de zu, auf das Suchtpotenzial hingewiesen werden. Es kann nicht sein das die zukünftige "Führungsriege" Deutschland's vor dem PC versauert während andere sich den Ar*** aufreißen.

Dies wollte Ich mal loswerden und euch für die tolle arbeit danken die ihr macht! Ich hoffe das es lange so weitergeht und es wirklich dazu kommt das man positiv in die zukunft schauen kann was Onlinespiele betrifft. Viele sehen ihre Spiele als Sport an, aber das kann noch lange kein grund sein seine sozialen Kontakte zu vernachlässigen ich selbst habe diese Erfahrung gemacht und fast meine besten Freunde, meine Zukunft und meine Familie dadurch verloren. Aber es gab immer Menschen die für mich da waren und mir einen we gezeigt der mich dort rausgeführt hat. Meine Spielzeiten haben sich mittlerweile auf maximal 2 Stunden pro Tag verkürzt und ich komme wieder mit meiner Umgebung klar.

Als Tipp sei angefügt: Wer nicht von sich aus aufhören kann/will sollte darüber nachdenken die Elterliche Freigabe bei seinem Account zu aktivieren wo wirklich nur die Eltern das Passwort kennen!

Gruß
Ezthelion

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604


Name:
T 137 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Do 19 Mär 2009 14:45:56 CET
Betreff:Meine Geschichte des Computers
 

Guten Tag,

ich bin selber Spieler, vielmehr ehemaliger Spieler, von World of Warcraft.

Ich interessiere mich sehr für die Suchtverhalten in vielen Spielen. Ich bin auch überzeugt, dass Spiele süchtig (aber nicht körperlich) machen können. Die Tatsache, dass so viele Probleme haben, hat mich dazu veranlasst Ihnen meine eigenen Erfahrungen zu schildern, die Ihnen eventuell weiter helfen können.

Zunächst einmal:
Ich bin 22 Jahre alt. Begonnen mit Computerspielen habe ich schon mit ca. 12 Jahren. Meinen ersten eigenen Computer, welchen ich auch gebraucht habe als damals zukünftiger Geräteinformatiker, habe ich mit 14 bekommen.
Die Probleme haben da eigentlich begonnen. Ich spielte "Diablo 2" ein Klassiker von Blizzard (Gleicher Entwickler wie WoW) und "Counterstrike" kam dann dazu als ich ca. 17 war.

Das waren meine ersten richtigen Berührungen mit Computerspielen die Endlos sind und immer wieder das gleiche Neue vorzuzeigen haben.

Ich habe Diablo 2 damals zu meiner schulischen Zeit (ich war immer ein genügend guter Schüler ohne viel zu lernen) ca. 8 Stunden täglich unter der Woche und in etwa 18 Stunden täglich am Wochenende.
"In dieser Zeit habe ich vieles vernachlässigt?" würden Sie jetzt sagen? - Nun ja - Ich hatte damals nichts besseres. Meine "Sogenannten Kollegen", welche gerade das Rauchen und den Alkohol entdeckten - Zu denen wollte ich nun wirklich nicht gehören. Ich suchte also eine Alternative, welche ich im Computerspielen gefunden hatte.
Meine anderen Hobbys (ich bin Tambour in einem Verein) habe ich nicht wirklich vernachlässigt. Es gab vielleicht mal einen Abend, an dem ich keine Lust hatte dort hin zu gehen und habe in dieser Zeit dann genutzt um zu spielen. - Aber wem geht es denn schon nicht einmal so.

Es war also schon so weit, dass ich schon in der Realität das Interface (die Benutzeroberfläche eines Spiels) gesehen habe. Ich habe selber festgestellt, dass ich "süchtig" war und es hat mich nicht gestört. Aber welchen Süchtigen stört es schon, dass er süchtig ist?

Nun aber dazu, was meine Eltern getan haben, um mich davor zu bewahren:
Sie haben eigentlich nicht wirklich etwas dagegen unternommen. Es gab Abende, an denen ich mit Ihnen gestritten habe, ob und wie lange ich spielen dürfe, aber ich habe jegliche Restriktionen abgelehnt.
Sie trauten mir einfach soviel Menschenverstand zu, und das haben sie mir auch immer wieder gesagt, dass ich selber wüsse wann es zuviel sei.

Ich möchte nun zu dem kommen, wie ich wieder davon weggekommen bin, und wie wohl auch die meisten Spieler von Ihrer "Sucht" wegkommen/weggekommen sind.
Ich habe meinen Spieltrieb für ca. 2 Jahre intensiv ausgeübt. Trotzdem bin ich noch unter die Leute gegangen, da mich andere Spieler dazu aufgefordert haben. Wenn jemand die Idee bringt, mal nach draussen zu gehen und sich zu treffen, um dann dort über das Spiel reden zu können, sind immer alle mit dabei. Das und das allzulange zu intensive Spielen in dieser Zeit hat das Spiel irgendwann langweilig darstellen lassen. - Ich bin mir absolut sicher, da ich auch lange WoW gespielt habe, dazu aber später, dass es allen anderen Spielern auch so geht. - Ich hatte in dem Spiel keine Ziele mehr und ging nur noch Online, um die Leute zu treffen und weil ich nichts besseres zu tun hatte. Genau in diesem Moment wurde ich von einer Freundin abgeholt. Dies war der entscheidende Zeitpunkt. Ich hatte wieder ein Ziel. - Wenn man Online ein Ziel hat, möchte man dies solange verfolgen, bis man es erreicht hat, oder dieses im Sande verläuft.

Meine Zeit aus World of Warcraft:
Ich habe dann mit Diablo 2 aufgehört und ca. 1/2 Jahre danach begonnen World of Warcraft zu spielen.
Dieses Spiel war für mich aber niemals Suchtgefährdend, denn ich habe meine Spielesucht bereits hinter mir gelassen. Ich habe zu diesem Zeitpunkt bemerkt, dass man nie Körperlich abhängig von einem Spiel sein kann. Man denkt zwar viel darüber nach, aber es ist nie eine wirkliche Sucht. Ich habe das Spiel ca. 2.5 Jahre lang gespielt und viel "erreicht", obwohl ich nie so Zeitintensiv gespielt habe wie ich das früher getan habe.
Die wirkliche Suchtgefährdung, und das ist es auch was World of Warcraft auszeichnet, ist, dass man das erste Spiel seiner Art ist. Das erste Spiel, mit dem man in Berührung kommt ist für einen der Grenzwert. Man wird alle anderen, nachfolgenden Spiele an diesem messen.

Ich habe, ohne jegliches Problem auf WoW verzichtet, da ich nun zur Uni gehe.


Das wichtigste für einen Spieler ist, selbst an die Grenzen in einem Spiel zu kommen. - In World of Warcraft (ich spreche aus eigener Erfahrung) ist dies ziemlich schnell der Fall. Man geht nur noch Online, da man dies aus Gewohnheit tut - Kollegen treffen, nichts tun, usw.

Man muss genau zu diesem Zeitpunkt die Person mit etwas Attraktiveren locken.

Ich hoffe für alle, die dieses Problem haben, dass es noch ein gutes Ende nehmen wird und dass ich Ihnen vielleicht die Spieleeindrücke etwas näher bringen konnte.

Für Fragen oder Sonstiges bin ich gerne offen.

Freundliche Grüsse

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603


Name:
Ron (ronleimbach@yahoo.de)
Datum:Mi 18 Mär 2009 07:57:03 CET
Betreff:Spiel sucht
 

also erstmal zu mir

Ich bin 19 Jahre alt seid einem Jahr in der Ausbildung als Fachinformatiker für Systemintegration und wohne zz in Niederlehme(nahe Königs Wusterhausen)wegen Ausbildung.

Ich spiele seid knapp 3 Jahren WoW mal mehr mal weniger aber süchtig bin ich nicht.
In meiner Ausbildungszeit habe ich leider sehr viel Freizeit nach der Arbeit und wohne Recht abseits von der Stadt alleine da kommt es sehr oft schonmal vor das ich am Tag an die 3-8 std WoW oder dergleichen spiele.
Was aber kein Problem ist den am Wochenende oder wenn ich bei meinen Eltern bin verbringe ich sehr gerne Zeit mit meinen Freunden und Eltern.Ich kann gut verstehen das viele Menschen denken "der spielt WoW und ist süchtig" aber ich meine und ich weiß das es sicherlich nicht "nur" an WoW liegt .Es ist eher das soziale Umfeld was ein Menschen abhängig von bestimmten Dingen macht weil sie einfach keinen anderen "Ausweg" sehen oder ihr Verhalten selbst nicht einschätzen können aber liegt es an den Suchtmittel oder an den Süchtigen?Klar man könnte Rollenspiele verbieten aber wo kommen wir den dahin?
sollte man Alkohol verbieten weil es Alkoholiker gibt?
Nein wie gesagt es liegt an den Süchtigen nicht an der "Droge" von daher sollte man eher Aufklärung betreiben anstatt wie es diese Seite hier leider tut ein "Spiel",und ja es ist ein Spiel, versuchen zu verbieten .

Es tut mir leid aber ich bin der Meinung wer es nicht schafft ohne WoW oder Internet der sollte mal überlegen wie armselig er im Grunde ist und nachdenken was er es besser machen kann.
Welcher Mensch stellt schon ein Spiel über seine Freunde,Eltern oder Arbeit?

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602


Name:
André (stormwind94@live.de)
Datum:Di 17 Mär 2009 17:43:43 CET
Betreff:Online Rollenspiel Sucht - Meine Meinung
 

Hallo zusammen,

Ich möchte auch mal meine Meinung zu Online Rollenspielen, besonders zu WoW mitteilen.
Ich bin 14 Jahre alt und gehe auf eine Realschule.
Mein Notendurchschnitt ist seid 2Jahren gleichbleibend von 1,6 - 1,8.
Ich spiele selber WoW seid dem Erscheinungsdatum, ich habe es damals zum 10ten geburtstag bekommen.

Nun, ich finde man kann Online Rollenspiele sehen wie man will. Man kann sie negativ und positiv beleuchten. Aber vielleicht sollte man erstmal so ein Spiel spielen um überhaupt eine starke Aussage zu geben.
Immerhin habe ich durch WoW sehr viel Englisch gelernt, in dem ich eben auch mal auf Englischen Server gespielt habe. Oder einfach Freunde finden die sehr weit weg wohnen und mit denen zusammen etwas unternehmen und spaß zu haben, ohne das man gleich 3-4 stunden fahren muss.
Vielleicht hat WoW ja ein Suchtpotenzial, aber ich denke man kann es nicht mit Alkohol oder Drogensucht vergleichen.
Wenn man will kann man von WoW loswerden, alleine der Wille zählt... immerhin gefällt mir WoW auch sehr gut und ich spiele als "Casual" also Gelegenheitsspieler.
Nur leute die vielleicht im richtigen Leben nicht so viele Erfolge haben flüchten sich immer mehr in diese Fantasiewelt und WOLLEN dort auch garnicht mehr herauskommen.
Also kann man es mit eigener Entscheidungsfreiheit vergleichen.

Eltern haben eine große Verantwortung übernommen wenn sie Kindern so ein OnlineRollenspiel spielen lassen. Trotzdem können sie den Stecker ziehn und mit der "Elterlichen Freigabe" die in das Spiel implementiert wurde und es Eltern erlaubt, die SPieldauer zu bestimmen, können sie das Kind vor all zu vielen schönen Erlebnissen die vielleicht fesselnd wirken könnten, zu bewahren.

Fazit: Von OnlineRollenspielen kann man loskommen wenn man das aber auch WILL, der Wille ist immer entscheidend, z.b leute die den Willen dazu haben, mit dem Rauchen aufzuhören, können dies tun.

Das war mal meine Sicht der Dinge zu den Spielen ;)Über Grammatekalische oder Rechtschreiblichefehler bitte nicht ärgern.

MFG André

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601


Name:
Janet (jbohm@arcor.de)
Datum:Mo 16 Mär 2009 10:28:19 CET
Betreff:Sucht - ja oder nein
 

Viele von euch mögen tatsächlich nicht süchtig nach diesem Spiel zu sein, wobei ja auch niemand behauptet hat, dass dies zwangsläufig so ist. Es gibt aber auch Leute, bei denen WOW als Hobby begonnen hat, es aber mehr und mehr den Alltag beherrscht. Es gibt vielfältige Gründe, süchtig zu werden und hat nicht unbedingt etwas mit mangelnder Intelligenz oder sozialer Integration zu tun, man kann ja trotzdem noch gute schulische Leistungen bringen. Vergleiche mit Briefmarkensammlern o. Ä. verharmlosen meiner Meinung nach die Gefahren einer Sucht. Es gibt übrigens nicht nur stoffgebundene Süchte, wie Alkohol oder Drogen, sondern auch stoffungebundene Süchte. Wer wirklich süchtig ist, kann nicht eibfach sagen: Ach, ich spiele heute mal nur drei statt acht Stunden. Ein Alkoholiker kann ja auch nicht einfach so die Flasche im Schrank lassen. Das macht ja u. a. eine Sucht aus, was wohl die Frage von vielen von euch, ob sie süchtig seien, beantwortet.

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600


Name:
Alex (hirsch-alexander-2006@web.de)
Datum:Sa 14 Mär 2009 14:21:05 CET
Betreff:Grundpotenzial
 

Hi, bin 17 und kome aus Amberg in der Oberpfalz. Ich zocke jeden Tag den Vorreiter von Blizzard (Hersteller von WoW): WarCraft III The Frozen Throne! Ich würde mich trotzdem nicht als klischeemäßig Süchtigen bezeichnen, da ich viele enge Freunde habe, in der Schule gut integriert bin, erfolgreich mein Haupthobby Volleyball verfolge (Nordbayerischer Meister 2009) und meine schulischen Leistungen kaum abgesunken sind, wobei fraglich ist, ob es nicht mehr der zunehmenden Schwierigkeit am Gymnasium zusammenhängt (Notenschnitt 2.18, 3 x sehr gut)! Ich denke daher, dass die durchschnittliche Internetsucht irgendwo ein gewisses Suchtpotenzial der Spieler erfordert, da sie z.B. weniger Chancen auf einen guten Job haben, nicht in der Schule integriert sind etc.! Vielleicht erfordert es auch einer Grundintelligenz oder Grundvernunft um sich selbst zu kontrollieren und auch andere Hobbys und Freundschaften aufrecht zu erhalten. Für mich ist es daher ein nettes Hobby zum Zeitvertreib und neue Bekanntschaften in der ganzen Welt zu machen und daher auf keinem Fall mit anderen Suchten, wie z.B. Alkoholsucht und sogar Drogenabhängikeit zu vergleichen, da diese eindeutig auf Wirkstoffe zurückzuführen sind, und es sollte daher auch keine Verbote u. ä. geben, die normalen Spielern eventuell den Spass verderben oder es ihnen erschweren, einem Hobby nachzugehen!
Mit freundlichen Grüßen, Alex
Außerdem viel Glück an alle Eltern, dass ihre Kinder vernünftig werden!

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599


Name:
Jana (calanira@aol.com)
Datum:Sa 14 Mär 2009 13:25:06 CET
Betreff:Meine meinung dazu,
 

Zunächst mal: Ja, ich spiele WoW, und ich spiele es schon lange.
Im Gegensatz zu den Leuten die in den wunderbaren "onlinespielsucht"-reportagen von Frontal21 o.ä. dargestellt werden (und die so schlecht recherchiert sind, dass ich zusammenzucke, wenn ich das anschau)- Leuten die vom Spiel an sich keine Ahnung haben - spiele ich es sogar auf ziemlich hohem Niveau.
Ich spiele in der besten Gilde (für diejenigen, die nicht wissen was das ist: eine Gruppierung von Spielern, die im Spiel Dinge gemeinsam unternehmen, zusammen Herausforderungen meistern usw.) meines Servers.
Ich bin also sicher nicht das, was WoW-Spieler als "Casual" bezeichnen würden. Ok, die Progressgilden-Spieler vielleicht, aber das sind wieviel? 0.1% der WoW spieler?

Trotzdem:
Ich studiere Jura, bei meiner letzten Klausur war ich unter den 5% Besten; mein Abitur, auch damals habe ich schon WoW gespielt, habe ich mit einem Schnitt von 1.6 gemacht.
Ich habe einen Freund, den ich ironischerweise über WoW kennengelernt habe, und der auch spielt - in der gleichen Gilde wie ich. Dennoch verbringen wir mit Sicherheit wesentlich weniger Zeit vor dem Computer, wenn wir zusammen sind, als im Bett *grins*. Wir gehen zusammen skifahren, im Sommer werden wir auch wieder anderen Sport machen.
Über Ostern fahre ich 2 Wochen mit meiner Familie zum Tauchen auf die Malediven. Internet wird es da sicher nicht geben. Ein Problem? Ganz bestimmt nicht.

Fazit:
Sicherlich hat WoW ein gewisses Suchtpotential. Aber: Um alles in WoW zu erreichen (vielleicht nicht als einer der ersten Weltweit, aber sicherlich noch unter den ersten 5%) was es zu erreichen gibt muss man NICHT 24/7 spielen. Und auch nicht 5 Stunden pro Tag. Weder WoW an sich noch die Mitspieler verlangen oder erwarten das.

Würdet ihr mich als süchtig bezeichnen?

Ich habe viel mit Leuten gesprochen, die WIRKLICH viel spielen. Ich habe mich mit ihnen unterhalten, ob sie der Meinung sind, mit ihrem Leben glücklich zu sein. Ich habe sie gefragt wie es dazu kommt, dass sie so viel WoW spielen.
Und insgesamt bin ich der Meinung, dass die vielbeschworene Kausalität Onlinespiele-%3ESoziale Vereinsamung oft falsch ist. Ich würde eher sagen, dass Leute die nicht viele Freunde haben, die vllt. Schwierigkeiten (sozialer, nicht intellektueller Art) in der Schule haben, die nicht so gut mit Menschen klarkommen sich in die Virtuelle Welt zurückziehen. Ich habe starke Zweifel daran, dass jemand, der in der Schule gut integriert ist (ich war das nicht, ist schwer, wenn man 2-3 Jahre jünger ist als die Mitschüler), der mit seinen Freunden regelmäßig auf Parties geht, der jeden Nachmittag mit seinen Freunden was unternimmt - meine Schwester ist so jemand - sich auf einmal ins VL zurückziehen wird.
Meiner Meinung nach ist die Kausalität eher "wenige Freunde, soziale Schwierigkeiten-%3EOnlinespiele" als umgekehrt.

Um es in meinem Fall klarzustellen: Ich habe und hatte immer ein paar Freunde. 2 Freundinnen, ein Freund und "mein" Freund, mehr war es eigentlich nie. Nicht in der Grundschule, nicht im Kindergarten, und nicht im Studium. Ich bin nicht der Typ dafür. Ich brauche das auch nicht, ich bin glücklich mit meinem Leben wie es ist.
WoW ist für mich nicht mehr als ein Hobby. Zugegeben eins, was relativ viel Zeit in Anspruch nimmt, aber nicht mehr Zeit, als ich in anderen Abschnitten meines Lebens für andere Hobbies aufgewendet habe.

Wie würde ich reagieren, wenn ich nicht mehr spielen könnte? Wie reagiert jemand, wenn er sein Hobby nicht mehr ausüben kann? Sicherlich nicht begeistert - erzählen Sie dem Mann, der jeden Morgen zum Joggen geht, weil ihm das Spaß macht, dass er nicht mehr joggen darf. Erzählen Sie dem Briefmarkensammler, dass er keine Briefmarken mehr sammeln darf, und so weiter und so weiter. Keiner davon wird sich freuen. Trotzdem würde man bei keinem davon sagen, dass er süchtig ist, oder?

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598


Name:
LucaW (Luca73@gmx.net)
Datum:Fr 13 Mär 2009 10:41:15 CET
Betreff:Unser Kind -
 

Hallo,
ich bin erstaunt wie viele WOW Spieler hier einen Beitrag schreiben und meinen "auch" süchtig zu sein, dennoch Freunde, Familie, Sport und Schule nicht zu vernachlässigen. Super, Glückwunsch.
Unser Kind, 16 Jahre "jung", ist süchtig!! Er isoliert sich, isst weniger, Schule ist egal, Hobbys aufgegeben. Seit einiger Zeit versuchen wir unseren Sohn aus der Welt WOW zu befreien - ohne Erfolg.

Ein Therapeut hat uns geraten dem Jungen sein Leben zu verschönern, Gemeinsamkeiten zu finden.... Wir haben alles hinter uns, lieb, böse, im Guten, im Schlechten, Stecker ziehen, Computer weg uvm.

Ich habe mich auf Raten einer Suchtberatung an verschiedene Kliniken gewand, mit dem Ergebnis dass niemand zuständig sei, Kostenträger geklärt sein müssen, allen falls unter Gefährdung könne man einen Rettungswagen rufen. Wie bitte????????

In Deutschland gibt es eine freie Krankenhauswahl, mein Kind ist durch hohe Beiträge meinerseits Krankenversichert und angeblich könne man unter Gefährdung, also mit dem Messer im Rücken der Mutter, da der Stecker gezogen wurde, jemanden einweisen??? Nur dann wird meinem Kind geholfen?

Das akzeptierte ich so nicht und rief erneut in einer der Kliniken an. Ich erwähnte dass ich es sehr seltsam finde, doch dass wenn die Medien hinter einem stehen und die Kamera immer genau drauf hält, sich viele Kliniktüren wie von Geisterhand öffnen. Gut, diesen Weg scheue ich nicht, dann gehe ich an die Medien! Und siehe da, das Gespräch schlug eine ganz andere Richtung ein und wir bekamen für nur ein paar Tage später einen Gesprächstermin. Geht doch!!
Dieses Gespräch liegt nun hinter uns - und Ende Mai 2009 hat unser Sohn die Möglichkeit, für 6 Wochen, in eine Klinik zu gehen.

Unser Kind spilt nun seit gut 6 Monaten "richtig" WOW, als ich merkte wie sehr ihn dieses Spiel im "normalen" Alltag behindert, habe ich angefangen etwas zu unternehmen. Taschengeld gab es nicht mehr in bar, dafür schon mal gar nicht. Aber unser Sohn hat liebe Familienmitglieder gefunden, die auch spielen, die ihm bis heute das weiter spielen ermöglicht haben. Der Geldhahn ist nun zu.

Jetzt muss nur noch unser Sohn wollen, dann können wir im Mai den Kampf gegen WOW beginnen. Er ist nicht abgeneigt!

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597


Name:
Christian (schisti06@yahoo.de)
Datum:Fr 13 Mär 2009 08:56:29 CET
Betreff:Wow Sucht
 

So ich als Ex Wow süchtiger kann meine Ehrfahrung selber schildern!Hatte letzte jahr im Oktober einen Unfall naya 6 woche krank Fuß kaputt konnte nix machen außer zuhause liegen!Ein Kumpel hat aus der Schule hat mir empholen wow anzufange naya hab vorher schon eine Gewisse drang zu Pc Rollenspiele gehabt und hab mir gedacht na gut besser wie sich zu langweile. Dann hab ich angefangen zu spielen und hab durch denn Kumpel schnell Anschluss gefunden in seiner Gilde mir wurde Geholfen schnell ein hohe lv zu erreichen.Hab in dieser zeit ca 8 stunden am Tag gespielt es drehte sich alles nur um schnell gute Waffe zu kriegen hoch zu kommen und die Annerkung zu bekommen.Habe zu dieser Zeit jetzt noch immer ne Freundin um die ich mir natürlicvh seh viel gekümmert hab wo sie da war.Haber so viel zeit war niemals deshalb gabst immer oft Stress.Wo ich dann wieder arbeiten musste konnte ich dieses exexive zocken nicht halten und schnell bekamm ich einen schlechte ruf weil ich anch der arbeit oder am wochende nicht nur zocken wollte sondern endlich auch ma wieder unterwegs sein wollte! Naya spiel jetzt auch noch in der woche mac 11 stunde will aber aufhöre weil ich einfach durch das wenige gezocke nix erreichen.Zitat dazu wow macht süchtig deshalb weil es in Menschen liegt erfolge und Annerkung zu bekommen das Machtgefühl/(Gott) zu spielen über Leben und Tot.Was aucch noch ein wesentliche grund ist der Gruppenzwang in Gilde bei dem Megaboss dabei zu sein das die Gilde höher steigt man kann wow fast wie eine Droge bezeichen als faslchen Umgang zb bei Clyq mit Alkohl kiffen usw

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